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Fragen & Antworten

Betreff: Was ist mit Uns, den Bürgern

Allgemein | | Verfasst von

Frage an Herr Brackmann

Warum werden wir, die Bürger dieses Landes, nie gefragt? Wir sind die Steuerzahler, die die Ihnen und allen anderen Politikern die Gehälter bezahlen, ist Ihnen das eigentlich klar? Der, der einen Anderen für dessen Arbeit bezahlt, hat das Sagen! Warum spielt Ihr Euch nur so auf? Ihr werdet als unsere Vertreter gewählt, was aber nicht bedeutet, daß wir unsere Verantwortung für diese Land abgeben. Wir bezahlen die Renten der Beamten und natürlich auch Eure, wir bezahlen die Krankenkassenbeiträge der Beamten und natürlich auch Eure. Wir müssen auf erspartes, wie in Versicherungen, auf welches ja schon Steuern gezahlt wurde, bei Auszahlung nochmals Steuern zahlen. Alles wird teurer, aber mehr bekommen, wie Gehälter oder Rente, tun WIR nicht. Jeder Bürgermeister, Bundespräsident, Kanzler, Abgeordneter usw. bekommt weiter sein Geld, obwohl er nicht mehr im Amt tätig ist. Was soll das? Unser eins bekommt Arbeitslosengeld oder Hartz4, muß im Tafelladen einkaufen, weil es hinten und vorne nicht reicht und muß sich noch als Sozialschmarotzer oder asozial beschimpfen lassen. Die Alten können von ihren Renten nicht leben und das obwohl sie über 40 Jahre in die Rentenkassen eingezahlt haben - jeder Flüchtling bekommt mehr Geld und Schutz, als die, von denen SIE gewählt wurden und von denen SIE für eine Arbeit, mit der die Mehrheit von UNS Bürgern nicht einverstanden ist, bezahlt werden. Ich könnte ewig so weiter machen!! Wir bezahlen den ganzen Blödsinn und werden weiter ausgequetscht! WAS SOLL DAS???

Betreff: Bargeld-Erhalt

Wirtschaft | | Verfasst von

Frage an Herr Brackmann

Sehr geehrter Herr Brackmann,

wie stehen Sie allgemein zu Empfehlungen, die den Bargeldgebrauch in Deutschland einschränken oder gar abschaffen wollen? Wie werden Sie sich bei Abstimmungen dazu verhalten? Kann ich mich darauf verlassen, daß Sie solchen Tendenzen eine Absage erteilen werden?

Ich erwarte, daß in unserem Land die Freiheit erhalten bleibt, privat auch größere Geldbeträge ohne Einbeziehung von Kreditinstituten zur Verfügung zu halten. Diese Möglichkeit kann bei einer zur befürchtenden Einführung von Negativ-Zinsen auf Guthaben bei einer Bank wichtig werden. Generell hielte ich es für eine inakzeptable Beschneidung der persönlichen Freiheit, wenn ich zur Nutzung des von mir erarbeiteten Geldes ausschließlich von Kreditinstituten bestimmte Wege nutzen könnte. Inakzeptabel in höchstem Maße wäre weiter ein Zustand, in dem jede Anschaffung, im Extremfall sogar jeder Einkauf, aus Datenspeicherungen per Knopfdruck herausgefiltert werden könnte.

Ich appelliere an die Ihnen durch Wählerstimmen übertragene Verantwortung, allen Bestrebungen, die solche Konsequenzen ermöglichen würden, deutlich zu widersprechen. Wehren Sie schon den Anfängen! Lassen Sie sich auch nicht auf eine Abschaffung des 500-Euro-Scheins ein!

Mit freundlichen Grüßen,

Prof. Dr. Hartmut Laue

Betreff: Bargeld

Wirtschaft | | Verfasst von

Frage an Herr Brackmann

Guten Tag!

Bitte halten sie sich an den Wunsch der Menschen, das Bargeld nicht abzuschaffen.
Betrüger und Terroristen erhalten ihr Geld schon längst per Überweisung und sonsige "Bankangebote"
Wie wollen Sie in Zukunft für Ihre Kinder ein Schulheft kaufen? Mit der Kreditkarte, um 1.50 zu Zahlen?
Was passiert dann, wenn so viele Buchungszeilen zusammenkommen? Richtig die Bank erhöht die Kosten. Ihnen ist das egal, sie verdienen genug, aber millionen anderer, denen ist es nicht egal, denn sie haben kein Geld. Millionen sind in Armut.
Wollen sie teilhaben an mehr Elend?

Betreff: Suizidmitwirkung

Soziales | | Verfasst von

Frage an Herr Brackmann

Sehr geehrter Herr Brackmann,

ein bisschen Töten dürfen, verbunden mit einer daraus resultierenden neuen rechtlichen Schieflage bezüglich angebotener Hilfeleistungen, führt zu weiteren Verunsicherungen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Sie eine solche Situation ermöglichen wollen.
Nach eingehender Prüfung ist klar, dass nur der Entwurf von Prof. Dr. Sensburg und Herrn Dörflinger die Sterbehilfe verbietet. Belasten Sie sich nicht mit einem gelockerten Votum. Daher, möchte Ich Sie zu einer vernünftigen Entscheidung ermutigen und im Bundestag für diesen Entwurf zu stimmen.
Ich möchte auch in Zukunft in einer Gesellschaft leben ohne die Option einer sog. „Sterbehilfe“, was in Wirklichkeit nie eine Hilfe sein kann, sondern eher als Sterbebeschleuniger oder Sterbemanipulation gesehen werden muss. Auch durch Schönreden ändert das nichts an dieser Tatsache.
Es steht uns nicht zu, über unser Leben, das wir uns nicht selbst gegeben haben, selbst zu verfügen und den Tod eigenmächtig herbeizuführen. Das gilt für den Betroffenen gleichermaßen wie für Angehörige, Ärzte oder sonstige Dritte. Wirkliche Hilfe sieht anders aus. Es liegen uns hoffnungsvolle Erfahrungsberichte aus der Sterbebegleitung vor.
Auch wenn in Großbritannien vom Parlament mitunter äußerst bedenkliche Entscheidungen getroffen wurden, so haben sie dort in der Sterbedebatte eine vorbildliche Haltung gezeigt und sich klar gegen jeglichen Kompromiss entschieden. Besteht bei uns in Deutschland tatsächlich eine Notwendigkeit für eine „gelockerte“ Haltung mit daraus resultierender neuer Verunsicherung? Wie werden Sie entscheiden?

Haben Sie den Mut zu einer weisen und vernünftigen Entscheidung. Herzlichen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.

Mit freundlichen Grüßen
Georg Fleischmann, (Dipl.-Wirtsch.-Ing.)

Betreff: Beihilfe zur Selbsttötung

Lebensrecht | | Verfasst von

Frage an Herr Brackmann

Sehr geehrter Herr Brackmann,
wie werden Sie am 6. November abstimmen?
Ich bin zutiefst beunruhigt bei der Vorstellung, dass Ärzte und nahe Angehörige straffrei Beihilfe zum Suizid leisten dürfen. Es ist anzunehmen, dass damit die Möglichkeit, durch Suizid aus dem Leben zu scheiden für viele Menschen eine wünschenswerte Alternative zu einem natürlichen Tod wird, der oft mit Leiden verbunden ist.
In Belgien und in den Niederlanden ist die Zahl der Tötungen auf Verlangen und der Selbsttötungen mit ärztlicher Hilfe deutlich angestiegen.
Bisher ist es immer ein tragisches Geschehen, unter dem die Familie leidet, wenn ein Mitglied in einer Familie eine Selbsttötung begeht. Ich befürchte, dass durch ein Gesetz, das Ärzten und nahen Angehörigen eine Mithilfe bei der Selbsttötung erlaubt, eine gewisse Akzeptanz des Suizids im allgemeinen die Folge ist.
Das passt nicht zu unserem christlichen Menschen- und Gottesbild.
Diese Abstimmung wird große Auswirkungen auf unsere Gesellschaft haben.
Der Antrag der Abgeordneten Sensburg/Dörflinger hat meiner Meinung nach die besten Argumente zum Thema.
Mit freundlichen Grüßen
Ingrid Vogel