Entscheidungsträger

Georg Wacker

Partei
Christlich Demokratische Union (CDU)
Ergebnis
Wohnort
Geburtstag

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Fragen & Antworten

Betreff: Bildungsplan

Wirtschaft | | Verfasst von

Frage an Herr Wacker

Sehr geehrter Herr Wacker!

in Baden-Württemberg steht ein bildungspolitisches Vorhaben an, gegen das ich auf das Schärfste protestiere. Das Arbeitspapier zur „Bildungsplanreform 2015“ sieht für alle Kinder ab der Grundschule die Erziehung zur „Akzeptanz sexueller Vielfalt“ vor. Diese soll fächerübergreifend als erzieherisches Leitprinzip verankert werden. Konkret sollen die Kinder zum Einen ihre eigene sexuelle Orientierung und Identität hinterfragen und zum Anderen die verschiedenen Formen des Zusammenlebens von und mit LSBTTI-Menschen, sowie deren Begegnungsstätten kennenlernen, reflektieren und diese nicht nur tolerieren sondern ausdrücklich akzeptieren lernen.

Das bedeutet nichts anderes als die ideologische Erziehung aller Kinder zu unterschiedsloser Befürwortung aller möglichen sexuellen Orientierungen und Praktiken. Das natürliche Fundament unserer Gesellschaft aber sind Ehe und Familie mit Vater, Mutter und Kind(ern). Diese bilden die sittliche Grundlage des christlichen Menschenbildes, auf das sich die Baden-Württembergische Landesverfassung in besonderer Weise bezieht. Im Bildungsplan 2015 werden Ehe und Familie nicht einmal genannt. In den Köpfen der Kinder soll die Ehe zu einer simplen Variante unter allen möglichen sexuellen Orientierungen degradiert werden?

Dabei heißt es im Grundgesetz, Artikel 6, unmißverständlich: „Ehe und Familie stehen unter dem besonderen Schutz der staatlichen Ordnung. Pflege und Erziehung der Kinder sind das natürliche Recht der Eltern und die zuvörderst ihnen obliegende Pflicht.“ Dieses als Grundrecht garantierte Erziehungsrecht der Eltern wird in unerträglicher Weise verletzt, wenn die Kinder, genötigt durch die Schulpflicht, ab der ersten Klasse mit allen Spielarten „sexueller Identität“ indoktriniert und persönlichkeitsverletzend sexualisiert werden, ohne daß die Eltern das Recht haben, dies zu verhindern.

In unserem freiheitlichen Rechtsstaat ist es unverzichtbar, und war in Baden-Württemberg allgemein bisher gewährleistet, daß Eltern und Schule bei der Erziehung und Bildung der Kinder Hand in Hand gehen. Die Eltern müssen sich deshalb darauf verlassen können, daß die Schule ihre Einflußmöglichkeiten nicht mißbraucht und keine Erziehung gegen die Werte des Elternhauses betreibt. Diese Übereinkunft wird mit dem Bildungsplan 2015 aufgehoben.

Ich bitte Sie um Stellungnahme: Werden Sie sich dafür einsetzen, daß das grundgesetzlich garantierte Erziehungsrecht der Eltern respektiert wird indem die „Akzeptanz sexueller Vielfalt“ als Bildungsziel und fächerübergreifender Lehrinhalt des Schulunterrichtes aus dem Bildungsplan 2015 gestrichen wird

Mit freundlichen Grüßen
Anna Neikes

Betreff: Bildungsplan 2015

Bildung | | Verfasst von

Frage an Herr Wacker

Sehr geehrter Herr Wacker,

verstehe ich richtig, dass die Publikation der GEW "Lesbische und schwule Lebensweisen" als Lehrkonzept in den Schulen unseres Landes Einzug halten könnte? - das wäre Diskriminierung pur - nämlich der natürlichen Familien, die neben vielen anderen auch ich als Groß-Mutter von neun Kindern und bisher 15 Enkeln vertrete, an der Seite des Groß-Vaters. Wir respektieren Menschen mit anderen Lebensweisen, aber die respektlose Einmischung in Elternrechte würden wir abwehren. Für Ihre Stellungnahme bedanke ich mich.

Mit freundlichen Grüßen, Ilsetraud Rückauer