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Fragen & Antworten

Betreff: Sogenannte Euro-Rettungen

Wirtschaft | | Verfasst von

Frage an Herr Hauer

Sehr geehrter Herr Abgeordneter!


Im Zuge der sogenannten Euo-Rettung (die ja in Wirklichkeit eine Griechenland-Rettung oder wohl sogar eine Banken-Rettung war, der Euro selbst hatte ja niemals Bedarf, gerettet zu werden) ist neuerdings von griechischer Seite sogar von Kriegsreparationen die Rede.

Abgesehen davon, daß diese Wortwahl angesichts der Menge an deutschen Steuergeldern, die schon in diverse "Rettungsschirme" geflossen sind, ziemlich unverfroren ist: Welche Meinung haben Sie zu diesen Euro-Rettungen, Rettungsschirmen, Kriegsreparationen oder wie immer man die Verteilung deutscher Steuergelder an fremde Länder nennen will? Und falls Sie diese Geldgeschenke (nichts anderes ist es ja) nicht befürworten: (Wie) werden Sie sich dagegen einsetzen?


Mit freundlichen Grüßen
Stefan Langhammer

Betreff: Hilfen für Griechenland

Wirtschaft | | Verfasst von

Frage an Herr Hauer

Sehr geehrter Herr Hauer,

Griechenland ist an Deutschland wegen angeblich ausstehender Kriegsreparationen herangetreten. Sind nicht schon in der Adenauer-Ära Kriegsschulden beglichen worden? Vor allen Dingen aber hat Griechenland über die EU und insbes. von Deutschland immer wieder hohe finanzielle Hilfen für seinen bankrotten Staatshaushalt bekommen, um seine Schuldner bezahlen zu können. Dies hat bisher so gut wie nichts genutzt. Immer wieder soll der Steuerzahler für die Schulden Griechenlands aufkommen. Nach meinen Informationen hat dies aber bislang kaum Auswirkungen gehabt. Wenn es so weitergeht, werden wir immer (dieses Jahrhundert usw.) Griechenland helfen. Dem muss einmal ein Ende bereitet werden. Es kann doch nicht sein, dass Griechenland immer weiter Schulden generieren kann, ohne dass es Folgen für dieses Land hat. Griechenland kann natürlich den Euro nicht abwerten. Wenn es für mehrere Jahre aus dem Euro-Raum ausscheidet, könnte es sich über die Wiedereinführung der Drachme erholen, weil es ihn natürlich abwerten kann.- Ich glaube nicht, dass der deutsche Steuerzahler immer weiter Steuererhöhungen für Griechenland akzeptieren wird. Das könnte sich bei Wahlen immer unangenehmer auf die CDU und die anderen etablierten Parteien auswirken. Man hat schon lange den Eindruck, nicht nur ich, dass die Bevölkerung - ich meine auch die hier lebenden und arbeitenden Migranten - als "Melkkuh" benutzt wird. Wir zahlen schon die höchsten Steuern und Abgaben in der Welt. Junge Leute können kaum noch Altersvorsorge betreiben, weil sie im Allgemeinen mehr in Verträge einzahlen, als sie später herausbekommen. Machen Sie bitte all ihren Einfluss geltend, damit diese Zustände beendet werden.

Mit freundlichen Grüßen

Norbert Punde
Kiesgrund 13
21220 Seevetal

Betreff: Enteignung der Sparer

Finanzen | | Verfasst von

Frage an Herr Hauer

Wissen Sie, wie unsere (nicht Ihre) Altersversorgung funktioniert? Kennen Sie das Drei-Säulen-Modell? Wissen Sie, das die erste Säule, die staatliche Rentenversicherung, heute nur noch 43% der letzten Bezüge garantiert, mit stark fallender Tendenz? Wissen Sie, dass die zweite Säule, die Betriebsrenten, stark von der Lebens- und Leistungsfähigkeit der Betriebe und seines Rückversicherers abhängt? Wissen Sie, dass die dritte Säule, die Lebensversicherung, 2005 durch den Wegfall des Steuerprivilegs zum Auslaufmodell gemacht worden ist? Wissen Sie, dass die Deutsche Bank-Research 2005 festgestellt hat, dass ein Arbeitnehmer mindestens 30% seines Einkommens allein für eine Altersversorgung braucht, die etwa sein letztes Lebenseinkommen garantiert, bei 52% Sozialabgaben und 20% direkten Steuern? Wenn Sie das alles wissen, warum sehen Sie dann ruhig zu, wie Draghi mit seiner Geldpolitik dem Sparanteil an der Altersversorgung vollends den Garaus macht (Draghi der Rentenkiller)? Jens Weidmann hat unlängst in Italien festgestellt, daß er mit seiner Geldschwemme die strukturellen Unterschiede in den Volkswirtschaften, das zentrale Problem der Währungsunion, eher stabilisiert als ab baut, die Schulden der Einzelstaaten aber in ungeahnte Höhen treibt. Wissen Sie, dass sich dadurch die Haftung für wirtschafts- und finanzpolitisches Fehlverhalten auf immer weniger Faktoren fokussiert – unter anderen auf den deutschen Sparer als allein Haftenden? Wessen Interessen vertreten Sie eigentlich? Fragen Sie mal Ihren Lobbyisten!!!

Betreff: Suizidmitwirkungsgesetz

Wirtschaft | | Verfasst von

Frage an Herr Hauer

Sehr geehrter Herr Hauer,
ch wende mich an Sie mit der ausdrücklichen Bitte, dass Sie Sich beim Beschluss eines Suizidhilfegesetzes im November für das Leben gegen jeglichen Eingriff oder Hilfe zu einer vorzeitigen Beendigung eines Menschenlebens aussprechen.

Dass die Menschen am oft schmerzhaften und unerträglichen Ende ihres Lebens schwer leiden ist unbestritten. Unbestritten ist aber auch, dass Leid zu jedem Menschenleben dazu gehört. Es ist die Aufgabe der Gesellschaft und der betreuuenden Menschen durch Güte und Hinwendung, durch Schmerztherapie, Behandlung von Depressionen und Palliativmedizin zu helfen, zu ermutigen und zu unterstützen.

Eine Gesellschaft die schwer leidende und todkranke Menschen mittelbar unter Druck setzt, anderen (besonders Angehörigen) und dem Staat nicht zur Last fallen zu sollen oder ihre Lebensverdrossenheit, die oft nur ein Schrei nach Hilfe und/oder eine Folge von Schmerzen und Verlassenheit ist, nicht zu behandeln oder zu lindern, sondern ihnen nahelegt, ihr Leben zu beenden, empfinde ich als rein materialistisch, grausam und menschenfeindlich.
Für mich ist jedes Menschenleben ein Geschenk Gottes und seine besondere Würde entspringt eben Tatsache. Keiner hat das Recht, dieses Leben vorzeitig zu beenden.
Und jeder hat die Pflicht, dieses Leben zu achten, zu schützen und zu erleichtern.
Bitte sprechen Sie Sich für einen Ausbau der Palliativmedizin und gegen ein Suizidmithilfegesetz aus!
Denn die Würde des Menschen ist unantastbar, besonders da, wo er am schutzbedürftigsten ist.

Ihre dankbaren

Eva und Helmut Radilé

Betreff: EWU-Einlagensicherun-Flüchtlingsstrom

Politik | | Verfasst von

Frage an Herr Hauer

Glauben Sie immer noch, daß die EWU uns allen Wohlstand gebracht hat, wo sie doch auch der getürkten EU-Statistik entnehmen können, daß fast alle Länder der Währungsunion sich seit 2000 im wirtschaftlichen Schneckengang bewegen und nur noch Arbeitslosenzahlen und Schulden steigen. Auf der anderen Seite steigen, durch „Rettungsmaßnahmen“ wie SMP, ESFS, ESM, OMT und jetzt auch noch einer geplanten Kontenplünderung von Sparvermögen durch eine Europäisierung der Einlagensicherung, die Vermögensbestände des Kapitalsektors ins Unermessliche. Durch die Aufgabe des no Bailout- Prinzips haben Sie nicht nur gegen eine notwendige Anpassung der Wirtschafts-, Finanz- und Sozialstrukturen im gemeinsamen Währungsraum gestimmt, sondern auch die Grenzen für einen Flüchtlingsstrom in ungeahnter Höhe geöffnet. Haben Sie noch irgendein Gespür für politische Verantwortung? Reicht es noch zum Rücktritt?