2.02.2012
CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt rät dem hochverschuldeten Griechenland zu einem Austritt aus der Euro-Zone: "Wenn Griechenland nicht den nötigen Umsetzungswillen für die unumgängliche Sanierung des Landes aufbringt, dann sollte man dort ernstlich über einen Neuanfang außerhalb der Euro-Zone nachdenken", sagte Dobrindt der "Rheinischen Post". Der CSU-Politiker sprach sich gegen weitere Milliardenspritzen aus: "Ohne echte und wirkende Sparmaßnahmen kann es kein Geld für Griechenland geben", sagte Dobrindt.
Auch die CSU-Politikerin, Gerda Hasselfeldt, forderte, daß Griechenland notfalls aus der Eurozone ausgeschlossen werden müsse. Für den FDP-Fraktionschef Rainer Brüderle steht fest, daß Athen nie in die Euro-Zone hätte aufgenommen werden dürfen. "Es wäre zwar bitter, aber ein Staatsbankrott Griechenlands wäre notfalls beherrschbar", sagte er.
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((Bildquelle: Deutscher Bundestag)
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Kommentare
6.02. 16:04
Paul Völkel
Endlich der Realität entsprechende Meinungen.
2.02. 22:51
Pausenberger
Ich schließe mich den Forderungen an, die Ausweitung der Schuldenübernahme zu stoppen. Das Beste für Griechenland: Austreten aus der Euro-Zone. Keine weiteren Milliarden in ein Fass ohne Boden! Wir brauchen eine Partei, die diese Strategie verfolgt. Fassen Sie Mut, Herr Dobrindt!
2.02. 15:14
Leopold
Da wird die EU aber strammstehen, wenn die CSU jetzt ihre Forderungen zum Austritt Griechenlands auf den Tisch legt. Die Frage ist nur, warum erst noch so viel Geld mit Zustimmung der CSU nach Griechenland gepumpt wurde?
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