Entscheidungsträger

Britta Haßelmann

Britta Haßelmann Fotoquelle: Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen/ flickr.com/CC BY-NC-SA 2.0 (Ausschnitt)
Partei
Bündnis 90/Die Grünen (B'90/Grüne)
Ergebnis
Wohnort
Geburtstag
10.12.1961

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Fragen & Antworten

Betreff: Warum Geld für andere Länder aber nicht für in Deutschland gemeldete Bürger?

Wirtschaft | | Verfasst von

Frage an Frau Haßelmann

Sehr geehrte Frau Hasselmann,
warum geht ständig Geld ins Ausland, gerade auch bei so hoffnunglosen Fällen wie Griechenland.
Warum wird das Geld nicht mal dafür genutzt, um in Deutschland Lebenden zu helfen? Ein "kleines" Beispiel:
Ich hatte vor vier Jahren nach einer OP einen Schlaganfall mit immer noch anhaltenden chronischen Schmerzen. Ich habe einen Schwerbehindertenausweis. Es war unglaublich, wie leicht mein damaliger Chef mich aus dem Unternehmen (ein kleiner Förderverein) über meine gesundheitliche Situation aus dem Unternehmen drängen konnte. Weil er keine Mitarbeiter mit erhöhtem Kündigungsschutz haben wollte. Ein Anwalt für Arbeitsrecht, sagte mir, dass es bei deieser Rechtslage nahezu unmöglich ist, nachzuweisen, dass es leichter Arbeiten un dem Unternehmen gibt.
Die Rentenversicherung hat mir eine wiedereingliederungsmaßenahme zugesichert. Bei 90% der Unternehmen, bei denen ich zum Bewerbungsfespräch war, war klar, das es denen nur um die Zuschüsse ging. Nach einem halben Jahr hätte ich wieder ohne Arbeit da gestanden.
Ich bin dann endlich zum Gutachten bei der Rentenversicherung gewesen. Das Gutachten war schlichtweg falsch und es wurden Dinge geschrieben, die ich nie geäußert hatte. Klar habe ich Widerspruch erhoben.
In der Zwischenzeit musste ich aus gesundheitlichen/innerbertiebliche Gründen meinen Arbeitsvertag aufgeben (über einen Anwalt für Arbeitsrecht). Die Arbeitagentur hat schön auf das Ergebnis des Gutachtens gewartet und die Ablehnung 1 zu 1 übernommen! . Man verweigert mir bis heute bzw. gibt mir nach ersten vorsätzlich falschen Angaben keine Möglichkeit, rechtswirksam eine Untersuchung beim Amtsarzt einzufordern. Man sagte mir (Zitat): Der Amtsarzt darf auf kein anderes Untersuchhungsergebnis wie der Gutachter von der Rentenversicherung kommen!"
Das ist nur ein Auszug von den Dingen, die ich im Laufe der Zeit in dem ganzen Zusammenhang erlebt habe.
Wenn ich dann noch so Werbungen von der deutschen Wirtschaft sehe: "Er hat eine Zukunft (ein in offensichlich in Deutschland Lebender), er nicht (Ohne Wertigkeit, anscheinend ein Asylsuchender), bekomme ich das kalte K..... Ich (und viele andere in vergleichbaren Situationen) habe mittlerweile auch keine Perpektive mehr. Für uns habe ich von der Wirtschaft noch keine solche Aktionen gesehen. Für Schwerbehinderte mit erhöhtem Kündigungsschutz gibt es anscheinend weniger Zuschüsse....
Ich frage mich immer mehr, in was für einem Land ich lebe und für wen die aktuell gewählten Politiker regieren? Für die Bevölkerung, die sie gewählt haben, oder nur für Wirtschaft, Unternehmen und Geldbesitzern?

Mit freundlichem Gruß
Michael Meurer

Betreff: Die EU Draghis und Junkers ist tot

EU | | Verfasst von

Frage an Frau Haßelmann

Fachleute haben diese EU des Draghi und Juncker schon in den 90er Jahren begraben? Und Sie? Haben Sie im günstigsten Fall wider besseres Wissen gehofft, daß es doch gutgehen würde? Nach dem Brexit der Britten hat Prof. Sinn nun auf Finnland gewiesen, die für einen Brexit gleich günstige Ausgangsbedingungen haben würde wie für die Britten. Nicht folgen werden Mittelmeerländer wie Griechenland, Italien, Spanien, Portugal, Frankreich etc., die immer dringender auf die großzügig eröffnete Schuldenpolitik des Draghi angewiesen sind, weil deren nationale Wirtschaften unter den großzügigen Bedingungen für Löhne und Subventionen sich unter dem viel zu hohen Eurokurs nicht entwickeln, vor allem kein Geld mit Exporten verdienen konnten. Deshalb stiegen bei denen statt der Wirtschaftsleistung vor allem Staatsschulden und Arbeitslosigkeit. Denen ist es auch völlig egal, ob und wer ihre Schulden zahlt. Und dieses Land? Glauben Sie dem Schäuble das Gefasel von ausgeglichenen Haushalten? Ja, wenn man mehr als 5,0 Bio. Euro Schulden (200% BIP) gegenüber den eigenen Sozialkassen, insbesondere der Rentenversicherung, einfach leugnet und in Kauf nimmt, daß künftige Generationen eine Rente haben werden, die gerade mal vor dem Verhungern bewahrt? Für Herrn Schäuble und seine Abgeordneten wird’s wohl noch reichen? Glauben Sie, das diese Zukunft noch erlebenswert ist? Dann machen Sie weiter so!!!

Betreff: Enteignung der Sparer

Finanzen | | Verfasst von

Frage an Frau Haßelmann

Wissen Sie, wie unsere (nicht Ihre) Altersversorgung funktioniert? Kennen Sie das Drei-Säulen-Modell? Wissen Sie, das die erste Säule, die staatliche Rentenversicherung, heute nur noch 43% der letzten Bezüge garantiert, mit stark fallender Tendenz? Wissen Sie, daß die zweite Säule, die Betriebsrenten, stark von der Lebens- und Leistungsfähigkeit der Betriebe und ihrer Versicherungsdeckung abhängt? Wissen Sie, daß die dritte Säule, die Lebensversicherung, 2005 durch den Wegfall des Steuerprivilegs zum Auslaufmodell gemacht worden ist? Wissen Sie , daß die Deutsche Bank-Research 2005 festgestellt hat, daß ein Arbeitnehmer mindestens 30% seines Einkommens allein für eine Altersversorgung braucht, die etwa sein letztes Lebenseinkommen garantiert, bei 52% Sozialabgaben und 20% direkten Steuern? Wenn Sie das alles wissen, warum sehen Sie dann ruhig zu, wie Draghi mit seiner Geldpolitik dem Sparanteil an der Altersversorgung vollends den Garaus macht (Draghi der Rentenkiller)? Jens Weidmann hat unlängst in Italien festgestellt, daß er mit seiner Geldschwemme die strukturellen Unterschiede in den Volkswirtschaften, das zentrale Problem der Währungsunion, eher stabilisiert als ab baut, die Schulden der Einzelstaaten aber in ungeahnte Höhen treibt. Wissen Sie, daß sich dadurch die Haftung für wirtschafts- und finanzpolitisches Fehlverhalten auf immer weniger Faktoren fokussiert – unter anderen auf den deutschen Sparer als allein Haftenden? Wessen Interessen vertreten Sie eigentlich? Fragen Sie mal Ihren Lobbyisten!!!

Betreff: Suizidmitwirkungsgesetz

Wirtschaft | | Verfasst von

Frage an Frau Haßelmann

Sehr geehrte Frau Hasselmann,
ch wende mich an Sie mit der ausdrücklichen Bitte, dass Sie Sich beim Beschluss eines Suizidhilfegesetzes im November für das Leben gegen jeglichen Eingriff oder Hilfe zu einer vorzeitigen Beendigung eines Menschenlebens aussprechen.

Dass die Menschen am oft schmerzhaften und unerträglichen Ende ihres Lebens schwer leiden ist unbestritten. Unbestritten ist aber auch, dass Leid zu jedem Menschenleben dazu gehört. Es ist die Aufgabe der Gesellschaft und der betreuuenden Menschen durch Güte und Hinwendung, durch Schmerztherapie, Behandlung von Depressionen und Palliativmedizin zu helfen, zu ermutigen und zu unterstützen.

Eine Gesellschaft die schwer leidende und todkranke Menschen mittelbar unter Druck setzt, anderen (besonders Angehörigen) und dem Staat nicht zur Last fallen zu sollen oder ihre Lebensverdrossenheit, die oft nur ein Schrei nach Hilfe und/oder eine Folge von Schmerzen und Verlassenheit ist, nicht zu behandeln oder zu lindern, sondern ihnen nahelegt, ihr Leben zu beenden, empfinde ich als rein materialistisch, grausam und menschenfeindlich.
Für mich ist jedes Menschenleben ein Geschenk Gottes und seine besondere Würde entspringt eben Tatsache. Keiner hat das Recht, dieses Leben vorzeitig zu beenden.
Und jeder hat die Pflicht, dieses Leben zu achten, zu schützen und zu erleichtern.
Bitte sprechen Sie Sich für einen Ausbau der Palliativmedizin und gegen ein Suizidmithilfegesetz aus!
Denn die Würde des Menschen ist unantastbar, besonders da, wo er am schutzbedürftigsten ist.

Ihre dankbaren

Eva und Helmut Radilé

Betreff: EWU-Einlagensicherun-Flüchtlingsstrom

Wirtschaft | | Verfasst von

Frage an Frau Haßelmann

Frage: Glauben Sie immer noch, daß die EWU uns allen Wohlstand gebracht hat, wo sie doch selbst jeder getürkten EU-Statistik entnehmen können, daß fast alle Länder der Währungsunion sich seit 2000 im wirtschaftlichen Schneckengang bewegen und nur noch Arbeitslosenzahlen und Schulden produzieren. Auf der anderen Seite steigen, durch „Rettungsmaßnahmen“ wie SMP, ESFR, ESM, OMT und jetzt auch noch einer geplanten Kontenplünderung von Sparvermögen durch eine Europäisierung der Einlagensicherung, die Vermögensbestände des Kapitalsektors ins Unermessliche: Geht ein Reicher nun doch ins Himmelreich ein, auch wenn ein Kamel nicht durchs Nadelöhr geht? Durch die Aufgabe des no Bailout-Prinzips haben Sie nicht nur gegen eine höchst notwendige Anpassung der Wirtschafts- Finanz- und Sozialstrukturen im gemeinsamen Währungsraum gestimmt, sondern auch der Verantwortungslosigkeit als Prinzip Tür und Tor geöffnet; Und damit auch die Grenzen für einen Flüchtlingsstrom in ungeahnter Höhe, mit dem die Menschen zu ihrer Not durch die Währungsunion jetzt leben müssen. Haben Sie noch irgendein Gespür für politische Verantwortung? Reicht es noch zum Rücktritt? Dann schnell raus aus dem politischen Geschäft- Überlassen Sie das anderen Dilettanten.