Ehe für alle stoppen

Ehe für alle stoppen

STOPPT DIE EHE FÜR ALLE – EIN AUFRUF AN DIE KIRCHEN

Teilnehmer
77.129
Ziel
> 200.000

Petition

Die klassische Ehe beruht auf der Gemeinschaft zwischen Mann und Frau und ist die Keimzelle der Familie. Aus ihr entsteht neues Leben. Deshalb stand sie stets unter dem besonderen Schutz des Staates und der Kirche. Mit ihrer Empfehlung, die Parlamentarier über die „Ehe für alle“ in einer Gewissensentscheidung abstimmen zu lassen, hat Bundeskanzlerin Angela Merkel die Abschaffung der klassischen Ehe eingeleitet. Bei der Öffnung der Ehe ausschließlich für gleichgeschlechtliche Paare wird es nicht bleiben. Sie bereitet den Weg für alle anderen grundgesetzwidrigen Eheformen, beispielsweise die Viel- oder Kinderehe.

Der Widerstand seitens der Kirche dringt nicht an die Öffentlichkeit. Ein deutliches Zeichen des Einspruches ist nötig. Die Kirche muß ihre Stellung als erste und letzte Hüterin unseres christlichen Wertefundaments stärker behaupten und die klassische Ehe gegen die Anfechtungen wechselnder Zeitmoden vehement verteidigen. Die Ehe von Mann und Frau gehört zum Wesensbestand des Abendlandes. Daher bitten wir Sie um eine klare Stellungnahme gegen die „Ehe für alle“.

Hintergrund

Mit ihrer Empfehlung, die Parlamentarier über die „Ehe für alle“ in einer Gewissensentscheidung abstimmen zu lassen, hat Bundeskanzlerin Angela Merkel die Abschaffung der klassischen Ehe eingeleitet. Auf lange Sicht wird der innere Wesenskern der klassischen Ehe erodieren und damit ihr grundgesetzlich geschützter Rechtsstatus. Dabei hat im übrigen das Bundesverfassungsgericht in mehreren Urteilen festgestellt, daß die Ehe ausschließlich zwischen einem Mann und einer Frau begründet werden kann. Die Kirchen, in Sonderheit die evangelische Kirche, schauen derweil zu, wie unser christliches Erbe Stück für Stück von den Parteien abgeschafft wird.

Für die Katholiken ist die Ehe ein Sakrament, für Protestanten ein weltliches Institut. Beide Konfessionen eint, daß die eheliche Verbindung ein Bekenntnis zu Gott einschließt. Die zur Zeugung von Nachkommen angelegte Verbindung von Mann und Frau entspricht der göttlichen Schöpfungsordnung. Die Ehe als gegengeschlechtliche Zeugungsgemeinschaft hat sich in der ganzen Welt unabhängig voneinander durchgesetzt und wird in ihrer heutigen rechtlichen Ausprägung seit dem Mittelalter praktiziert.

Der Rat der evangelischen Kirche hat die Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare sogar ausdrücklich begrüßt. Der bayerischer Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm sieht in der „Ehe für alle“ eine Stärkung der Werteorientierung und des Wunschs, eine lebenslange Partnerbeziehung einzugehen. Sein katholischer Kollege, Bischof Reinhard Marx, drückte zunächst in dürren Worten sein „Bedauern“ über die Auflösung des Ehebegriffs aus. Lediglich die Deutsche Evangelische Allianz, ein bundesweites Netzwerk reformatorischer Christen, lehnte die Ehe für alle in deutlichen Worten ab und betonte, weiter am traditionellen Eheverständnis festzuhalten.

Ganz anders reagierten noch unsere westlichen und südlichen Nachbarn. In Frankreich und Italien brachte die katholische Kirche Hunderttausende auf die Straße, die gegen die „Ehe für alle“ protestierten. In Irland stellte die katholische Organisation „Mothers and Fathers“ eine breite Nein-Kampagne zur gleichgeschlechtlichen Ehe auf die Beine. Spanische Nonnen und Bischöfe demonstrierten 2005 mit mehreren Hunderttausenden in Madrid gegen die homosexuelle Eheschließung. In Deutschland reagiert die Staatskirche dagegen angepaßt. Hier ist die große, nach dem Vorbild der anderen europäischen Ländern geführte Protestwelle gegen die Ehe für alle ein Totalausfall.

Aktualisierung: Am 28.11.17 hat die Deutsche Bischofskonferenz auf den vielstimmigen Appell der Bürger, sich vehement für den Erhalt der Ehe als alleiniger Lebensbund zwischen Mann und Frau einzusetzen, geäußert. Zu mehr als einem bloßen Bedauern darüber, dass die Definition der Ehe zwischen Staat und Kirche „nun weit auseinanderklaffen“, ist man nicht bereit. Obwohl die Forderung war, mehr als ein solches „Bedauern“ auszudrücken. Diese Antwort halten wir für nicht genügend. Wir lassen in dieser Frage nicht locker und appellieren weiter an die Bischöfe, ihre Haltung, die an der christlichen Lehre im Kern vorbeigeht, zu überdenken. Ihre Unterstützung ist wichtig. Es darf hier keine Normalität einkehren. Deshalb: Machen Sie mit und unterschreiben Sie unseren Aufruf an die Kirchen.

Siehe auch den Artikel auf dem Blog der Initiative Familien-Schutz:

www.familien-schutz.de/2017/12/06/die-katholische-kirche-will-die-ehe-nicht-verteidigen/

Siehe auch Artikel auf der Freien Welt:

www.freiewelt.net/nachricht/deutsche-bischofskonferenz-setzt-sich-nicht-fuer-christliche-familie-ein-10072933/

Zurück zur Initiative

INITIATIVEN ANTWORTEN

Weitere Antworten lesen

Petition an bis zu
20 Adressaten persönlich empfehlen

Empfehlender:

E-Mail (Empfänger):

Kommentar:


X