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Sehr geehrter Herr Günther,
als Arzt lehne ich jede Möglichkeit einer Beihilfe zum Suizid ab, die in dem geplanten
Gesetzentwurf erstmals möglich gemacht wird. Wie ist ihre Stellung zu dem Gesetzentwurf ?
1 Bürger hat sich der Frage angeschlossen 16 Bürger haben die Frage empfohlen
Sehr geehrter Herr Günther,
mit Betroffenheit sehen wir uns einer Gesetzesvorlage gegenüber, die das Gegenteil von dem zu werden droht, was der Titel verspricht. Nicht nur die kommerzielle Beihilfe zum Selbstmord sollte bestraft werden, sondern jede empfohlene oder ermöglichte aktive Lebensverkürzung! Wir haben mit der Erfahrung der Vergangenheit, in der "lebensunwertes Leben" ausgemerzt wurde, eine doppelte Pflicht, auch schwaches, krankes und behindertes Leben zu schützen.
Bitte setzen Sie sich für eine entsprechende Auseitung der Gesetzesvorlage ein.
Wir wünschen Ihnen Gottes Segen!
Wie sehen Sie dazu?
kein Bürger hat sich der Frage angeschlossen 16 Bürger haben die Frage empfohlen
Du weißt wie sehr ich mit meiner Firma "Schoberth- Event & Catering" um das Überleben kämpfe, wir erhalten keinerlei Unterstützung von Banken (keine Kredite) und haben viel aufgebaut. Wäre es nicht besser, Firmen in Strukturarmen Regionen zu unterstützen und die Hilfe für Grichenland einfach den bisher gut verdienenden Banken zu überlassen? Gern bin ich für ein Gespräch jederzeit offen.
Bitte "mache" dich stark für das Vogtland und die kleinen Unternehmen. welche die Arbeitsplätze in der Region schaffen.
Liebe Grüße Wolfgang Schoberth
Lieber Wolfgang,
vielen Dank für Deine Anfrage.
Wie Du weißt, habe ich bereits am 19. Juli 2012 gegen Hilfen für den spanischen Bankensektor gestimmt. Und ich werde auch heute den neuen Griechenlandhilfen nicht zustimmen. Ein Grund dafür ist, dass ich glaube, dass Deutschland es nicht schaffen wird, die finanziell angeschlagenen Staaten der Euro-Zone aus dieser Krise zu ziehen. Es wird dadurch starke wirtschaftliche Schäden erleiden. Ich sehe durchaus, dass es in Deutschland viele Regionen, mittelständische Unternehmen und Bürger gibt, die finanzielle Hilfen benötigen. Den Handlungsspielraum - dort auch weiter helfen zu können - brauchen unsere Volkswirtschaft und unsere sozialen Sicherungssysteme.
Von den jetzt auszuzahlenden 43,7 Milliarden Euro gehen nur 10,6 Milliarden Euro ins griechische Staatsbudget, während 23,8 Milliarden für das griechische Bankenwesen vorgesehen sind. Das ist nicht in erster Linie Solidarität mit der Bevölkerung Griechenlands. Vielmehr stehen wieder Gläubiger von Banken und Staaten auf Kosten der Allgemeinheit an erster Stelle. Und noch ist nicht absehbar, wie viel Geld tatsächlich für die Rekapitalisierung des griechischen Bankenwesens notwendig ist.
Mit freundlichen Grüßen
Dein
Joachim Günther
22 Bürger haben die Antwort empfohlen
warum ist Ihre FDP gegen das Betreuungsgeld?
Wir wollen selbst entscheiden, wer unsere Kleinkinder erzieht.
Mit freundlichem Gruß
Gertrud Brunner
kein Bürger hat sich der Frage angeschlossen 26 Bürger haben die Frage empfohlen
Sehr geehrter Herr Günther,
wollen Sie wirklich das ersparte Geld der Deutschen einem von vorn herein zum Scheitern verurteilten Politikwahn zum Opfer fallen lassen?
Deutshland kann Europa nicht retten.
Bitte entscheiden Sie sich gegen den ESM!
MfG Rainer Martin
Sehr geehrter Herr Martin,
vielen Dank für Ihre Anfrage. Wie Sie sicher wissen, habe ich am 19. Juli 2012 gegen Finanzhilfen für den spanischen Bankensektor gestimmt. Und ich stimme auch heute im Bundestag gegen neue Griechenlandhilfen. Mehr dazu erfahren Sie auf meiner Homepage www.joachimguenther.de
Mit freundlichen Grüßen
Ihr
Joachim Günther
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