Entscheidungsträger

Katharina Dröge

Katharina Dröge Fotoquelle: Foto Die Grünen (Ausschnitt)
Partei
Bündnis 90/Die Grünen (B'90/Grüne)
Ergebnis
Wohnort
Geburtstag
16.09.1984

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Fragen & Antworten

Betreff: Enteignung Sparer

Wirtschaft | | Verfasst von

Frage an Frau Dröge

Sehr geehrte Frau Dröge, durch die von Herrn Draghi gewollte Inflationierung von 2% besteht für die deutschen Sparer eine weitere Gefahr der Enteignung. Ist Ihnen dieses Problem bewußt? Falls ja, werden Sie dagegen vorgehen?
Mit freundlichen Grüßen!
B. Schroeter

Betreff: Bargelderhalt

Wirtschaft | | Verfasst von

Frage an Frau Dröge

Ein Bargeldverbot ist aus meiner Sicht ein völlig undemokratischer Akt, der dem Bürger viele Nachteile aufzwingt. Bei Stromausfällen wird dann tatsächlich nichts mehr möglich sein, weder läßt sich die Ladenkasse öffnen, noch irgendwie bezahlen. Die Internetkriminalität wird exponentiell anwachsen. Das elektronische Geld ist ja auch überhaupt nicht sicher. Wer übernimmt die Haftung, wenn Geldabhebungen vom Konto durch Dritte missbräuchlich erfolgen? (Gewiß nicht die Politik!) Der Bürger wird völlig transparent werden, und sein informationelles Selbstbestimmungsrecht wird zerstört. Zweitens werden die Verbrecher nicht weniger Verbrechen begehen, sondern wahrscheinlich werden die Verbrechen dann nur brutaler. Aber die Politik verschleiert die wahren Gründe für das Bargeldverbot. Es geht um die 500er Scheine in den Banksafes und unter der Matratze der Bürgersleute, weil zu viele begriffen haben, wohin der Haase laufen soll…(Es geht doch immer wieder nur darum, Kontrolle über die Macht und das Geld zu erhalten.) Wir Menschen wollen über unser Tun selbst bestimmen. Wir wollen die Freiheit des Bargeldes. Es ist lächerlich, uns weismachen zu wollen, daß es um Verbrechensbekämpfung ginge. Schwarzarbeit ist ein Symptom eines nicht mehr angemessen funktionierenden Sozialstaates. Als Steuerbürger ist man es leid, immer noch mehr geschröpft zu werden. (Wir wollten nicht die Abschaffung der D-Mark, wir wünschen nicht ungebremste Flüchtlingsströme und die Zerstörung der deutschen Kultur. Wir wollen keine Geheimgerichte, die unsere demokratischen, sozialen und umweltlichen Errungenschaften zunichte machen. Wir wollen keine Enteignungen zugunsten von Drittstaaten. Wir wollen keine Griechenlandrettung, weil nicht nur Griechenland, sondern auch Italien und Frankreich nicht mehr zu retten sind.) Die Politikverdrossenheit wird durch das Ansinnen der Bargeldabschaffung und all der anderen negativen und ungewünschten Entwicklungen gefährliche Maße annehmen, und weil das Machtvakuum durch andere Kräfte geschlossen werden wird, geht es dann zukünftig immer unkontrollierbarer und anarchischer zu. (In diesem Zusammenhang sehe ich auch die Wiedereinführung der Todesstrafe durch den Lissabonner Vertrag. Bemerkenswert, daß diese für Revolten gilt. Die Politik muß viel Angst vor dem Souverän haben.) Deutschland wird als Demokratie und als soziales Gefüge mit christlich-abendländischer Prägung letztlich durch die Politik abgeschafft.

Ist das wirklich Ihr Wille?

Betreff: Suizidmitwirkungsgesetz

Wirtschaft | | Verfasst von

Frage an Frau Dröge

Sehr geehrte Frau Dröge,
ch wende mich an Sie mit der ausdrücklichen Bitte, dass Sie Sich beim Beschluss eines Suizidhilfegesetzes im November für das Leben gegen jeglichen Eingriff oder Hilfe zu einer vorzeitigen Beendigung eines Menschenlebens aussprechen.

Dass die Menschen am oft schmerzhaften und unerträglichen Ende ihres Lebens schwer leiden ist unbestritten. Unbestritten ist aber auch, dass Leid zu jedem Menschenleben dazu gehört. Es ist die Aufgabe der Gesellschaft und der betreuuenden Menschen durch Güte und Hinwendung, durch Schmerztherapie, Behandlung von Depressionen und Palliativmedizin zu helfen, zu ermutigen und zu unterstützen.

Eine Gesellschaft die schwer leidende und todkranke Menschen mittelbar unter Druck setzt, anderen (besonders Angehörigen) und dem Staat nicht zur Last fallen zu sollen oder ihre Lebensverdrossenheit, die oft nur ein Schrei nach Hilfe und/oder eine Folge von Schmerzen und Verlassenheit ist, nicht zu behandeln oder zu lindern, sondern ihnen nahelegt, ihr Leben zu beenden, empfinde ich als rein materialistisch, grausam und menschenfeindlich.
Für mich ist jedes Menschenleben ein Geschenk Gottes und seine besondere Würde entspringt eben Tatsache. Keiner hat das Recht, dieses Leben vorzeitig zu beenden.
Und jeder hat die Pflicht, dieses Leben zu achten, zu schützen und zu erleichtern.
Bitte sprechen Sie Sich für einen Ausbau der Palliativmedizin und gegen ein Suizidmithilfegesetz aus!
Denn die Würde des Menschen ist unantastbar, besonders da, wo er am schutzbedürftigsten ist.

Ihre dankbaren

Eva und Helmut Radilé

Betreff: Bargeldabschaffung

Wirtschaft | | Verfasst von

Frage an Frau Dröge

Was gedenken Sie im Bundestag zu tun, um vollumfänglich das Bargeld in Deutschland als einziges und unbegrenztes Zahlungsmittel in jeder beliebige Höhe zu erhalten. ? Bargeld ist die Freiheit des Bürgers--wollen Sie dies auch einschränken und bevormunden
MFG U.Klein

Betreff: Bargeld erhalten

Bürgerrechte | | Verfasst von

Frage an Frau Dröge

Sehr geehrte Frau Dröge,

in einer Demokratie sind die Bürger der Souverän, dies bedeutet, daß die vom Bürger gewählten Vertreter ausschließlich Gesetze beschließen und Entscheidungen treffen dürfen, die dem Bürger zugutekommen. Nur mit dem uneingeschränkten Gebrauch von Bargeld ist es dem Menschen möglich, selbstbestimmt und unbehelligt, ohne über den Konsum gleich wieder in eine Statistik verfrachtet zu werden, oder sich in irgendeiner Weise bevormunden lassen zu müssen, sein Leben selbst zu gestalten; Bargeld gibt Freiheit.

Ich für meinen Teil kann Ihnen versichern, ich fürchte mich nicht vor Terrorismus und Drogen, auch bin ich davon überzeugt, daß es kontraproduktiv ist, seine Freiheit aufzugeben, um angebliche Sicherheit dafür einzutauschen; dies wurde nun seit über 10 Jahren exzessiv betrieben und die Welt ist kein Stück sicherer geworden, nur Freiheit wurde zu bereits großen Teilen eingebüßt. Bitte helfen Sie mit, nicht auch noch die letzte Bastion der Freiheit zu verlieren. Anstatt die Freiheit gänzlich aufzugeben, sollten wir jeden Versuch unternehmen, die bisher uns genommene zurück zu erobern.

Wie sieht Ihre Haltung zu der Bargeld-Frage aus? Wenn eine Gesetzesvorlage eingebracht wird, wem werden Sie Ihre Stimme geben, dem Bürger oder der Finanzwirtschaft?
Ich hoffe, Sie geben Ihre Stimme der Demokratie und der Freiheit.

Hochachtungsvoll,
Sabine Bahnen