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Fragen & Antworten

Betreff: Suizidmitwirkung

Soziales | | Verfasst von

Frage an Herr Hardt

Sehr geehrter Herr Hardt,

ein bisschen Töten dürfen, verbunden mit einer daraus resultierenden neuen rechtlichen Schieflage bezüglich angebotener Hilfeleistungen, führt zu weiteren Verunsicherungen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Sie eine solche Situation ermöglichen wollen.
Nach eingehender Prüfung ist klar, dass nur der Entwurf von Prof. Dr. Sensburg und Herrn Dörflinger die Sterbehilfe verbietet. Belasten Sie sich nicht mit einem gelockerten Votum. Daher, möchte Ich Sie zu einer vernünftigen Entscheidung ermutigen und im Bundestag für diesen Entwurf zu stimmen.
Ich möchte auch in Zukunft in einer Gesellschaft leben ohne die Option einer sog. „Sterbehilfe“, was in Wirklichkeit nie eine Hilfe sein kann, sondern eher als Sterbebeschleuniger oder Sterbemanipulation gesehen werden muss. Auch durch Schönreden ändert das nichts an dieser Tatsache.
Es steht uns nicht zu, über unser Leben, das wir uns nicht selbst gegeben haben, selbst zu verfügen und den Tod eigenmächtig herbeizuführen. Das gilt für den Betroffenen gleichermaßen wie für Angehörige, Ärzte oder sonstige Dritte. Wirkliche Hilfe sieht anders aus. Es liegen uns hoffnungsvolle Erfahrungsberichte aus der Sterbebegleitung vor.
Auch wenn in Großbritannien vom Parlament mitunter äußerst bedenkliche Entscheidungen getroffen wurden, so haben sie dort in der Sterbedebatte eine vorbildliche Haltung gezeigt und sich klar gegen jeglichen Kompromiss entschieden. Besteht bei uns in Deutschland tatsächlich eine Notwendigkeit für eine „gelockerte“ Haltung mit daraus resultierender neuer Verunsicherung? Wie werden Sie entscheiden?

Haben Sie den Mut zu einer weisen und vernünftigen Entscheidung. Herzlichen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.

Mit freundlichen Grüßen
Georg Fleischmann, (Dipl.-Wirtsch.-Ing.)

Betreff: Abstimmung über Verbot von Beihilfe zum Suizid

Lebensrecht | | Verfasst von

Frage an Herr Hardt

Sehr geehrter Herr Abgeordneter Hardt, in den vergangenen Wochen habe ich einige Veranstaltungen besucht, auf denen das Thema Beihilfe zum Suizid diskutiert wurde. Ich muss sagen, dass ich erschrocken bin über die Atmosphäre solcher Veranstaltungen: als sei das Leben mit seinem natürlichen Anfang und Ende nicht mehr selbstverständlich, nicht mehr normal (die NORM).
Ist es nicht Aufgabe der Abgeordneten, Sorge zu tragen, dass die Bürger eines Staates in Sicherheit leben können?
Ich gäbe alle Versicherungen (Kfz-, Kranken-, Diebstahl-, und sonstige Möglichkeiten, sich "abzusichern") gegen die Grundsicherheit, dass ich nicht an meinem Lebensende darum fürchten muss, in einen sogenannten "selbst bestimmten" Freitod getrieben zu werden. Diese Möglichkeit würde wahrscheinlich, wenn es gesetzlich zugelassen würde, jemanden zu töten - man schaue sich die Situation in den Niederlanden an, wo die Anzahl der Selbstmorde mit Hilfe eines Arztes ständig steigt. Der einzige Gesetzentwurf der sich entschieden gegen Beihilfe zum Suizid ausspricht ist der von den Herren Patrick Sensburg, Thomas Dörflinger und Hubert Hüppe. Ich bitte Sie sehr, bei der bevorstehenden Abstimmung diesen zu unterstützen!
Danke für Ihre Aufmerksamkeit und Ihnen alles Gute!
Mit freundlichen Grüßen
Anna Knechtel

Betreff: Beihilfe zur Selbsttötung

Lebensrecht | | Verfasst von

Frage an Herr Hardt

Sehr geehrter Herr Hardt,
wie werden Sie am 6. November abstimmen?
Ich bin zutiefst beunruhigt bei der Vorstellung, dass Ärzte und nahe Angehörige straffrei Beihilfe zum Suizid leisten dürfen. Es ist anzunehmen, dass damit die Möglichkeit, durch Suizid aus dem Leben zu scheiden für viele Menschen eine wünschenswerte Alternative zu einem natürlichen Tod wird, der oft mit Leiden verbunden ist.
In Belgien und in den Niederlanden ist die Zahl der Tötungen auf Verlangen und der Selbsttötungen mit ärztlicher Hilfe deutlich angestiegen.
Bisher ist es immer ein tragisches Geschehen, unter dem die Familie leidet, wenn ein Mitglied in einer Familie eine Selbsttötung begeht. Ich befürchte, dass durch ein Gesetz, das Ärzten und nahen Angehörigen eine Mithilfe bei der Selbsttötung erlaubt, eine gewisse Akzeptanz des Suizids im allgemeinen die Folge ist.
Das passt nicht zu unserem christlichen Menschen- und Gottesbild.
Diese Abstimmung wird große Auswirkungen auf unsere Gesellschaft haben.
Der Antrag der Abgeordneten Sensburg/Dörflinger hat meiner Meinung nach die besten Argumente zum Thema.
Mit freundlichen Grüßen
Ingrid Vogel

Betreff: Sterbehilfe

Lebensrecht | | Verfasst von

Frage an Herr Hardt

Sehr geehrter Herr Hardt,
da nur der Entwurf von Prof. Dr. Sensburg die Sterbehilfe verbietet, möchte Ich Sie bitten,
bei der Abstimmung im Bundestag für diesen Entwurf zu stimmen. Sie tragen das "christlich" in Ihrem Parteinamen, daher wäre es nur konsequent sich vehement für das Lebensrecht aller Menschen in diesem Lande einzusetzen. Zuerst hat man die Tötung von ungeborenem Leben ermöglicht, damals wurde schon gewarnt, dass die Tötungen weitergehen werden. Das ist auch wie vorhergesagt so gekommen, denn jetzt sollen auch Kranke getötet werden. Wann sind die Alten dran? "Du sollst nicht töten" ist ein ewig gültiges , in den 10 Geboten niedergelegtes Gebot Gottes für das Sie als Entscheidungsträger auch persönlich einmal zur Rechenschaft gezogen werden. Könnten Sie mal hochrechnen, wie viele legitimierte Tötungen pro Jahr in diesem unserem angeblichen Rechtsstaat verübt werden und wie viele dann noch hinzukommen?

MfG Regina Zeiger

Betreff: Suizidmitwirkungsgesetz

Wirtschaft | | Verfasst von

Frage an Herr Hardt

Sehr geehrter Herr Hardt,
ch wende mich an Sie mit der ausdrücklichen Bitte, dass Sie Sich beim Beschluss eines Suizidhilfegesetzes im November für das Leben gegen jeglichen Eingriff oder Hilfe zu einer vorzeitigen Beendigung eines Menschenlebens aussprechen.

Dass die Menschen am oft schmerzhaften und unerträglichen Ende ihres Lebens schwer leiden ist unbestritten. Unbestritten ist aber auch, dass Leid zu jedem Menschenleben dazu gehört. Es ist die Aufgabe der Gesellschaft und der betreuuenden Menschen durch Güte und Hinwendung, durch Schmerztherapie, Behandlung von Depressionen und Palliativmedizin zu helfen, zu ermutigen und zu unterstützen.

Eine Gesellschaft die schwer leidende und todkranke Menschen mittelbar unter Druck setzt, anderen (besonders Angehörigen) und dem Staat nicht zur Last fallen zu sollen oder ihre Lebensverdrossenheit, die oft nur ein Schrei nach Hilfe und/oder eine Folge von Schmerzen und Verlassenheit ist, nicht zu behandeln oder zu lindern, sondern ihnen nahelegt, ihr Leben zu beenden, empfinde ich als rein materialistisch, grausam und menschenfeindlich.
Für mich ist jedes Menschenleben ein Geschenk Gottes und seine besondere Würde entspringt eben Tatsache. Keiner hat das Recht, dieses Leben vorzeitig zu beenden.
Und jeder hat die Pflicht, dieses Leben zu achten, zu schützen und zu erleichtern.
Bitte sprechen Sie Sich für einen Ausbau der Palliativmedizin und gegen ein Suizidmithilfegesetz aus!
Denn die Würde des Menschen ist unantastbar, besonders da, wo er am schutzbedürftigsten ist.

Ihre dankbaren

Eva und Helmut Radilé