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Sehr geehrter Herr Lehrieder,
nach aktuellen Zahlen ist die Erwerbstätigkeit bei Frauen auf über 70% Prozent gestiegen. Nach den Skandinavischen Ländern nimmt Deutschland den 4. Platz in Europa ein. Vom Institut der deutschen Wirtschaft wird in einer Studie, die Faktoren wie Teilzeitbeschäftigung, Bildungsstand, Dauer der Betriebszugehörigkeit und Dauer der Jobpause nach Kindern berücksichtigt nur ein marginaler Gehaltsunterschied von 2% zwischen Männer und Frauen errechnet. Wirklich benachteiligt im Beruf und Karriere werden also nicht Frauen sondern Frauen mit Kindern, insbesondere wenn sie die grundgesetzlich zugesichtere Erziehung selbst übernehmen und nicht sofort wieder in die Berufswelt eintreten. Ich kann das zumindest aus Sicht meiner Familie bestätigen. Wenn meine Frau NICHT wegen der 4 Kinder ca. 9 Jahre zu Hause geblieben wäre, sondern keine Kinder bekommen bzw. direkt nach der Geburt wieder gearbeitet und ihre Karriere weiterbetrieben hätte, würde sie heute bei gleicher Tätigkeit ca. 15% mehr verdienen. Dies ist die wahre Benachteiligung in heutiger Zeit. Unter anderem sehe ich hierin auch den eigentlichen Grund der geringen Geburtenquote in Deutschland. Nicht in den schlechten Möglichkeiten der Kinderbetreung sondern in der abwertenden Haltung gegen Mütter, die für ihre Kinder selbst da sein möchten. Dies wird deutlich durch solch abwertende Begriffe wie "Herdprämie", "Aufzuchtprämie" und "Gluckengehalt". Insbsondere die Herdprämie hat als Unwort des Jahre 2007 die ganze Zeit "überlebt" und zeigt damit deutlich wie diffamierend mit Müttern umgegangen wird.
Nachdem das Betreungsgeld, trotz aller Widerstände, nun kommen soll, welche weiteren Schritte können und wollen sie unternehmen um auch für Mütter und nicht nur für kinderlose Frauen die Chancen im Berufsleben zu erhöhen bzw. den Wert ihrer Arbeit als Mutter zu würdigen, wenn sie sich ganz der Kindererziehung widmen wollen. Mit immer mehr Kinderbetreuung für unter dreijährige wird dem keine Rechnung getragen und solange die Mutter nicht in der gesellschaftlichen Rangfolge ganz oben steht werden auch die Geburtenzahlen nicht steigen. Dies ist aus meiner Sicht kein Problem von Betreung und Geld allein sondern von Anerkennung, Akzeptanz und Absicherung im Alter.
MfG
Uwe Bayer
kein Bürger hat sich der Frage angeschlossen 15 Bürger haben die Frage empfohlen
Sehr geehrter Herr Lehrieder,
die Bundesregierung plant einen Gesetztesentwurf zur Sterbehilfe, der am 31.01.2013 im Bundestag verabschiedet werden soll. (Siehe http://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/17/111/1711126.pdf). Im Artikel 2 des zu ändernden §217 wird die Sterbehilfe von Angehörigen und Nahestehenden straffrei gestellt. Meiner Meinung nach ist dieses Gesetz sehr schwammig und kann der Euthanasie und dem Verbrechen Tor und Tür öffnen.
Erst vor kurzem hat der Bundestag ein Gesetz verabschiedet, der die Abtreibung von Kindern mit Downsyndrom straffrei stellt. Ist so etwas nicht Eugenik? Ich frage mich da: Deutschland, wohin geht die Reise?
Zufällig ziemlich genau vor 80 Jahren hat in Deutschland ein düsteres Kapitel begonnen. Euthanasie und Eugenik sind Begriffe aus dieser dunklen Vergangenheit. Wer garantiert uns eigentlich die Freiheit hier in Deutschland? Wer vertritt unsere christlichen Interessen in der Öffentlichkeit und in der Politik?
Wenn erstmal die aktive Sterbehilfe legalisiert ist, dann ist es auch nicht mehr weit bis zur legalisierten Euthanasie. Hoffentlich kommt nicht später mal jemand auf die Idee, das Problem der vielen älter werdenden Menschen in Deutschland durch Legalisierung der Euthanasie zu regeln. ...Bitte verhindern Sie die aktive Sterbehilfe straffrei zu stellen. Danke!
Mit freundlichem Gruß
Andreas Franke
2 Bürger haben sich der Frage angeschlossen 14 Bürger haben die Frage empfohlen
Sehr geehrter Herr Abgeordneter,
vielleicht haben Sie mal eineinhalbminuten Zeit, um mir/uns anhand dieses Videos
http://www.youtube.com/watch?v=3iuPA48VwIM
zu erläutern, wo dieser EU-Irrsinn mit all seinen halb- und undemokratischen Organen, welche jede Demokratie, Eigenständigkeit und Freiheit zu untergraben versuchen (!),
eigentlich hinsteuert.
Wollen Sie so etwas verantworten?
Bedenken sie den täglich wachsenden Widerstand des Souveräns gegen DIESES Europa, bzw. gegen DIESE völlig pervertierte Europa-Idee.
Mit freundlichen Grüßen,
A. Hausler
Arzt
kein Bürger hat sich der Frage angeschlossen 32 Bürger haben die Frage empfohlen
Warum muss Griechenland nicht zu
erst einmal peu á peu seine enormen Goldbestände verkaufen - bei diesem Goldpreis ein tolles Geschäft.
Es kann auch nicht sein, dass man kein Grundstück etc. verkaufen kann.
Ich war auf Kreta 2011. Im Hotel- + Restaurantgewerbe sind
zu 95% Ausländer beschäftigt und schlecht bezahlt. Nur die "Bosse" sind Griechen mit tollen Gehältern (und haben obendrein keine Ahnung von Ihrem Gewerbe).
Warum kann man immer noch die Gelder von Griechenland ins
Ausland transferieren?
Ist es richtig, dass deutsche
Beamte ein Steuersystem einrichten?
Aber in der Schweiz liegt soviel griechisches Geld. Es
würde dem Land Unsummen bringen, wenn man endlich ein Abkommen mit der Schweiz machen würde.
Insgesamt habe ich den Eindruck: es ist viel bequemer von der EU Gelder zu kassieren
als seine Missstände zu ändern.
Wenn nicht jetzt, wann dann??
2 Bürger haben sich der Frage angeschlossen 45 Bürger haben die Frage empfohlen
Sehr geehrter Herr Lehrieder,
ich finde es sehr bemerkenswert das Sie als einer der wirklich wenigen bei der letzten Abstimmung im Bundestag zum ESM-Vertrag dagegen gestimmt haben.
Meine Frage ist, und ich erwarte eine ehrliche Antwort: Was hat Sie dazu bewegt, diesem Vertrag nicht zuzustimmen?
Bitte nur ernst gemeinte Antwort, unser Aller Zeit und Energie ist zu kostbar um für Floskeln verschwendet zu werden.
Sehr geehrter Herr Dingels,
bitte lassen Sie mir per Mail (paul.lehrieder@bundestag.de) Ihre Mailadresse zukommen.
Gern werde ich Ihnen dann meine Beweggründe darlegen.
Mit freundlichen Grüßen
Paul Lehrieder MdB
35 Bürger haben die Antwort empfohlen
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