stoppt altersarmut

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Für eine Reform des Rentensystems

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Petition

Wir fordern die Bundesregierung auf, sich endlich für eine grundlegende Reform des Rentensystems einzusetzen. Das derzeitige System ist nicht mehr zukunftsfähig. Kosmetische Korrekturen helfen nicht weiter. Immer mehr Menschen sind von Altersarmut bedroht. Die demographische Schere zwischen Jung und Alt lässt sich nicht mehr schließen. Die Massenaltersarmut wird eine Belastung für die Sozialsysteme. Daher müssen Alternativen zum bisherigen Rentensystem auf den Tisch. Es muss geprüft und ergebnisoffen diskutiert werden, ob Systeme wie das Schweizer Modell auch für Deutschland eine tragfähige Alternative sein können.

Hintergrund

Das Thema ist eine tickende Zeitbombe. Langsam steigt die Zahl der Menschen, die im Alter arm sind. Ihre Zahl wird von Jahrzehnt zu Jahrzehnt rasant zunehmen, wenn nicht frühzeitig eingegriffen wird.

Das alte Umlagesystem baut auf der Prämisse, dass die Bevölkerung wächst und die Bürger genügend Kinder bekommen. Doch das ist nicht mehr der Fall. Der demographische Faktor führt dazu, dass immer weniger junge Menschen für immer mehr ältere Menschen aufkommen müssen.

Immer mehr Menschen haben gebrochene Arbeitsbiographien. Junge Menschen leben oftmals von prekären Arbeitseinkommen, müssen lange Volontariate und Praktika absolvieren. Insbesondere aber Zeiten der Arbeitslosigkeit und Teilzeitbeschäftigung machen es vielen Menschen unmöglich, bis zum Renteneintrittsalter genügend Rentenansprüche zu sammeln. Hiervon sind insbesondere Eltern betroffen, die sich auch um ihre Kinder kümmern müssen – Kinder, die das Rentensystem so dringend braucht. Auch die Pflege alter und kranker Angehöriger wird zum Problem.

Die aus der Wirtschaft angebotenen privaten Vorsorgealternativen reichen nicht aus, um die Probleme langfristig zu lösen. Denn immer mehr Menschen haben ein zu geringes Einkommen, um die Angebote der Privatwirtschaft hinreichend nutzen zu können. Phasen der Niedrigzinsen, wie aktuell zu verzeichnen, zeigen, wie sehr solche private Vorsorgen à la Riesterrente ein Unsicherheitsfaktor sind. Sie können nur ergänzen, nicht ersetzen.

Kosmetische Korrekturen helfen nicht weiter. Deutschland braucht ein neues Rentensystem. Viele andere Länder machen es besser. Hunderttausende deutsche Grenzgänger in Baden-Württemberg, die in der Schweiz arbeiten, haben das bessere Los gezogen. Sie zahlen in das Schweizer System ein. Dieses ist besser und effektiver. Niemand würde seine schweizerische Rente gegen eine deutsche eintauschen wollen.

Die Schweiz hat ein System mit drei Grundpfeilern: Zunächst gibt es eine allgemeine Grundsicherung, in die alle einzahlen müssen, um jedermann ein anständiges Grundeinkommen im Alter zu ermöglichen. Dann gibt es den Pfeiler der Erwerbs- und Betriebsrente, die die Arbeitsleistung des Menschen würdigt. Schließlich gibt es noch den privaten Vorsorgepfeiler, der den Bürgern ermöglicht, ihren Lebensstandard im Alter zu erhalten. Dieses Modell wird allen gerecht. Menschen mit geringem Einkommen werden vor Altersarmut geschützt, Menschen mit hohem Einkommen können ihren Lebensstandard auch im Alter behalten. Die Schweizer sind mit ihrer Rente wesentlich glücklicher als die Deutschen. Grund genug, dieses System für Deutschland in die Diskussion zu bringen.

Fotoquelle: Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen/ flickr.com/ CC BY-NC-SA 2.0 (Ausschnitt)

Katja Dörner

Bündnis 90/Die Grünen (B'90/Grüne)

Entscheidungsträger, Deutscher Bundestag, Abgeordneter, Altersarmut stoppen Unentschieden, Keine Scharia Unentschieden

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Wir fordern die Bundesregierung auf, sich endlich für eine grundlegende Reform des Rentensystems einzusetzen. Das derzeitige System ist nicht mehr zukunftsfähig. Kosmetische Korrekturen helfen nicht weiter. Immer mehr Menschen sind von Altersarmut bedroht. Die demographische Schere zwischen Jung und Alt lässt sich nicht mehr schließen. Die Massenaltersarmut wird eine Belastung für die Sozialsysteme. Daher müssen Alternativen zum bisherigen Rentensystem auf den Tisch. Es muss geprüft und ergebnisoffen diskutiert werden, ob Systeme wie das Schweizer Modell auch für Deutschland eine tragfähige Alternative sein können.

Fotoquelle: Hof Fotograf/ Wikimedia Commons/ CC BY-SA 3.0 DE (Ausschnitt)

Silke Launert

Christlich-Soziale Union in Bayern (CSU)

Entscheidungsträger, Deutscher Bundestag, Altersarmut stoppen Unentschieden, Abgeordneter

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Fotoquelle: Henning Schacht/ Wikimedia Commons/ CC BY-SA 3.0 DE (Ausschnitt)

Paul Lehrieder

Christlich-Soziale Union in Bayern (CSU)

Entscheidungsträger, Deutscher Bundestag, Altersarmut stoppen Unentschieden, Abgeordneter, Keine Scharia Unentschieden

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Fotoquelle: Pressefoto Die Linke / Ausschnitt

Norbert Müller

Die Linke

Entscheidungsträger, Deutscher Bundestag, Abgeordneter, Altersarmut stoppen Unentschieden

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Fotoquelle: Sven Teschke / Wikimedia Commons / CC BY-SA 3.0 DE (Zuschnitt)

Ingrid Pahlmann

Christlich Demokratische Union (CDU)

Entscheidungsträger, Deutscher Bundestag, Altersarmut stoppen Unentschieden, Abgeordneter

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Fotoquelle: Foto-AG Gymnasium Melle / Wikimedia Commons / CC BY-SA 4.0 (Zuschnitt)

Sylvia Pantel

Christlich Demokratische Union (CDU)

Linksextreme stoppen Befürworter, Entscheidungsträger, Deutscher Bundestag, Altersarmut stoppen Unentschieden, Abgeordneter, Keine Scharia Unentschieden

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Wir fordern die Bundesregierung auf, sich endlich für eine grundlegende Reform des Rentensystems einzusetzen. Das derzeitige System ist nicht mehr zukunftsfähig. Sie haben sich für eine Reform des Systems ausgesprochen. bitte bleiben Sie bei Ihrer Haltung.

Fotoquelle: Foto-AG Gymnasium Melle / Wikimedia Commons / CC BY-SA 4.0 (Zuschnitt)

Susann Rüthrich

Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD)

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Dorothee Schlegel

Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD)

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Ursula Schulte

Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD)

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Initiative:
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