Eskalations-Spirale jetzt durchbrechen! Für Diplomatie statt Kriegsgerede
Das ist die Petition:
An die Abgeordneten der CDU/CSU Fraktion
Wir, die Unterzeichner, fordern Sie auf, die Eskalations-Spirale nach dem Drohnen-Vorfall von Leipzig zu stoppen und diplomatische Kanäle nicht weiter abzureißen. Die Stilisierung des Vorfalls zur Kriegserklärung, die Schließung des russischen Generalkonsulats in Bonn und des Russischen Hauses in Berlin sowie die Gegenmaßnahmen Moskaus drehen die Spirale immer weiter.
Für die Menschen in Deutschland steht die Ukraine nicht an erster Stelle. Die Ergebnisse der jüngsten Landtagswahlen zeigen dies deutlich. Die Bürger wollen vor allem nicht, daß unser Land unnötig in einen Krieg hineingezogen wird.
Entscheidende Akteure wie der US-Präsident Donald Trump, Finnlands Präsident Alexander Stubb und der NATO-Oberbefehlshaber General Grynkewich widersprechen der Kriegsrhetorik Ihrer Regierung klar.
Wir fordern Sie auf, Vernunft und Diplomatie Vorrang zu geben und die Eskalation öffentlich und entschieden zu beenden. Ansonsten wird Ihre Partei künftig aus noch mehr Parlamenten herausgewählt werden.
1.768 Mal Haben diese Abgeordneten die Petition schon erhalten:
- Peter Beyer CDU 1.768 Mal
- Ellen Demuth CDU 1.768 Mal
- Ralph Edelhäußer CSU 1.768 Mal
- Armin Laschet CDU 1.768 Mal
- Jens Lehmann CDU 1.768 Mal
- Stephan Mayer CSU 1.768 Mal
- Jan-Wilhelm Pohlmann CDU 1.768 Mal
- Thomas Röwekamp CDU 1.768 Mal
- Vivian Tauschwitz CDU 1.768 Mal
- Johannes Volkmann CDU 1.768 Mal
Hintergrundinformationen
Nach dem Drohnen-Vorfall am Flughafen Leipzig/Halle im August 2026 haben Bundeskanzler Friedrich Merz, Innenminister Alexander Dobrindt und Außenminister Johann Wadephul Rußland die Verantwortung zugeschrieben und den Vorfall stark zugespitzt.
Als Reaktion wurden das russische Generalkonsulat in Bonn geschlossen und der Vertrag für das Russische Haus in Berlin gekündigt. Moskau antwortete wiederum mit der Schließung des deutschen Konsulats in Sankt Petersburg. Die diplomatischen Beziehungen verschlechtern sich weiter.
Während die Bundesregierung die Bedrohungslage betont und damit Aufrüstung sowie härtere Maßnahmen begründet, mahnen zentrale internationale Stimmen zur Nüchternheit. US-Präsident Donald Trump, direkt auf den Vorfall in Leipzig angesprochen, erklärte, Putin habe nicht die Absicht, NATO-Gebiet anzugreifen.
Finnlands Präsident Alexander Stubb widersprach deutschen Warnungen vor einem möglichen russischen Angriff auf die NATO bis 2029 frontal: Er sehe weder Belege noch Fakten dafür; ein Angriff auf das stärkste Militärbündnis der Welt ergebe keinen Sinn.
NATO-Oberbefehlshaber General Alexus Grynkewich, der die Geheimdienstlage selbst bewertet, stellte klar: „Russia is not looking for a conflict.“ Rußland stecke in der Ukraine fest und ein Angriff auf NATO-Gebiet wäre militärisch sinnlos.
Für viele Bürger in Deutschland hat die Ukraine-Krise nicht absolute Priorität. Weitaus wichtiger ist ihnen, daß Deutschland nicht unnötig in einen größeren Konflikt hineingezogen wird.
Die Diskrepanz zwischen der Berliner Kriegsrhetorik und den Einschätzungen von Trump, Stubb und dem obersten NATO-Kommandeur in Europa nährt den Eindruck, daß die Bedrohungslage innenpolitisch überhöht wird. Diplomatie ist keine Schwäche. Eine Fortsetzung der Eskalations-Spirale gefährdet die Sicherheit und die Interessen der deutschen Bevölkerung.