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Fragen & Antworten

Betreff: Bargeld-Erhalt

Wirtschaft | | Verfasst von

Frage an Frau Brehmer

Sehr geehrte Frau Brehmer,

wie stehen Sie allgemein zu Empfehlungen, die den Bargeldgebrauch in Deutschland einschränken oder gar abschaffen wollen? Wie werden Sie sich bei Abstimmungen dazu verhalten? Kann ich mich darauf verlassen, daß Sie solchen Tendenzen eine Absage erteilen werden?

Ich erwarte, daß in unserem Land die Freiheit erhalten bleibt, privat auch größere Geldbeträge ohne Einbeziehung von Kreditinstituten zur Verfügung zu halten. Diese Möglichkeit kann bei einer zur befürchtenden Einführung von Negativ-Zinsen auf Guthaben bei einer Bank wichtig werden. Generell hielte ich es für eine inakzeptable Beschneidung der persönlichen Freiheit, wenn ich zur Nutzung des von mir erarbeiteten Geldes ausschließlich von Kreditinstituten bestimmte Wege nutzen könnte. Inakzeptabel in höchstem Maße wäre weiter ein Zustand, in dem jede Anschaffung, im Extremfall sogar jeder Einkauf, aus Datenspeicherungen per Knopfdruck herausgefiltert werden könnte.

Ich appelliere an die Ihnen durch Wählerstimmen übertragene Verantwortung, allen Bestrebungen, die solche Konsequenzen ermöglichen würden, deutlich zu widersprechen. Wehren Sie schon den Anfängen! Lassen Sie sich auch nicht auf eine Abschaffung des 500-Euro-Scheins ein!

Mit freundlichen Grüßen,

Prof. Dr. Hartmut Laue

Betreff: Bargeld

Wirtschaft | | Verfasst von

Frage an Frau Brehmer

Guten Tag!

Bitte halten sie sich an den Wunsch der Menschen, das Bargeld nicht abzuschaffen.
Betrüger und Terroristen erhalten ihr Geld schon längst per Überweisung und sonsige "Bankangebote"
Wie wollen Sie in Zukunft für Ihre Kinder ein Schulheft kaufen? Mit der Kreditkarte, um 1.50 zu Zahlen?
Was passiert dann, wenn so viele Buchungszeilen zusammenkommen? Richtig die Bank erhöht die Kosten. Ihnen ist das egal, sie verdienen genug, aber millionen anderer, denen ist es nicht egal, denn sie haben kein Geld. Millionen sind in Armut.
Wollen sie teilhaben an mehr Elend?

mfg
gerhard:hofmarcher

Betreff: Demokratie

Demokratie | | Verfasst von

Frage an Frau Brehmer

Sehr geehrte Frau Brehmer,
mein Name ist Nils Bertram. Ich bin Maschinenbaustudent aus Wiesbaden.
Der Grund warum ich Ihnen schreibe ist der, das ich (und nicht nur ich) mir ernsthaft Sorgen über das geplante Freihandelsabkommen (TTIP) mache.

Ich möchte Sie darüber informieren, das es der Bevölkerung keineswegs egal ist, wie darüber entschieden wird.
Es mag sein, das die Mehrheit der Bevölkerung sich nicht für dieses Thema interessiert. Aber deswegen auf Zustimmung zu schließen erachte ich als ignorant.

Dieses Thema muss an die Menschen herangetragen werden um offen über Vor- und Nachteile diskutieren zu können.
Die öffentlich rechtlichen Medien informieren diesbezüglich völlig unzureichend und auch die Politik tut zu wenig.

Wie Sie sicherlich wissen, geht es in den Verhandlungen zum TTIP sehr geheim zu. Es scheint so als sollte unter Ausschluss der Öffentlichkeit über die Köpfe der Bevölkerung entschieden werden.
Das ist UNDEMOKRATISCH !

Die Folgen ( Flexibilisierung des Arbeits- und Umweltrechts, Konzernmacht, Gentechnik, Umweltschäden, Sozialdumping, Fracking und geheime Schiedsgerichte) wären unumkehrbar und für die entstehenden Schäden werden wie immer die Bürger gerade stehen müssen. So kann es in unserem Land nicht mehr weiter gehen.

Als gewählter Volksvertreter sollte Ihnen bewusst sein, das unsere Demokratie auf dem Spiel steht. TTIP wird vor allem von Unternehmen und deren Lobbyisten vorangetrieben.

Ich bitte Sie daher sich aktiv gegen die geplanten Maßnahmen einzusetzen:
· Versuchen Sie dieses Abkommen so zu beeinflussen, dass wesentliche soziale europäische und amerikanische Errungenschaften nicht zerstört werden oder stoppen Sie es!
· Verhindern Sie, dass sich Konzerne über demokratisch legitimierte Gesetze und Richtlinien hinwegsetzen können.
· Verhindern Sie die Schleifung hoher europäischer Verbraucherschutzstandards !
· Fordern Sie mehr Transparenz !
Ich bitte Sie um eine Stellungnahme zu diesem Thema. Ein Sprichwort sagt: "Politiker sind nur die Pressesprecher der Wirtschaft". Es liegt an Ihnen zu beweisen, ob dieser Spruch nur zynische Übertreibung oder bittere Realität ist.

Mit freundlichen Grüßen

Nils Bertram