Entscheidungsträger

Manfred Behrens

Manfred Behrens Fotoquelle: Renate Blanke/Dt. Bundestag/ Wikimedia Commons/ CC BY 3.0 DE (Ausschnitt)
Partei
Christlich Demokratische Union (CDU)
Ergebnis
Wohnort
Geburtstag
28.10.1956

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Fragen & Antworten

Betreff: Suizidmitwirkung

Soziales | | Verfasst von

Frage an Herr Behrens

Sehr geehrter Herr Behrens,

ein bisschen Töten dürfen, verbunden mit einer daraus resultierenden neuen rechtlichen Schieflage bezüglich angebotener Hilfeleistungen, führt zu weiteren Verunsicherungen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Sie eine solche Situation ermöglichen wollen.
Nach eingehender Prüfung ist klar, dass nur der Entwurf von Prof. Dr. Sensburg und Herrn Dörflinger die Sterbehilfe verbietet. Belasten Sie sich nicht mit einem gelockerten Votum. Daher, möchte Ich Sie zu einer vernünftigen Entscheidung ermutigen und im Bundestag für diesen Entwurf zu stimmen.
Ich möchte auch in Zukunft in einer Gesellschaft leben ohne die Option einer sog. „Sterbehilfe“, was in Wirklichkeit nie eine Hilfe sein kann, sondern eher als Sterbebeschleuniger oder Sterbemanipulation gesehen werden muss. Auch durch Schönreden ändert das nichts an dieser Tatsache.
Es steht uns nicht zu, über unser Leben, das wir uns nicht selbst gegeben haben, selbst zu verfügen und den Tod eigenmächtig herbeizuführen. Das gilt für den Betroffenen gleichermaßen wie für Angehörige, Ärzte oder sonstige Dritte. Wirkliche Hilfe sieht anders aus. Es liegen uns hoffnungsvolle Erfahrungsberichte aus der Sterbebegleitung vor.
Auch wenn in Großbritannien vom Parlament mitunter äußerst bedenkliche Entscheidungen getroffen wurden, so haben sie dort in der Sterbedebatte eine vorbildliche Haltung gezeigt und sich klar gegen jeglichen Kompromiss entschieden. Besteht bei uns in Deutschland tatsächlich eine Notwendigkeit für eine „gelockerte“ Haltung mit daraus resultierender neuer Verunsicherung? Wie werden Sie entscheiden?

Haben Sie den Mut zu einer weisen und vernünftigen Entscheidung. Herzlichen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.

Mit freundlichen Grüßen
Georg Fleischmann, (Dipl.-Wirtsch.-Ing.)

Betreff: Beihilfe zur Selbsttötung

Lebensrecht | | Verfasst von

Frage an Herr Behrens

Sehr geehrter Herr Behrens,
wie werden Sie am 6. November abstimmen?
Ich bin zutiefst beunruhigt bei der Vorstellung, dass Ärzte und nahe Angehörige straffrei Beihilfe zum Suizid leisten dürfen. Es ist anzunehmen, dass damit die Möglichkeit, durch Suizid aus dem Leben zu scheiden für viele Menschen eine wünschenswerte Alternative zu einem natürlichen Tod wird, der oft mit Leiden verbunden ist.
In Belgien und in den Niederlanden ist die Zahl der Tötungen auf Verlangen und der Selbsttötungen mit ärztlicher Hilfe deutlich angestiegen.
Bisher ist es immer ein tragisches Geschehen, unter dem die Familie leidet, wenn ein Mitglied in einer Familie eine Selbsttötung begeht. Ich befürchte, dass durch ein Gesetz, das Ärzten und nahen Angehörigen eine Mithilfe bei der Selbsttötung erlaubt, eine gewisse Akzeptanz des Suizids im allgemeinen die Folge ist.
Das passt nicht zu unserem christlichen Menschen- und Gottesbild.
Diese Abstimmung wird große Auswirkungen auf unsere Gesellschaft haben.
Der Antrag der Abgeordneten Sensburg/Dörflinger hat meiner Meinung nach die besten Argumente zum Thema.
Mit freundlichen Grüßen
Ingrid Vogel

Betreff: Abstimmung Suizidbeihilfe

Wirtschaft | | Verfasst von

Frage an Herr Behrens

Sehr geehrter Herr Behrens!
Ist es für Sie als Abgeoreneter der CDU vertretbar, in Gottes Ordnung einzugreifen und für irgendeine Suizidbeihilfe abzustimmen und sie damit zu legalisieren?

Mit freundlichem Gruß Christel und Karl Bernemann

Betreff: Abstimmung am Freitag

Wirtschaft | | Verfasst von

Frage an Herr Behrens

Sehr geehrter Herr Behrens,

da nur der Entwurf von Prof. Dr. Sensburg die Sterbehilfe verbietet, möchte Ich Sie daher bitten,
bei der Abstimmung im Bundestag für diesen Entwurf zu stimmen. Ich möchte auch in Zukunft
in einer Gesellschaft leben ohne die Option einer Sterbehilfe.
Auch als Krankenschwester lehne ich das ab. Ich glaube auch, daß wir nicht das Recht haben,
uns das Leben zu nehmen, weil wir es uns auch nicht selbst gegeben haben. Auch wenn je-
mand alt und/oder krank ist, ist das kein Grund, ein Leben zu beenden. Weder ein Arzt noch
ein Angehöriger noch irgendeine andere Person sollte in den Zwiespalt kommen, jemandem zu
helfen, sich das Leben zu nehmen.

Wie werden Sie entscheiden?

Ich wünsche Ihnen viel Weisheit für Ihre herausfordernde
Aufgabe.

Mit freundlichen Grüßen
Dr. Gottfried Gille

Betreff: Sterbehilfe

Wirtschaft | | Verfasst von

Frage an Herr Behrens

Sehr geehrter Herr Behrens,

da nur der Entwurf von Prof. Dr. Sensburg die Sterbehilfe verbietet, möchte Ich Sie daher bitten, 
bei der Abstimmung im Bundestag für diesen Entwurf zu stimmen. Ich möchte auch in Zukunft 
in einer Gesellschaft leben ohne die Option einer Sterbehilfe.
Auch als Krankenschwester lehne ich das ab. Ich glaube auch, daß wir nicht das Recht haben,
uns das Leben zu nehmen, weil wir es uns auch nicht selbst gegeben haben. Auch wenn je-
mand alt und/oder krank ist, ist das kein Grund, ein Leben zu beenden. Weder ein Arzt noch 
ein Angehöriger noch irgendeine andere Person sollte in den Zwiespalt kommen, jemandem zu
helfen, sich das Leben zu nehmen.

Wie werden Sie entscheiden? 

Ich wünsche Ihnen viel Weisheit für Ihre herausfordernde 
Aufgabe.

Michael Sauer