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Sehr geehrter Herr Fuchs,
mit Entsetzen habe ich den Bericht in der SZ vom 26./27.1.2012 über Ihre Nebentätigkeit bei einer Firma "Hakluyt&Company" und Ihrer Veröffentlichungspraxis derselben gelesen. Da mir keine Unterlassungsklage oder sonstige Reaktion von Ihrer Seite her zu Ohren gekommen ist, gehe ich von der Richtigkeit des Sachstandes aus, welche ist:
Sie gehen einer Nebentätigkeit bei der "Hakluyt&Company" aus, einer offensichtlich dem Umfeld von MI6 entstammenden Firma, haben es aber mindestens billigend in Kauf genommen, daß die Öffentlichkeit dies als Betätigung bei der ehrenwerten wissenschaftlichen Gesellschaft "Hakluyt Society" wahrgenommen hat. Als Mitglied des Souveräns bin ich zutiefst empört über Ihr verhalten. Das ist das Gegenteil dessen, was ich mir von einem Volksvertreter erwarte. Ich bitte Sie um folgende Erkärungen:
1. Falls Ihnen der falsche Eintrag in der Nebentätigkeitsveröffentlichung der Bundestagsverwaltung nicht bekannt geworden ist: Warum nicht? Gehört es nicht auch zu den Sorgfaltspflichten eines Abgeordneten, für korrekte Informationen an den Souverän Sorge zu tragen? Oder teilen Sie die Meinung von Herrn Steinbrück, daß man zwar 25.000€ von einer bankrotten Kommune einschieben darf, sich aber nicht wenigstens einmal die Veröffentlichungen zu dem eigenen Vortrag anzusehen braucht?
2. Welcher Nebentätigkeit gehen Sie eigentlich bei dieser Firma "Hakluyt&Company" nach?
Ich bitte Sie um vollumfängliche Aufklärung des Souveräns, dem Sie verantwortlich sind.
1 Bürger hat sich der Frage angeschlossen 3 Bürger haben die Frage empfohlen
Sehr geehrter Herr Fuchs,
mit Entsetzen habe ich den Bericht in der SZ vom 26./27.1.2012 über Ihre Nebentätigkeit bei einer Firma "Hakluyt&Company" und Ihrer Veröffentlichungspraxis derselben gelesen. Da mir keine Unterlassungsklage oder sonstige Reaktion von Ihrer Seite her zu Ohren gekommen ist, gehe ich von der Richtigkeit des Sachstandes aus, welche ist:
Sie gehen einer Nebentätigkeit bei der "Hakluyt&Company" aus, einer offensichtlich dem Umfeld von MI6 entstammenden Firma, haben es aber mindestens billigend in Kauf genommen, daß die Öffentlichkeit dies als Betätigung bei der ehrenwerten wissenschaftlichen Gesellschaft "Hakluyt Society" wahrgenommen hat. Als Mitglied des Souveräns bin ich zutiefst empört über Ihr verhalten. Das ist das Gegenteil dessen, was ich mir von einem Volksvertreter erwarte. Ich bitte Sie um folgende Erkärungen:
1. Falls Ihnen der falsche Eintrag in der Nebentätigkeitsveröffentlichung der Bundestagsverwaltung nicht bekannt geworden ist: Warum nicht? Gehört es nicht auch zu den Sorgfaltspflichten eines Abgeordneten, für korrekte Informationen an den Souverän Sorge zu tragen? Oder teilen Sie die Meinung von Herrn Steinbrück, daß man zwar 25.000€ von einer bankrotten Kommune einschieben darf, sich aber nicht wenigstens einmal die Veröffentlichungen zu dem eigenen Vortrag anzusehen braucht?
2. Welcher Nebentätigkeit gehen Sie eigentlich bei dieser Firma "Hakluyt&Company" nach?
Ich bitte Sie um vollumfängliche Aufklärung des Souveräns, dem Sie verantwortlich sind.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Andreas Strasser.
3 Bürger haben sich der Frage angeschlossen 7 Bürger haben die Frage empfohlen
Sehr geehrter Herr Fuchs,es bereitet mir große Sorge, dass unsere Gesellschaft immer mehr eine reine Kosten/Nutzen Mentalität entwickelt hat.Meine Tochter starb bei uns zu Hause nach drei Jahren Kampf gegen den Krebs, dadurch hat sich mein Denken bezüglich Sterbehilfe stark verändert.Wer erlebt hat, wie häufig in Krankenhäusern nicht mehr der Mensch im Vordergrund steht, sondern das Regelwerk des Kapitalismus greift, der glaubt auch nicht mehr an eine "humane Sterbehilfe".Ja ich gehe sogar einen Schritt weiter und befürchte eine starke Manipulation der Medien in Richtung der Erkrankten sich als Last zu empfinden und die Entscheidung aus dem Leben zu scheiden beschleunigt.Das kann nicht den ethischen Grundsätzen Deutschlands entsprechen.
Wie ist ihre Ansicht zu dem gelanten Gesetz?
Mit freundlichen Grüßen
Svea Klotz
1 Bürger hat sich der Frage angeschlossen 8 Bürger haben die Frage empfohlen
Sehr geehrter Herr Fuchs,
ich hege die starke Befürchtung, dass jedwede Legalisierung des Tötens auf Verlangen – und darum geht es m.E. in Wirklichkeit – früher oder später zu einer Art »moralischer Pflicht« verkommen könnte, sich töten zu lassen, wenn man ringsum allen nur noch eine »Last« ist. Das kann dann in erster Linie auf Menschen mit den unterschiedlichsten Beeinträchtigungen projiziert werden.
Ich will nicht, dass sich irgendjemand jemals wieder als »unnützer Esser«, als »ewig Leidender« oder als »Belastung der Allgemeinheit« betrachtet sieht oder sich selbst infolge des »Zeitgeistes« so empfindet.
Was als »Beihilfe zum Suizid« daherkommt, kann in einer Atmosphäre des Kosten-Nutzen-Denkens, leicht zur existentiellen Lebensbedrohung für jede und jeden werden, die/der – gleich, in welchem Alter – umfassenden Assistenzbedarf hat.
Sind die möglichen Konsequenzen tatsächlich mit Ihrem Gewissen vereinbar?
mfg
Erdmann Theresia
1 Bürger hat sich der Frage angeschlossen 8 Bürger haben die Frage empfohlen
Hallo Herr Fuchs,
Sie sind Abgeordneter des deutschen Bundestages und damit Diener des Volkes.
Ich frage Sie daher, warum sind Sie nebenbei bei dem privaten Nachrichtendienst bzw. der Spionagefirma Hakluyt & Company tätig?
Weiterhin frage ich Sie, sehen Sie keinerlei Interessenskonflikt zwischen Ihrer weiteren Nebentätigkeit bei der Grundstücksverwaltungs- und Beratungs-GmbH & Co KG, Koblenz, die u. a. als Unternehmensberatung arbeitet und Ihrer Beauftragung als Abgeordneter?
Warum wurden diese beiden Firmennamen in der Transparenz-Liste über Nebentätigkeiten nicht mit dem richtigen Namen aufgeführt?
M. Frengel
kein Bürger hat sich der Frage angeschlossen 8 Bürger haben die Frage empfohlen
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