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Fragen & Antworten

Betreff: Enteignung der Sparer

Finanzen | | Verfasst von

Frage an Herr Koob

Wissen Sie, wie unsere (nicht Ihre) Altersversorgung funktioniert? Kennen Sie das Drei-Säulen-Modell? Wissen Sie, das die erste Säule, die staatliche Rentenversicherung, heute nur noch 43% der letzten Bezüge garantiert, mit stark fallender Tendenz? Wissen Sie, daß die zweite Säule, die Betriebsrenten, stark von der Lebens- und Leistungsfähigkeit der Betriebe und ihres Rückversicherers abhängt? Wissen Sie, daß die dritte Säule, die Lebensversicherung, 2005 durch den Wegfall des Steuerprivilegs zum Auslaufmodell gemacht worden ist? Wissen Sie , daß die Deutsche Bank-Research 2005 festgestellt hat, daß ein Arbeitnehmer mindestens 30% seines Einkommens allein für eine Altersversorgung braucht, die etwa sein letztes Lebenseinkommen garantiert, bei 52% Sozialabgaben und 20% direkten Steuern? Wenn Sie das alles wissen, warum sehen Sie dann ruhig zu, wie Draghi mit seiner Geldpolitik dem Sparanteil an der Altersversorgung vollends den Garaus macht (Draghi der Rentenkiller)? Jens Weidmann hat unlängst in Italien festgestellt, daß er mit seiner Geldschwemme die strukturellen Unterschiede in den Volkswirtschaften, das zentrale Problem der Währungsunion, eher stabilisiert als ab baut, die Schulden der Einzelstaaten aber in ungeahnte Höhen treibt. Wissen Sie, daß sich dadurch die Haftung für wirtschafts- und finanzpolitisches Fehlverhalten auf immer weniger Faktoren fokussiert – unter anderen auf den deutschen Sparer als allein Haftenden? Wessen Interessen vertreten Sie eigentlich? Fragen Sie mal Ihren Lobbyisten!!!

Betreff: Einlagensicherung

Wirtschaft | | Verfasst von

Frage an Herr Koob

Sehr geehrter Herr Abgeordneter,

der ständigen Umverteilung von allem, was wir in Deutschland geschaffen haben, seien es die erbrachten Steuern, seien es die Spareinlagen (Einlagensicherungsfonds) muß ein Ende haben. Es kann nicht sein, daß wir die Finanziers Europas bleiben. Ich möchte Sie dringend bitten, im Interesse Ihrer Wähler und dem von Ihnen ganz allgemein vertretenen Deutschen Volk diese Treiben zu beenden. Leistung muß sich lohnen. Es kann nicht sein, daß wir hier in Deutschland signalisieren, Ihr werdet sowieso enteignet, denn alles, was Ihr erarbeitet, gehört doch Europa und nicht Euch!

Bitte teilen Sie mir mit, ob Sie diese Auffassung teilen?

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Susanne Hilken

Betreff: Bargeld erhalten

Bürgerrechte | | Verfasst von

Frage an Herr Koob

Sehr geehrter Herr Koob,

in einer Demokratie sind die Bürger der Souverän, dies bedeutet, daß die vom Bürger gewählten Vertreter ausschließlich Gesetze beschließen und Entscheidungen treffen dürfen, die dem Bürger zugutekommen. Nur mit dem uneingeschränkten Gebrauch von Bargeld ist es dem Menschen möglich, selbstbestimmt und unbehelligt, ohne über den Konsum gleich wieder in eine Statistik verfrachtet zu werden, oder sich in irgendeiner Weise bevormunden lassen zu müssen, sein Leben selbst zu gestalten; Bargeld gibt Freiheit.

Ich für meinen Teil kann Ihnen versichern, ich fürchte mich nicht vor Terrorismus und Drogen, auch bin ich davon überzeugt, daß es kontraproduktiv ist, seine Freiheit aufzugeben, um angebliche Sicherheit dafür einzutauschen; dies wurde nun seit über 10 Jahren exzessiv betrieben und die Welt ist kein Stück sicherer geworden, nur Freiheit wurde zu bereits großen Teilen eingebüßt. Bitte helfen Sie mit, nicht auch noch die letzte Bastion der Freiheit zu verlieren. Anstatt die Freiheit gänzlich aufzugeben, sollten wir jeden Versuch unternehmen, die bisher uns genommene zurück zu erobern.

Wie sieht Ihre Haltung zu der Bargeld-Frage aus? Wenn eine Gesetzesvorlage eingebracht wird, wem werden Sie Ihre Stimme geben, dem Bürger oder der Finanzwirtschaft?
Ich hoffe, Sie geben Ihre Stimme der Demokratie und der Freiheit.

Hochachtungsvoll,
Sabine Bahnen

Betreff: Abschaffung des Bargeldes

Wirtschaft | | Verfasst von

Frage an Herr Koob

Sehr geehrter Herr Abgeordneter Koob.
Mit zunehmendem Entsetzen verfolge ich die Bemühungen in Europa, das Bergeld langsam aber sicher abzuschaffen. In Schweden ist es bereits geschehen, andere Länder ziehen mit einer Art Salamitaktik nach. Die Gründe warum das nun gemacht wird, werden mannigfaltig vorgeschoben : man spart Personal bei den Banken und kann sich damit mehr dem Kunden widmen (pardon, aber primitiver geht es wohl nicht mehr), man bekämpft den Terrorismus, man bekämpft die Schwarzarbeit, etc. etc.
Das was man dabei wirklich bekämpft und nachhaltig schleift, ist die Freiheit. Alle restriktiven Maßnahmen der vergangenen Jahre um Terrorismus zu bekämpfen, sind gescheitert. Er hat zugenommen. Das maß der Schwarzarbeit ist ein Indikator der Steuerpolitik und nicht der Verfügbarkeit von Bargeld.

Bargeld ist ein Stück Freiheit. Ich kann mich bewegen, ohne permanent Spuren zu hinterlassen, um belästigt zu werden von Konzernen, Instititionen und auch vom Staat. Es geht nicht an, alles auszuschnüffeln, alles zu überwachen. Es wird schon viel zu viel gespeichert und gesammelt - ohne allerdings wirklichen Erfolg bei den großen Dingen (Terror, Drogenkriminalität) zu haben.

Sorgen Sie bitte als Abgeordneter mit dafür, daß die Freiheit erhalten bleibt (und dafür ist natürlich nicht nur das Bargeld notwendig). Sonst werden wir im Totalitarismus landen, in Unfreiheit und das Leben als Konsumdeppen verbringen. Das kann doch niemand wirklich wollen, oder doch?

Mit freundlichen Grüßen
Erwin Hendel

Betreff: Bargeld erhalten!

Wirtschaft | | Verfasst von

Frage an Herr Koob

Sehr geehrter Herr Koob,
ich bin mittelständischer Unternehmer und habe 2007 für besondere wirtschaftliche Verdienste das Bundesverdienstkreuz erhalten. Die geplante Begrenzung des Einsatzes von Bargeld entsetzt mich, da sie ein weiteres Zeichen der Abschaffung von persönlichen Freiheiten ist, die demokratisch und systemisch nicht legitimiert ist. Was wollen Sie unternehmen, um an dieser Stelle (in meinem Wirkungs- und Lebens-Umfeld) zukünftig viele Wähler zu verlieren? Ein Misstrauen gegenüber den Bürgern reicht klarerweise nicht für ein solches Unternehmen - im Gegenteil ist es geeignet, das schon beschädigte Vertrauen in unsere Politiker gänzlich zu verspielen. Bitte setzen Sie sich eindringlich gegen eine solche Maßnahme ein und unterschätzen Sie und Ihre Kolleginnen und Kollegen (aller Parteien!) bitte nicht die zu erwartenden Reaktionen!
Mit erwartungsvollen Grüßen
Dipl.-Kfm. Heinrich Remagen