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Fragen & Antworten

Betreff: Suizidmitwirkungsgesetz

Wirtschaft | | Verfasst von

Frage an Herr Klein

Sehr geehrter Herr Klein,
ch wende mich an Sie mit der ausdrücklichen Bitte, dass Sie Sich beim Beschluss eines Suizidhilfegesetzes im November für das Leben gegen jeglichen Eingriff oder Hilfe zu einer vorzeitigen Beendigung eines Menschenlebens aussprechen.

Dass die Menschen am oft schmerzhaften und unerträglichen Ende ihres Lebens schwer leiden ist unbestritten. Unbestritten ist aber auch, dass Leid zu jedem Menschenleben dazu gehört. Es ist die Aufgabe der Gesellschaft und der betreuuenden Menschen durch Güte und Hinwendung, durch Schmerztherapie, Behandlung von Depressionen und Palliativmedizin zu helfen, zu ermutigen und zu unterstützen.

Eine Gesellschaft die schwer leidende und todkranke Menschen mittelbar unter Druck setzt, anderen (besonders Angehörigen) und dem Staat nicht zur Last fallen zu sollen oder ihre Lebensverdrossenheit, die oft nur ein Schrei nach Hilfe und/oder eine Folge von Schmerzen und Verlassenheit ist, nicht zu behandeln oder zu lindern, sondern ihnen nahelegt, ihr Leben zu beenden, empfinde ich als rein materialistisch, grausam und menschenfeindlich.
Für mich ist jedes Menschenleben ein Geschenk Gottes und seine besondere Würde entspringt eben Tatsache. Keiner hat das Recht, dieses Leben vorzeitig zu beenden.
Und jeder hat die Pflicht, dieses Leben zu achten, zu schützen und zu erleichtern.
Bitte sprechen Sie Sich für einen Ausbau der Palliativmedizin und gegen ein Suizidmithilfegesetz aus!
Denn die Würde des Menschen ist unantastbar, besonders da, wo er am schutzbedürftigsten ist.

Ihre dankbaren

Eva und Helmut Radilé

Betreff: Insolvenzverschleppung Griechenlands

Wirtschaft | | Verfasst von

Frage an Herr Klein

Sehr geehrter Herr Klein : Gibt es überhaupt noch Ihre Stimme für ein drittes Finanzierungspaket
für ein Fass ohne Boden ? Bitte antworten Sie doch Ihren Wählern, wie Sie abstimmen werden.


zur Ergänzung das heutige, aktuelle Statement der "Institutionen":
"Die Troika ist sich laut einer Meldung des Magazins Wirtschaftswoche einig darüber, dass der griechische Privatisierungsfonds deutlich weniger als die von der Bundesregierung ins Spiel gebrachten 50 Milliarden Euro umfassen wird. Laut einem Verhandlungsdokument vom jüngsten EU-Gipfel, das dem Blatt nach eigenen Angaben vorliegt, rechnet der Internationale Währungsfonds (IWF) für die kommenden drei Jahre nur mit einem Erlös von 1,5 Milliarden Euro.

Er wirft den Europäern vor, mit unrealistischen Zahlen zu hantieren. Falle der Erlös geringer aus als erwartet, müssten die Kreditgeber Geld nachschießen. Der Fonds war eine Kernforderung der Bundesregierung, die damit den Widerstand in der Union gegen neue Hilfen brechen wollte.

EU-Diplomaten zufolge haben die drei Institutionen schon beim EU-Gipfel deutlich gemacht, dass der von Berlin geforderte Wert von 50 Milliarden viel zu hoch angesetzt ist. "Bereits bei den Verhandlungen auf dem EU-Gipfel haben der Internationale Währungsfonds (IWF), die EU-Kommission und die Europäische Zentralbank einmütig darauf hingewiesen, dass 3 bis 5 Milliarden Euro in den kommenden drei Jahren ein realistischer Wert wären", sagte ein EU-Diplomat der Wirtschaftswoche. Bisher hatten Fachleute die Größenordnung des Privatisierungsfonds angezweifelt, aber die Skepsis der Institutionen war nicht nach außen gedrungen."
und heute der IWF :
IWF: "Griechenland disqualifiziert sich durch seine Reformunwilligkeit für ein drittes Hilfsprogramm"

Betreff: Weitere Staatsfinanzierung Griechenlands

Wirtschaft | | Verfasst von

Frage an Herr Klein

Sehr geehrter Herr Klein,

offenbar sind Ihnen Ihre Wähler gleichgültig, denn Sie antworten auf auf die an Sie gestellten Fragen nicht. Haben Sie tatsächlich den Eindruck, dass Sie den Wählern Ihres Wahlkreises keine Erläuterung Ihres Abstimmungsverhaltens schuldig sind ?

Klare Wort hat zum Thema Herr von Stetten gefunden, alle Achtung !
"Christian von Stetten, Vorsitzender des Parlamentskreises Mittelstand der CDU/CSU-Fraktion: "Ein drittes Kreditprogramm (für Griechenland) ist so nicht zustimmungsfähig. Weder ist die Systemrelevanz Griechenlands für die Euro-Zone insgesamt nachgewiesen, noch wird das Land durch ein neues Paket in der Lage sein, seine Schulden zurückzuzahlen. Wir dürfen als Abgeordnete gar nicht zustimmen, wenn diese beiden Punkte nicht gegeben sind – so steht es im Vertrag über den Euro-Rettungsschirm ESM ("Nordwest-Zeitung")."

Betreff: Staatsfinanzierung Griechenlands

Wirtschaft | | Verfasst von

Frage an Herr Klein

Sehr geehrter Herr Klein,

bei der letzten Bundestagswahl haben Sie meine Erststimme bekommen, die CDU meine Stimme als Partei. Dies im Vertrauen darauf, dass wirtschaftlicher Sachverstand und die Interessen unseres Landes gut vertreten werden.
Die Diskussionen über die verhängnisvollen Auswirkungen des Euros und der Niedrigzinspolitik auf Europa, die verdeckten Staatsfinanzierungen der EZB und die immensen Bürgschaften Deutschlands will ich hier nicht erneut darlegen. Diese sind nicht nur Experten, sondern mittlerweile auch breiten Bevölkerungsschichten bekannt.

Meine Frage an Sie , die zunehmend auch die Frage einer sehr grossen Zahl Ihrer Wähler ist : Werden Sie weiterhin den offiziellen Parteilinien der CDU/SPD folgen und die weitere Insolvenzverschleppung Griechenlands durch Ihre Stimme mittragen ? Wie stehen Sie zu den Maastrichtverträgen und den immer wieder gebrochenen Versprechungen an die Bevölkerung ? Verdient Ihr geschätzter Parteikollege Herr Bosbach nicht alle Unterstützung ?

In der Bevölkerung ist der Unwille mittlerweile ungeheuer gross, sie werden das auch wissen. Es geht sogar soweit, dass viele steuerzahlende Bürger ganz offen von Steuerveruntreuungen über 80 bis 90 Milliarden Euro sprechen, dabei sind die vermutlich ebenso abzuschreibenden ELA-Kredite der EZB noch gar nicht enthalten. Das diskutierte 3. Staatsfinanzierungspaket, wenn Griechenland dem denn zustimmt, wird die Verluste noch einmal vergrößern. Der IWF hat heute nochmals die faktische Insolvenz Griechenlands bestätigt.

Mit der Bitte, den Fehlentscheidungen der vergangenen Jahre nicht noch weitere, unverantwortliche Parteilinienentscheidungen anzufügen.

Mit freundlichen Grüßen aus Bad Berleburg, Dr.Heinz Grombach