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kontrolle à la card

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Quelle: Zivile Allianz

Petitionstext:


Die Entwicklung zur Reduzierung und letztendlich zum Verbot des Bargelds muss aufgehalten werden. Bargeld bedeutet Freiheit des Bürgers vor Überwachung durch Staat und Unternehmen. Es erleichtert die informationelle Selbstbestimmung. Bargeld bedeutet auch Schutz vor willkürlichen Enteignungen.

 

Deshalb muss es unbedingt erhalten bleiben.

 

Verhindern Sie den gläsernen Kunden und den gläsernen Bürger.

 

Setzen Sie sich unmissverständlich für die Beibehaltung des Bargelds ein.



Antwort:


Sehr geehrte Damen und Herren,

 

vielen Dank für Ihre E-Mail zur Einführung einer Obergrenze für Bargeldgeschäfte. Auch ich stehe den aktuellen Entwicklungen sehr kritisch gegenüber. In meinem Hauptstadtbrief 134 habe ich mich dem Thema ausführlich gewidmet. Bitte geben Sie mir einen Hinweis, wenn ich Sie in den Verteiler aufnehmen soll.

 

Auch auf Facebook habe ich mich zum Thema Bargeld geäußert:

 

www.facebook.com/klauspeter.willsch/photos/a.555706207811091.1073741827.475303929184653/1112734068774966/

 

Zudem gehöre ich zu den Erstunterzeichnern der Initiative „Stop Bargeldverbot“. Dort habe ich folgendes Grußwort abgegeben:

 

„Draghi beschränkt sich nicht, wie es ihm sein Mandat vorschreibt, auf die Wahrung der Geldwertstabilität, sondern betreibt mithilfe der Notenpresse Wirtschafts- und Finanzpolitik. Die Bürger sollen ihr Geld ausgeben – und nicht sparen. Wer sich dennoch an den guten alten Vorsatz „Spare in der Zeit, dann hast Du in der Not!“ hält, wird abgestraft. Denn die Einführung negativer Zinsen bringt der EZB wenig, wenn die Sparer ihr Geld nicht auf dem Konto, sondern unter dem Kopfkissen bunkern. Die Begrenzungen wären dann ein Mittel, um damit die Flucht der Sparer ins Bargeld zu verhindern.“

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Klaus-Peter Willsch