Frage und Antwort

Patrick Schnieder
Christlich Demokratische Union (CDU)
Rheinland-Pfalz


Initiative
FÜR EINEN RICHTUNGSWECHSEL IN DER FAMILIENPOLITIK

Befürworter

Wir fordern die Abgeordneten auf, Wahlfreiheit für Familien herzustellen. Ein immenser Anteil der Wertschöpfung dieses Landes wird freiwillig allein von Eltern erbracht. Wofür sie in Politik und Gesellschaft keinerlei Würdigung mehr erhalten. Die Familie gerät immer mehr in die Mühlen von Geldnot- und Karrierezwängen: Für Eltern und Kinder bleibt kaum Luft zum gemeinsamen Atmen. Familien sind keine Börsenunternehmen, sondern Lebenskultur! Der Staat muss den Zusammenhalt der Familie schützen und sie vor Angriffen schützen, um sein lebendiges Fundament zu bewahren.

Wir fordern daher

1. den generativen Beitrag von Familien für den Erhalt des Sozialversicherungssystems endlich zu berücksichtigen und die Steuer- und Abgabenbelastung erwerbstätiger Eltern deutlich abzusenken.

2. alle Kindererziehungsmodelle bei Familien – ob ganztägig durch die Eltern selbst oder in öffentlicher Fremdbetreuung – gleichwertig zu fördern.

3. die Ehe zwischen Mann und Frau zu schützen und ihren gesetzlichen Vorrang gegenüber gleichgeschlechtlichen Partnerschaften zu erhalten.

4. einen altersgerechten Sexualkundeunterricht an Schulen wiederherzustellen, der die Indoktrionation durch Gender Mainstreaming an Schulen beendet.

5. den Schutz von ungeborenen Kindern zu stärken und für eine bessere Qualitätskontrolle der Schwangerenkonfliktberatung gemäß der gesetzlichen Vorgaben zu sorgen.

Bitte setzen Sie sich dafür ein!


Sehr geehrte Damen und Herren, ich danke Ihnen für Ihre Nachricht zur kurzfristig angesetzten Abstimmung zum Thema „Ehe für alle“. Ich werde gegen eine „Ehe für alle“ abstimmen.

Die Ehe ist für mich die Verbindung von Mann und Frau, aus der auch Kinder hervorgehen können. Das ist das Ehebild des Grundgesetzes und meines christlich-katholischen Glaubens. Gleichgeschlechtliche Paare, die füreinander Verantwortung übernehmen, haben meine Anerkennung und meinen Respekt und ebenso Anspruch auf staatlichen Schutz. Es gibt aber keine Notwendigkeit, ungleiche Dinge wie Ehe und gleichgeschlechtliche Partnerschaft absolut gleich zu behandeln oder als gleich zu bezeichnen.

 

Mit freundlichen Grüßen

Patrick Schnieder MdB