Entscheidungsträger

Sigmar Gabriel

Sigmar Gabriel Fotoquelle: Christliches Medienmagazin pro/ flickr.com/ CC BY-NC 2.0 (Ausschnitt)
Partei
Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD)
Ergebnis
Wohnort
Geburtstag
12.09.1959

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Fragen & Antworten

Betreff: Forschungsgelder

Wirtschaft | | Verfasst von

Frage an Herr Gabriel

Sehr geehrter Herr Gabriel,
zum Innovationstag Mittelstand des BMWi, der am 2. Juni 2016 stattfand, haben Sie in Ihrer Rede zugesagt die Fördertöpfe zu füllen. Bis jetzt hat sich aber nichts getan!!!.
Leider werden nun die Anträge mit der Begründung abgelehnt dass kein Geld vorhanden ist.
Über den Stellenwert der Forschung müssen wir uns wahrscheinlich nicht unterhalten.
Mit dem von uns entwickelten "alkalisch aktivierte Bindemittel"( z. B. zementfreie Ausgleichsmassen für Industrieböden)sind wir auf diese Fördertöpfe angewiesen um jetzt auch in die Produktion zu gehen, oder für andere Bereiche diese weiterzuentwickeln.

Ich hoffe Sie stehen zu Ihrem Wort und erwarte eine Antwort Ihrerseits.

viel Erfolg im Wahlkampf
.. und schöne Grüße nach Berlin

Carsten Scholz

Geschäftsführer
HBH GmbH Hainspitz

Betreff: Muslime in Verantwortung

Recht | | Verfasst von

Frage an Herr Gabriel

Sehr geehrter Herr Gabriel,
Sie kennen sicher das Erstaunen, welches Sie in Deutschland kürzlich verursacht haben. Anlass war folgende Meldung in vielen einschlägigen Medien am 02. oder 03.07.2014:
„Köln (dpa) - In Deutschland müssten nach Meinung von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel wesentlich mehr Muslime öffentliche Funktionen bekleiden. Es fehlten muslimische Richter, Staatsanwälte, Polizisten, Schulleiter. Man müsse daran arbeiten, Menschen Mut zu machen, sich sozusagen auch diesen Teil der deutschen Gesellschaft zu erobern, sagte Gabriel beim Fastenbrechen in einer Kölner Moschee. Er war vom Zentralrat der Muslime eingeladen worden.“
Sie kennen sicher auch diverse Reaktionen, in denen über Ihre Nähe zum Islam mit unterschiedlichen Argumenten gemutmaßt wird.
Ich kann mir schwer vorstellen, dass Ihre Rede von unbedachten Bemerkungen gespickt gewesen sein kann. Auch kann ich mir nicht vorstellen, dass Sie es des Applauses wegen so formulierten. Nun frage ich Sie, wie Sie sich dies in unserem Staat vorstellen, wo Kirche und Staat getrennt sind. Wenn ein Muslim die von Ihnen aufgezählten Ämter begleiten soll, dann stellt sich die Frage, was er islamspezifisch einbringen soll. Ein Moslem schöpft sein Wissen und seine Handlungsanweisungen u.a. aus dem Koran oder aus dem, was der Imam für wichtig hält. Mit der überwältigenden Mehrheit (s.u.) der Moslime können wir sehr gut zusammenleben, aber bis jetzt habe ich noch keinen Moslem erlebt, der es gewagt hätte den Koran für teilweise ungültig zu erklären. Wie die deutschen ISIS-Kämpfer ihn verstehen, wurde kürzlich in der ARD gezeigt. Diese berufen sich auf den Koran und sie finden dort die Rechtfertigung ihres Handelns. Herr Gabriel, ist das ein Widerspruch? Mich würde Ihre Erklärung interessieren.
Sind das alles nur ein paar „durchgeknallte“ Typen, die die Welt im Atem halten? (ISIS, Hammas, Hisbollah, Iran, Moslembrüder, Boku Harem, Al Kaida usw.) Beruhigt es, dass sie nur Minderheiten sind?
Auf Ihrer Hompage finde ich:
www.sigmar-gabriel.de/aktuelle_themen/wir-mssen-islam-und-islamismus-sorgfltig-trennen
„Der SPD-Vorsitzende forderte, Islam und Islamismus sorgfältig zu trennen, „denn sonst spielen wir nur den Eiferern in die Hände … Als ,eigentümlich‘ bezeichnete der SPD-Vorsitzende die Bemerkung von Angela Merkel, dass in Deutschland das Grundgesetz gilt und nicht die Scharia. Das sei doch für die überwältigende Mehrheit aller gläubigen Moslems in Deutschland selbstverständlich. „Und die einzige Leitkultur, die wir allen Menschen in Deutschland abverlangen müssen, steht in den ersten 20 Artikeln des Grundgesetzes.“
Also gibt es eine Minderheit. Sie wissen, dass in Deutschland schon Kalifate ausgerufen wurden und wahrscheinlich wissen Sie auch, was das bedeutet. Genau das wird vermehrt geschehen, wenn Schlüsselstellen durch den Islam besetzt werden. Dann wird niemand mehr die SPD wählen. Wollen sie sich selbst abschaffen?
Ich bitte Sie um folgende Korrektur:
• Fördern Sie die Integration zur Verhinderung von Subgesellschaften. Aus solchen Schichten entsteht leicht Radikalisierung.
• Machen Sie Personen mit Migrationshintergrund (nicht Muslimen) Mut zur Verantwortung in der Gesellschaft.
• Fordern Sie die Muslime heraus, auf die Straße zu gehen, um dem Gedankengut der sog. islamischen Fundamentalisten oder Radikalen oder wie immer man sie nennen mag, öffentlich entgegenzutreten.
Hat es je sowas gegeben? Im Gegensatz dazu sehen wir wie einfach sich bei den Ausschreitungen kürzlich in Deutschland Migranten gegen Israel mobilisieren lassen. Es waren nicht nur Linke und Rechte.
Mit Erwartung sehe ich Ihrer Antwort entgegen.
Mit freundlichen Grüßen
Theo Krauß