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Legalisierung von Abtreibung stoppen!

Das ist die Petition:

Wir rufen Sie als Vertreter des deutschen Volkes auf, allen Bestrebungen entgegenzutreten, die dazu dienen, Abtreibung vollumfänglich zu legalisieren. Niemand hat das Recht zu entscheiden, ob ein anderer Mensch – ob geboren oder ungeboren – weiterleben darf oder nicht. Verhindern Sie, dass die Regelungen zum Schutz ungeborener Kinder durch die gesetzliche Hintertür unwirksam gemacht werden. Erinnern Sie öffentlich an den Auftrag unseres Grundgesetzes das ausdrücklich das Lebensrecht ungeborener Kinder schützt. Die Vernichtung von Leben widerspricht unserer Verfassung. Abtreibung kann deshalb kein Grundrecht sein. Bitte setzen Sie sich für den Lebensschutz ein.

Diese Abgeordneten werden die Petition erhalten:

Hintergrundinformationen

Nach Berechnungen des spanischen Familieninstituts werden in der Europäischen Union pro Stunde 138 Kinder im Mutterleib getötet, das sind 3309 Kinder pro Tag. In Deutschland sind in den vergangenen drei Jahrzehnten mehr als 8 Millionen Föten dem Abtreibungsarzt zum Opfer gefallen. An jedem Werktag werden 403 Kinder in Deutschland abgetrieben. Die Dunkelziffer soll doppelt so hoch liegen. Eine grausige Bilanz, doch die Politiker sehen keinerlei Handlungsbedarf. Die aktuelle Rechtslage wird von ihnen als genügend eingeschätzt.

Der Lebensschutz in Deutschland beruht auf einem komplizierten Gesetzeskonstrukt, das 1993 vom Bundesverfassungsgericht (88, 203) ausdiviert wurde. Das Gericht erklärte Abtreibung für rechtswidrig, jedoch unter bestimmten Voraussetzungen für straffrei. Die Richter beabsichtigten mit dem Urteil, beiden Rechtsgütern – dem unverbrüchlichen Lebensrecht des Ungeborenen und dem Selbstbestimmungsrecht der Frau – Rechnung zu tragen. In der Abwägung dieser zwei Rechtsgüter betonten die Richter, wiege das Lebensrecht naturgemäß schwerer. Die verpflichtende Beratung vor der Abtreibung sei deshalb eine Beratung für das Leben.

Feministische Gruppen wollten sich mit diesem Urteil nie abfinden. Nun sorgt eine erstarkende radikal-feministische Strömung in den Parteien von Rot bis Grüngelb dafür, dass sich die Debatte immer mehr in Richtung einer vollständigen Legalisierung von Abtreibung bewegt. Flankiert wird diese Strömung vom medialen Dauerfeuer von – im Durchschnitt kinderlosen – Journalistinnen und Protestaufmärschen linksfeministischer Bündnisse.

Die bislang verbotene Werbung für Abtreibung nach Paragraf 219a wurde vom Bundestag nach einer kaum ein Jahr andauernden Debatte im parlamentarischen Schnellverfahren gelockert. Ärzte und Kliniken dürfen nun öffentlich darauf hinweisen, wenn sie Abtreibungen durchführen. Die faktische Aufhebung von Paragraf 219a bedeutet gleichzeitig das Signal an das abtreibungsfreundliche Milieu in der SPD, bei Die Linke und Grünen, sich mit ganzer Kraft dem nächsten Schritt zu widmen: Die vollumfängliche rechtliche Freigabe der medizinischen Ungeborenentötung bis kurz vor der Geburt.

Petition hier unterzeichnen