14.02.2012
Die erste stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Berliner CDU, Cornelia Seibeld, hat sich grundsätzlich „gegen staatliche Sexualisierung an Grundschulen“ ausgesprochen. Allerdings sehe sie bei Kindern, deren Familien keinerlei sexuelle Aufklärung leisteten, „eine Pflicht des Staates, die nur über die Schulen erfolgen kann.“
Die Aufklärungsangebote müßten aber kind- und altersgemäß sein. Insbesondere die frühkindliche Aufklärung sollte „selbstverständlich in ihren altersgerechten Grenzen bleiben und die christlichen Grundwerte, vor allem die Mutter-Vater-Kind-Beziehung, im Vordergrund bleiben“, so Seibeld in ihrem Antwortschreiben an die Initiative Familienschutz.
Zur Antwort von Cornelia Seibeld
(Foto: www.cdu-fraktion.berlin.de)
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Kommentare
25.02. 3:39
Volker Schmidt
In der Schweiz laufen die Bürger auch Sturm gegen diese Aktion.
"Wissenschaftlich" basiert diese Aktion auf den Erkenntnissen von Kinsey, inzwischen ist aber bekannt, dass dieser seine Befragungen zu dem, was "normal" ist in einer absolut nicht repräsentativen Gruppe erhoben hat, darunter waren auch verurteilte Kinderschänder.
Dass diese es für gut und richtig finden, dass auch Fremde einem Kleinkind zwischen die Beine greifen oder der Onkel oder Opa, das ist dann leicht nachvollziehbar.
In dem Brief an die Abgeordneten werden leider die wesentlichen und sehr harten Argumente verschwiegen, bitte informieren Sie sich selbst im Netz darüber.
http://whaaat.de/truewords/?p=4200
15.02. 11:34
John Moringer
Die Stellungnahme der CDU Politikerin Seibeld ist äußerst verwirrend und widersprüchlich. Sie meint zwar gegen die staatliche Sexualisierung zu sein, doch gleichzeitig steht sie für die staatliche Sexualisierung, falls Kinder zuhause nicht sexuell aufgeklärt werden, so wie es der Staat diktatorisch vorschreibt. Und wer ist hier eigentlich als "der Staat" gemeint liebe Frau Seibeld ?
14.02. 17:03
Ursula Prasuhn
Zu Frau Seibeld heißt es, dass sie gegen staatliche Sexualisierung an Grundschulen sei. Hinzugefügt wird dann: "Allerding sehe sie bei Kindern, deren Familien keinerlei sexuelle Aufklärung leisteten, „eine Pflicht des Staates, die nur über die Schulen erfolgen kann.“
Das hört sich anfangs plausibel an, doch ich überlege jetzt, wie das gehen soll. Will man jedes Kind erst einmal befragen, ob es zu Hause aufgeklärt worden sei? Und will man dann voll Vertrauen in die Auskunft alle nicht aufgeklärten Kinder in einer Extra-Gruppe zusammenfassen, um von staatlicher Seite das Versäumte nachzuholen?
Oder sind die nicht aufgeklärten Kinder dann der Grund für eine staatliche Aufklärung aller über die schöne bunte Vielfalt der Sexualität, bei der Politiker sich anschließend die Hände in Unschuld waschen können nach dem Motto: "Eigentlich war ich ja dagegen, aber..."
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