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Fragen & Antworten

Betreff: Suizidmitwirkung

Soziales | | Verfasst von

Frage an Herr Braun

Sehr geehrter Herr Braun,

ein bisschen Töten dürfen, verbunden mit einer daraus resultierenden neuen rechtlichen Schieflage bezüglich angebotener Hilfeleistungen, führt zu weiteren Verunsicherungen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Sie eine solche Situation ermöglichen wollen.
Nach eingehender Prüfung ist klar, dass nur der Entwurf von Prof. Dr. Sensburg und Herrn Dörflinger die Sterbehilfe verbietet. Belasten Sie sich nicht mit einem gelockerten Votum. Daher, möchte Ich Sie zu einer vernünftigen Entscheidung ermutigen und im Bundestag für diesen Entwurf zu stimmen.
Ich möchte auch in Zukunft in einer Gesellschaft leben ohne die Option einer sog. „Sterbehilfe“, was in Wirklichkeit nie eine Hilfe sein kann, sondern eher als Sterbebeschleuniger oder Sterbemanipulation gesehen werden muss. Auch durch Schönreden ändert das nichts an dieser Tatsache.
Es steht uns nicht zu, über unser Leben, das wir uns nicht selbst gegeben haben, selbst zu verfügen und den Tod eigenmächtig herbeizuführen. Das gilt für den Betroffenen gleichermaßen wie für Angehörige, Ärzte oder sonstige Dritte. Wirkliche Hilfe sieht anders aus. Es liegen uns hoffnungsvolle Erfahrungsberichte aus der Sterbebegleitung vor.
Auch wenn in Großbritannien vom Parlament mitunter äußerst bedenkliche Entscheidungen getroffen wurden, so haben sie dort in der Sterbedebatte eine vorbildliche Haltung gezeigt und sich klar gegen jeglichen Kompromiss entschieden. Besteht bei uns in Deutschland tatsächlich eine Notwendigkeit für eine „gelockerte“ Haltung mit daraus resultierender neuer Verunsicherung? Wie werden Sie entscheiden?

Haben Sie den Mut zu einer weisen und vernünftigen Entscheidung. Herzlichen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.

Mit freundlichen Grüßen
Georg Fleischmann, (Dipl.-Wirtsch.-Ing.)

Betreff: Beihilfe zur Selbsttötung

Lebensrecht | | Verfasst von

Frage an Herr Braun

Sehr geehrter Herr Braun,
wie werden Sie am 6. November abstimmen?
Ich bin zutiefst beunruhigt bei der Vorstellung, dass Ärzte und nahe Angehörige straffrei Beihilfe zum Suizid leisten dürfen. Es ist anzunehmen, dass damit die Möglichkeit, durch Suizid aus dem Leben zu scheiden für viele Menschen eine wünschenswerte Alternative zu einem natürlichen Tod wird, der oft mit Leiden verbunden ist.
In Belgien und in den Niederlanden ist die Zahl der Tötungen auf Verlangen und der Selbsttötungen mit ärztlicher Hilfe deutlich angestiegen.
Bisher ist es immer ein tragisches Geschehen, unter dem die Familie leidet, wenn ein Mitglied in einer Familie eine Selbsttötung begeht. Ich befürchte, dass durch ein Gesetz, das Ärzten und nahen Angehörigen eine Mithilfe bei der Selbsttötung erlaubt, eine gewisse Akzeptanz des Suizids im allgemeinen die Folge ist.
Das passt nicht zu unserem christlichen Menschen- und Gottesbild.
Diese Abstimmung wird große Auswirkungen auf unsere Gesellschaft haben.
Der Antrag der Abgeordneten Sensburg/Dörflinger hat meiner Meinung nach die besten Argumente zum Thema.
Mit freundlichen Grüßen
Ingrid Vogel

Betreff: Sterbehilfe

Wirtschaft | | Verfasst von

Frage an Herr Braun

Sehr geehrter Herr Braun,

da nur der Entwurf von Prof. Dr. Sensburg die Sterbehilfe verbietet, möchte Ich Sie daher bitten, 
bei der Abstimmung im Bundestag für diesen Entwurf zu stimmen. Ich möchte auch in Zukunft 
in einer Gesellschaft leben ohne die Option einer Sterbehilfe.
Auch als Krankenschwester lehne ich das ab. Ich glaube auch, daß wir nicht das Recht haben,
uns das Leben zu nehmen, weil wir es uns auch nicht selbst gegeben haben. Auch wenn je-
mand alt und/oder krank ist, ist das kein Grund, ein Leben zu beenden. Weder ein Arzt noch 
ein Angehöriger noch irgendeine andere Person sollte in den Zwiespalt kommen, jemandem zu
helfen, sich das Leben zu nehmen.

Wie werden Sie entscheiden? 

Ich wünsche Ihnen viel Weisheit für Ihre herausfordernde 
Aufgabe.

Michael Sauer

Betreff: Sterbehilfe

Lebensrecht | | Verfasst von

Frage an Herr Braun

Sehr geehrter Herr Braun,
da nur der Entwurf von Prof. Dr. Sensburg die Sterbehilfe verbietet, möchte Ich Sie bitten,
bei der Abstimmung im Bundestag für diesen Entwurf zu stimmen. Sie tragen das "christlich" in Ihrem Parteinamen, daher wäre es nur konsequent sich vehement für das Lebensrecht aller Menschen in diesem Lande einzusetzen. Zuerst hat man die Tötung von ungeborenem Leben ermöglicht, damals wurde schon gewarnt, dass die Tötungen weitergehen werden. Das ist auch wie vorhergesagt so gekommen, denn jetzt sollen auch Kranke getötet werden. Wann sind die Alten dran? "Du sollst nicht töten" ist ein ewig gültiges , in den 10 Geboten niedergelegtes Gebot Gottes für das Sie als Entscheidungsträger auch persönlich einmal zur Rechenschaft gezogen werden. Könnten Sie mal hochrechnen, wie viele legitimierte Tötungen pro Jahr in diesem unserem angeblichen Rechtsstaat verübt werden und wie viele dann noch hinzukommen?

MfG Regina Zeiger

Betreff: Setzen Sie sich für den Rücktritt von Frau Merkel ein?

Wirtschaft | | Verfasst von

Frage an Herr Braun

Sehr geehrter Herr Braun,

Ich möchte Sie hiermit bitten Stellung zu beziehen, ob Sie ein Misstrauensvotum gegen die amtierende Kanzlerin Frau Dr. Merkel, stellen würden.

Es gibt unzählige Gründe wieso Frau Merkel nicht weiter unsere Bundeskanzlerin sein kann. Sollte sie auch weiterhin im Namen der CDU diese Politik fortführen, wird es in diesem Lang zu schwerwiegenden Problemen kommen. Die CDU wird auf lange Sicht massiv geschädigt, rechte und verfassungsfeindliche Kräfte massiv gestärkt.

Das die jetzige Politik der Bundeskanzlerin unser Land über Jahrzehnte in tiefgreifende Probleme stürzen wird ist nicht nur offensichtlich, es wird auch an vielen Stellen offen aufgezeigt und angesprochen. Diverse offene Briefe, mit Fakten hinterlegt, sind öffentlich einsehbar und unterstreichen dieses. Ich denke nicht, dass ich diese Fakten hier wiederholen muss, ich bin mir sicher, dass Sie als Abgeordneter hierüber vermutlich noch wesentlich besser informiert sind als ich.

Ich mache mir ernsthaft massive Sorgen, dass meine Familie und ich (1 Tochter, 8 Wochen alt, 1 Sohn, 2,5 Jahre alt) sicher in Deutschland alt werden können. Wir überlegen ernsthaft auszuwandern, weil die Politik in diesem Lande dermaßen falsch gelenkt wird, dass einem die Worte fehlen. Wie lässt sich das rechtfertigen? Selbst die Beeinflussung durch Lobbygruppen oder andere europäische Länder oder die USA können doch eigentlich keinen dazu bringen, derartige Fehlentscheidungen zum Nachteil des eigenen Volkes zu treffen.

Ich bitte Sie nochmals um Stellungnahme.

Danke und viele Grüße
Harald Rieger