Stellen Sie hier Ihre Frage

Hilfe & Information


Um eine Frage an den Entscheidungsträger zu stellen, geben Sie bitte Ihren Namen und eine gültige Emailadresse an. Es wird Ihnen nach Absendung der Frage eine Email mit einem Link zur Freischaltung zugeschickt.

Die Fragesteller sind angehalten, ihre Fragen sachbezogen, höflich und prägnant zu formulieren und sich im Rahmen der gegebenen Rechtsordnung zu halten.

Alle auf Abgeordneten-Check.de gestellten Fragen werden von einer Redaktion gegengelesen und erst danach freigeschaltet. Die Redaktion behält sich vor, sachfremde oder der Netiquette nicht entsprechende Fragen nicht freizuschalten.

Leitfaden zur Freischaltung

Fragen & Antworten

Betreff: Suizidmitwirkung

Soziales | | Verfasst von

Frage an Herr Caesar

Sehr geehrter Herr Caesar,

ein bisschen Töten dürfen, verbunden mit einer daraus resultierenden neuen rechtlichen Schieflage bezüglich angebotener Hilfeleistungen, führt zu weiteren Verunsicherungen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Sie eine solche Situation ermöglichen wollen.
Nach eingehender Prüfung ist klar, dass nur der Entwurf von Prof. Dr. Sensburg und Herrn Dörflinger die Sterbehilfe verbietet. Belasten Sie sich nicht mit einem gelockerten Votum. Daher, möchte Ich Sie zu einer vernünftigen Entscheidung ermutigen und im Bundestag für diesen Entwurf zu stimmen.
Ich möchte auch in Zukunft in einer Gesellschaft leben ohne die Option einer sog. „Sterbehilfe“, was in Wirklichkeit nie eine Hilfe sein kann, sondern eher als Sterbebeschleuniger oder Sterbemanipulation gesehen werden muss. Auch durch Schönreden ändert das nichts an dieser Tatsache.
Es steht uns nicht zu, über unser Leben, das wir uns nicht selbst gegeben haben, selbst zu verfügen und den Tod eigenmächtig herbeizuführen. Das gilt für den Betroffenen gleichermaßen wie für Angehörige, Ärzte oder sonstige Dritte. Wirkliche Hilfe sieht anders aus. Es liegen uns hoffnungsvolle Erfahrungsberichte aus der Sterbebegleitung vor.
Auch wenn in Großbritannien vom Parlament mitunter äußerst bedenkliche Entscheidungen getroffen wurden, so haben sie dort in der Sterbedebatte eine vorbildliche Haltung gezeigt und sich klar gegen jeglichen Kompromiss entschieden. Besteht bei uns in Deutschland tatsächlich eine Notwendigkeit für eine „gelockerte“ Haltung mit daraus resultierender neuer Verunsicherung? Wie werden Sie entscheiden?

Haben Sie den Mut zu einer weisen und vernünftigen Entscheidung. Herzlichen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.

Mit freundlichen Grüßen
Georg Fleischmann, (Dipl.-Wirtsch.-Ing.)

Betreff: Sterbehilfe

Lebensrecht | | Verfasst von

Frage an Herr Caesar

Sehr geehrter Herr Caesar,
da nur der Entwurf von Prof. Dr. Sensburg die Sterbehilfe verbietet, möchte Ich Sie bitten,
bei der Abstimmung im Bundestag für diesen Entwurf zu stimmen. Sie tragen das "christlich" in Ihrem Parteinamen, daher wäre es nur konsequent sich vehement für das Lebensrecht aller Menschen in diesem Lande einzusetzen. Zuerst hat man die Tötung von ungeborenem Leben ermöglicht, damals wurde schon gewarnt, dass die Tötungen weitergehen werden. Das ist auch wie vorhergesagt so gekommen, denn jetzt sollen auch Kranke getötet werden. Wann sind die Alten dran? "Du sollst nicht töten" ist ein ewig gültiges , in den 10 Geboten niedergelegtes Gebot Gottes für das Sie als Entscheidungsträger auch persönlich einmal zur Rechenschaft gezogen werden. Könnten Sie mal hochrechnen, wie viele legitimierte Tötungen pro Jahr in diesem unserem angeblichen Rechtsstaat verübt werden und wie viele dann noch hinzukommen?

MfG Regina Zeiger

Betreff: Suizidmitwirkungsgesetz

Wirtschaft | | Verfasst von

Frage an Herr Caesar

Sehr geehrter Herr Caesar,
ch wende mich an Sie mit der ausdrücklichen Bitte, dass Sie Sich beim Beschluss eines Suizidhilfegesetzes im November für das Leben gegen jeglichen Eingriff oder Hilfe zu einer vorzeitigen Beendigung eines Menschenlebens aussprechen.

Dass die Menschen am oft schmerzhaften und unerträglichen Ende ihres Lebens schwer leiden ist unbestritten. Unbestritten ist aber auch, dass Leid zu jedem Menschenleben dazu gehört. Es ist die Aufgabe der Gesellschaft und der betreuuenden Menschen durch Güte und Hinwendung, durch Schmerztherapie, Behandlung von Depressionen und Palliativmedizin zu helfen, zu ermutigen und zu unterstützen.

Eine Gesellschaft die schwer leidende und todkranke Menschen mittelbar unter Druck setzt, anderen (besonders Angehörigen) und dem Staat nicht zur Last fallen zu sollen oder ihre Lebensverdrossenheit, die oft nur ein Schrei nach Hilfe und/oder eine Folge von Schmerzen und Verlassenheit ist, nicht zu behandeln oder zu lindern, sondern ihnen nahelegt, ihr Leben zu beenden, empfinde ich als rein materialistisch, grausam und menschenfeindlich.
Für mich ist jedes Menschenleben ein Geschenk Gottes und seine besondere Würde entspringt eben Tatsache. Keiner hat das Recht, dieses Leben vorzeitig zu beenden.
Und jeder hat die Pflicht, dieses Leben zu achten, zu schützen und zu erleichtern.
Bitte sprechen Sie Sich für einen Ausbau der Palliativmedizin und gegen ein Suizidmithilfegesetz aus!
Denn die Würde des Menschen ist unantastbar, besonders da, wo er am schutzbedürftigsten ist.

Ihre dankbaren

Eva und Helmut Radilé

Betreff: Demokratie

Demokratie | | Verfasst von

Frage an Herr Caesar

Sehr geehrter Herr Caesar,
mein Name ist Nils Bertram. Ich bin Maschinenbaustudent aus Wiesbaden.
Der Grund warum ich Ihnen schreibe ist der, das ich (und nicht nur ich) mir ernsthaft Sorgen über das geplante Freihandelsabkommen (TTIP) mache.

Ich möchte Sie darüber informieren, das es der Bevölkerung keineswegs egal ist, wie darüber entschieden wird.
Es mag sein, das die Mehrheit der Bevölkerung sich nicht für dieses Thema interessiert. Aber deswegen auf Zustimmung zu schließen erachte ich als ignorant.

Dieses Thema muss an die Menschen herangetragen werden um offen über Vor- und Nachteile diskutieren zu können.
Die öffentlich rechtlichen Medien informieren diesbezüglich völlig unzureichend und auch die Politik tut zu wenig.

Wie Sie sicherlich wissen, geht es in den Verhandlungen zum TTIP sehr geheim zu. Es scheint so als sollte unter Ausschluss der Öffentlichkeit über die Köpfe der Bevölkerung entschieden werden.
Das ist UNDEMOKRATISCH !

Die Folgen ( Flexibilisierung des Arbeits- und Umweltrechts, Konzernmacht, Gentechnik, Umweltschäden, Sozialdumping, Fracking und geheime Schiedsgerichte) wären unumkehrbar und für die entstehenden Schäden werden wie immer die Bürger gerade stehen müssen. So kann es in unserem Land nicht mehr weiter gehen.

Als gewählter Volksvertreter sollte Ihnen bewusst sein, das unsere Demokratie auf dem Spiel steht. TTIP wird vor allem von Unternehmen und deren Lobbyisten vorangetrieben.

Ich bitte Sie daher sich aktiv gegen die geplanten Maßnahmen einzusetzen:
· Versuchen Sie dieses Abkommen so zu beeinflussen, dass wesentliche soziale europäische und amerikanische Errungenschaften nicht zerstört werden oder stoppen Sie es!
· Verhindern Sie, dass sich Konzerne über demokratisch legitimierte Gesetze und Richtlinien hinwegsetzen können.
· Verhindern Sie die Schleifung hoher europäischer Verbraucherschutzstandards !
· Fordern Sie mehr Transparenz !
Ich bitte Sie um eine Stellungnahme zu diesem Thema. Ein Sprichwort sagt: "Politiker sind nur die Pressesprecher der Wirtschaft". Es liegt an Ihnen zu beweisen, ob dieser Spruch nur zynische Übertreibung oder bittere Realität ist.

Mit freundlichen Grüßen

Nils Bertram