15.02.2012

Scheitern der Rettungsschirmpolitik immer wahrscheinlicher:

Schäuble hält Pleite Griechenlands jetzt für möglich

Scheitern der Rettungsschirmpolitik immer wahrscheinlicher:

Wolfgang Schäuble (CDU) deutet eine Staatspleite Griechenlands an. Gegenüber dem ZDF sagte der deutsche Finanzminister: Man sei besser auf ein Scheitern der „Rettungsbemühungen“ vorbereitet als vor zwei Jahren. Indes erklärte Unionsfraktionschef Volker Kauder, dass Griechenland bisher nicht die Voraussetzungen für weitere Suventionen erfülle. Man habe nicht den Eindruck, die Griechen könnten Hilfsgelder auch umsetzen. Kauder vermisst entsprechende Rahmenbedingungen, wie ein Grundbuch und ein Katastersystem, mit denen man Investitionen rechtlich absichern kann.

Auch außerhalb Deutschlands mehren sich Stimmen, die ein Ausscheiden der Hellenen aus der EU-Einheitswährung für sinnvoll erachten. Laut Luxemburgs Finanzminister Luc Frieden sei dies möglich, wenn das Land seine Sparpläne nicht umsetzt. Diese seien eine Voraussetzung für weitere Finanzhilfen. Auch müssten die Griechen sich, wenn sie diese Finanzhilfen in Anspruch nehmen wollen, von den Geldgebern überwachen lassen.

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(Bildquellen: wikipedia/pixelio-Michael Grabscheit)

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Kommentare

  • 15.02. 12:29

    KaterDurak@gmx.de

    Warum nicht gleich noch einen Schritt weiter gehen und Deutschlands EU-Austritt wagen?
    Daß UNSER Ausscheiden im Ausland nicht als "sinnvoll" erachtet wird, liegt primär nur daran, daß Griechenland und Co. dann nicht mehr auf den rettenden Engel hoffen können.
    Der ist jetzt gerade in der Pubertät und sollte langsam Klarheit darüber gewinnen, ob er noch länger unter der Fuchtel Brüssels den guten Samariter für den Rest der Welt spielen will. Und was er davon hat - außer Unkenrufen und Beleidigungen aus dem Ausland, noch mehr Schuldenanhäufung und schwächelndem Rückhalt in der Bevölkerung.
    Ich finde, daß genügend Reparationen bezahlt worden sind!

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