Entscheidungsträger

Joachim Pfeiffer

Partei
Christlich Demokratische Union (CDU)
Ergebnis
Wohnort
Geburtstag
25.08.1967

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Fragen & Antworten

Betreff: Suizidmitwirkung

Soziales | | Verfasst von

Frage an Herr Pfeiffer

Sehr geehrter Herr Pfeiffer,

ein bisschen Töten dürfen, verbunden mit einer daraus resultierenden neuen rechtlichen Schieflage bezüglich angebotener Hilfeleistungen, führt zu weiteren Verunsicherungen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Sie eine solche Situation ermöglichen wollen.
Nach eingehender Prüfung ist klar, dass nur der Entwurf von Prof. Dr. Sensburg und Herrn Dörflinger die Sterbehilfe verbietet. Belasten Sie sich nicht mit einem gelockerten Votum. Daher, möchte Ich Sie zu einer vernünftigen Entscheidung ermutigen und im Bundestag für diesen Entwurf zu stimmen.
Ich möchte auch in Zukunft in einer Gesellschaft leben ohne die Option einer sog. „Sterbehilfe“, was in Wirklichkeit nie eine Hilfe sein kann, sondern eher als Sterbebeschleuniger oder Sterbemanipulation gesehen werden muss. Auch durch Schönreden ändert das nichts an dieser Tatsache.
Es steht uns nicht zu, über unser Leben, das wir uns nicht selbst gegeben haben, selbst zu verfügen und den Tod eigenmächtig herbeizuführen. Das gilt für den Betroffenen gleichermaßen wie für Angehörige, Ärzte oder sonstige Dritte. Wirkliche Hilfe sieht anders aus. Es liegen uns hoffnungsvolle Erfahrungsberichte aus der Sterbebegleitung vor.
Auch wenn in Großbritannien vom Parlament mitunter äußerst bedenkliche Entscheidungen getroffen wurden, so haben sie dort in der Sterbedebatte eine vorbildliche Haltung gezeigt und sich klar gegen jeglichen Kompromiss entschieden. Besteht bei uns in Deutschland tatsächlich eine Notwendigkeit für eine „gelockerte“ Haltung mit daraus resultierender neuer Verunsicherung? Wie werden Sie entscheiden?

Haben Sie den Mut zu einer weisen und vernünftigen Entscheidung. Herzlichen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.

Mit freundlichen Grüßen
Georg Fleischmann, (Dipl.-Wirtsch.-Ing.)

Betreff: Abstimmung über Verbot von Beihilfe zum Suizid

Lebensrecht | | Verfasst von

Frage an Herr Pfeiffer

Sehr geehrter Herr Abgeordneter Pfeifer, in den vergangenen Wochen habe ich einige Veranstaltungen besucht, auf denen das Thema Beihilfe zum Suizid diskutiert wurde. Ich muss sagen, dass ich erschrocken bin über die Atmosphäre solcher Veranstaltungen: als sei das Leben mit seinem natürlichen Anfang und Ende nicht mehr selbstverständlich, nicht mehr normal (die NORM).
Ist es nicht Aufgabe der Abgeordneten, Sorge zu tragen, dass die Bürger eines Staates in Sicherheit leben können?
Ich gäbe alle Versicherungen (Kfz-, Kranken-, Diebstahl-, und sonstige Möglichkeiten, sich "abzusichern") gegen die Grundsicherheit, dass ich nicht an meinem Lebensende darum fürchten muss, in einen sogenannten selbstbestimmten Freitod getrieben zu werden. Und dies ist, wie das Beispiel Niederlande zeigt, bei der gesetzlichen Zulassung von Tötung immer wahrscheinlicher. Der einzige Gesetzentwurf der sich entschieden gegen Beihilfe zum Suizid ausspricht ist der von den Herren Patrick Sensburg, Thomas Dörflinger und Hubert Hüppe. Ich bitte Sie sehr, bei der bevorstehenden Abstimmung diesen zu unterstützen!
Danke für Ihre Aufmerksamkeit, für Ihre Arbeit und alles Gute!
mit freundlichen Grüßen
Anna Knechtel

Betreff: Sterbehilfe

Lebensrecht | | Verfasst von

Frage an Herr Pfeiffer

Sehr geehrter Herr Pfeiffer,
da nur der Entwurf von Prof. Dr. Sensburg die Sterbehilfe verbietet, möchte Ich Sie bitten,
bei der Abstimmung im Bundestag für diesen Entwurf zu stimmen. Sie tragen das "christlich" in Ihrem Parteinamen, daher wäre es nur konsequent sich vehement für das Lebensrecht aller Menschen in diesem Lande einzusetzen. Zuerst hat man die Tötung von ungeborenem Leben ermöglicht, damals wurde schon gewarnt, dass die Tötungen weitergehen werden. Das ist auch wie vorhergesagt so gekommen, denn jetzt sollen auch Kranke getötet werden. Wann sind die Alten dran? "Du sollst nicht töten" ist ein ewig gültiges , in den 10 Geboten niedergelegtes Gebot Gottes für das Sie als Entscheidungsträger auch persönlich einmal zur Rechenschaft gezogen werden. Könnten Sie mal hochrechnen, wie viele legitimierte Tötungen pro Jahr in diesem unserem angeblichen Rechtsstaat verübt werden und wie viele dann noch hinzukommen?

MfG Regina Zeiger