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Benno Kraehahn / Pressefoto SPD / Ausschnitt

Ingrid Arndt-Brauer

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Jahrgang
1961
Ausgeübte Tätigkeit
MdB
Parlament
Deutscher Bundestag

Frage und Antwort

Wirtschaft

Datum:
Verfasser:
Frage von Herr Wolfgang Sibold

Wurden Sie gewählt, um europäische Interessen zu vertreten oder wurden Sie nicht vielmehr von Ihren deutschen Wählern gewählt, um deren Interessen zu vertreten? Die arbeitenden Bevölkerung, die sich über Jahrzehnte mühsam in Form von Sparguthaben, Lebensversicherungen, Betriebsrenten, Riester, etc. , etwas für das Alter angespart hat wird durch die Zinspolitik der EZB enteignet. Verlierer dieser Politik ist die tüchtige deutsche Bevölkerung, die Vorsorge betrieben hat. Weil das Rentensystem von Politikern durch sachfremde Leistungen an Nichtberechtigte, so geschädigt wurde, dass es den künftigen Herausforderungen für eine existenzsichernde Versorgung im Alter nicht mehr genügen kann, ist die private Altersversorgung umso wichtiger. Mit der Zinspolitik der EZB wird diese dringend erforderliche Absicherung zerstört. Gewinner dieser Zinspolitik sind die Staaten mit hoher Verschuldung, zu denen die Südländer und Deutschland gehören. Auch einem wirtschaftlich Unbedarften müsste folgender Zusammenhang auffallen: Wenn der Staat (BRD) von Jahr zu Jahr höhere Steuereinnahmen (letztes Jahr: 30 Mrd. €) aus dem erwirtschafteten Einkommen für sich beansprucht, kann dieser Teil des erwirtschafteten Einkommens der Steuer u. Sozialabgaben zahlenden Bevölkerung nicht mehr zur Verfügung stehen. Die deutsche Bevölkerung wird durch die hohe Steuer- und Sozialabgabenlast gezwungen, ihren Konsum einzuschränken bzw. auf preisgünstige Angebote zuzugreifen. Die Unternehmen können keine höheren Preise verlangen, weil sie aufgrund der geringen Kaufkraft der Bevölkerung sonst ihre Produkte nicht veräußern können. Wie bei dieser Konstellation Draghi eine Inflationsrate von 2 % erreichen will bleibt sein Geheimnis. Mit seiner Geldflut (Erhöhung der Geldmenge jeden Monat um zusätzlich 60 Mrd. Euro) heizt er nur einen Boom bei Immobilien, Wertpapieren (Aktien, Fonds, etc.) an, die zu den sattsam bekannten Immobilien- u. Wertpapierblasen und demnächst wieder in die nächste finanzielle Katastrophe führen werden. Wenn Sie eine deutsche Volksvertreterin oder ein deutscher Volksvertreter sind, dann unterstützen Sie endlich die Politik der deutschen Bundesbank, die sich gegen diese Vermögen vernichtende Geldpolitik der EZB wendet. Sie wurden nicht von Draghi und seinen Anhängern in den deutschen Bundestag gewählt, sondern von deutschen Wählern. Erfüllen Sie deshalb Ihren Auftrag oder legen Sie Ihr Mandat nieder, wenn Sie meinen dem Wählerwillen nicht folgen zu müssen. Mit freundlichen Grüßen Wolfgang Sibold

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Antwort von Ingrid Arndt-Brauer

[NOCH KEINE ANTWORT]

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