13.02.2012
Die Euro-„Rettungsschirme“ und die damit aufgebürdeten Sparpakete vermögen keinen Frieden nach Hellas in die Wiegestätte der Demokratie zu bringen. Nachdem das griechische Parlament bei zahlreichen (40!) Abweichlern aus dem Regierungslager für ein weiteres Sparpaket stimmte, kam es zu mehreren Brandschatzungen und Plünderungen im Zentrum Athens.
Bisher konnte die Feuerwehr noch nicht Herr aller Flammen werden. Vielmehr breiten sich die Brände weiter aus und die Wut der Griechen über die EU mit ihrem neuen 130-Euro-Milliarden-Subventionspaket nimmt stündlich zu. Zur Einordnung der Milliarden-Summen sei an dieser Stelle folgender Zahlenvergleich genannt: Das Budget für Arbeit und Soziales im deutschen Bundeshaushalt beträgt 126,5 Milliarden für 2012.
Weitere Infos auf: bild.de und spiegel.de
(Bildquelle: pixelio)
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Kommentare
14.02. 11:56
Matthes
Ja, die EU hat viel zu lange billiges Geld verteilt. Und sich damit Mitgliedsstaaten und Wohlwollen gekauft. Und diese Staaten meinen jetzt, ein Anrecht auf diese Gelder zu haben. Brüssel würde ja auch gerne weiterzahlen, nur das böse Deutsachland sperrt sich. Was wir brauchen ist eine neue Führung in Brüssel, eine neue Strategie und vom Volk zertifizierte Verträge. Und die Griechen wissen wohl selbst, auf wessen Kosten sie die letzten 10 Jahre gelebt haben. Zumindest Politiker, Beamte und Oberschicht.
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