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Sehr geehrter Herr Feist
Hier eine Aussage von Herrn Prof. Ludwig Ehrhard.
"Wehe dem, der glaubt, man könne Europa etwa zentralstaatlich zusammenfassen, oder man könne es unter eine mehr oder minder ausgeprägte zentrale Gewalt stellen. Nein, dieses Europa hat seinen Wert auch für die übrige Welt gerade in seiner Buntheit, in der Mannigfaltigkeit und Differenziertheit des Lebens.
Ludwig Ehrhard im Jahre 1963
Hat sich Prof. Erhard tatsächlich geirrt?
Mit freundlichen Grüßen
R. Heise
kein Bürger hat sich der Frage angeschlossen 2 Bürger haben die Frage empfohlen
Sehr geehrter Herr Feist,
ich vermisse eine Befürwortung des Betreuungsgeldes, das sicher viel zu niedrig ausfällt, aber doch immerhin ein von der Koalition beschlossenes Instrument zu mehr Familienfreundlichkeit und wenigstens etwas mehr Wahlfreiheit der Eltern ist.
Bitte nehmen Sie zu diesem Punkt Stellung.
Ihre Wähler
kein Bürger hat sich der Frage angeschlossen 18 Bürger haben die Frage empfohlen
Sehr geehrter Herr Feist,
die Grundlage für ein geeintes Europa war einmal die Übereinkunft, dass alle der EU beigetretenen Staaten für keine Schulden anderer Staaten haften müssen. Genau das aber soll mit der der Einführung einer unbegrenzten Schuldenübernahme anderer Staaten nun über den ESM in für den Bürger und die allermeisten Abgeordneten kaum verstehbaren Vertragstexten durchgesetzt werden. Schulden, die absehbar nicht zurückgezahlt werden können, sind letztlich Geschenke an die Schuldner, und manche Schuldner, so die Italiener, sind zudem entsprechend ihrem durchschnittlichen pro Kopfvermögen reicher als wir und halten trotzdem die Hand auf. Ich sehe datrin eine Abkehr von dem Grundsatz, dass sich unsere Abgeordneten für das Wohl ihrer Wähler, zu denen ich auch gehörte, einsetzen. Bitte enttäuschen Sie Ihre Wähler nicht, und auch wenn Ihre Zeit sicher knapp bemessen sein wird, studieren Sie den ESM-Vertrag im Interesse Ihrer Wähler, wir haben Sie deshalb gewählt. Der ESM läuft letztlich auf eine Transferunion hinaus, in der die gutorganisierten leistungsfähigen und vor allem ehrlichen Staaten liefern und die weniger gut organisierten, weniger leistungsfähigen oder leistungswilligen davon profitieren. Das kann niemals dauerhaft gut gehen.
Mit freundlichen Grüßen
von Ihren Wählern
1 Bürger hat sich der Frage angeschlossen 23 Bürger haben die Frage empfohlen
Sehr geehrter Herr Feist,
bitte setzen Sie sich dafür ein, dass der ESM nicht zum Tragen kommt. Dies wäre das Ende des deutschen Staates, da die Haushaltssouvärinität an ein Gremium nicht gewählter Direktoren abgetreten würde. Wie können Sie dies mit Ihrem Gewissen vereinbaren?
Mit freundlichen Grüßen
Hans Reckmüller
kein Bürger hat sich der Frage angeschlossen 26 Bürger haben die Frage empfohlen
Ich möchte Ihnen als Bundestagsabgeordneter die Frage stellen, wie genau Sie es mit Ihrer Verpflichtung und Bindung an das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland nehmen, wenn Sie Maßnahmen zustimmen, die nicht dem Wohl und den Interessen des deutschen Volkes dienen. Ungeachtet der ohnehin bestehenden eigenen Schuldenlast stimmen Sie der Übernahme von Schulden anderer Länder in Milliardenhöhe zu, wohl wissend, dass damit auch die Maastricher Verträge gebrochen werden.
In welchem Auftrag handeln Sie, wenn nicht im Auftrag Ihrer Wähler? Haben Sie keine Bedenken bezüglich der nächsten Bundestagswahl? Oder vertrauen Sie darauf, dass auch die anderen Parteien sich dem Diktat der Banken unterwerfen, wie es jetzt offensichtlich scheint. Ich bin enttäuscht, dass nur wenige Abgeordnete den Mut zur Wahrheit finden, warum stehen Sie nicht auf dieser Seite?
Ich glaube, dass jetzt Entscheidungen von historischer Tragweite getroffen werden. Deshalb appelliere ich an Sie, sich gegen dem gegenwärtig mit dem ESM geplanten Wahnsinn auszusprechen und Ihrer Verpflichtung treu zu bleiben, dem Wohl der Bundesrepublik Deutschlan zu dienen, wie es das Grundgesetz gebietet.
Mit freundlichen Grüßen
von Ihrem Wahlvolk
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