1.02.2012

Stübgen (CDU) hält ESM-Vertrag für den richtigen Weg

Positive Veränderungen in der Einstellung zum Geld notwendig

Stübgen (CDU) hält ESM-Vertrag für den richtigen Weg

Der Lausitzer CDU-Abgeordnete Michael Stübgen erwidert auf eine über den individuellen Abgeordneten-Check.de gestellte Anfrage, dass er dem ESM-Vertrag zustimmen werde. Zugleich hält er eine positive Veränderung in der Einstellung zum Geld für notwendig und erwartet dies durch den ESM. Seine Entscheidung zum ESM werde er definitv nicht von Ankündigungen abhängig machen, ihn zu wählen oder auch nicht.

Stübgen weist des Weiteren daraufhin, dass nicht mehr Geld ausgegeben werden könne, als eingenommen werde und leistungsfähige Verwaltungen aufgebaut werden müssen. Griechenland und Italien wären schon einen Schritt weiter, wenn sie Steuergesetze anwenden und Steuern auch einnehmen würden.

Zur Finanzierung des ESM und den Risiken für den deutschen Steuerzahler durch die Euro-„Rettungsschirm“-Politik  äußert sich der 52jährige evangelische Pfarrer dagegen nicht.

Weitere Infos auf: abgeordneten-check.de

 

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Kommentare

  • 18.02. 0:49

    KaterDurak@gmx.de

    Sehr geehrter Herr Stübgen,

    die Vereinigung der Staaten von Europa ist keine Utopie - nur leider ist sie nicht machbar mit einer geeinten Währung.
    Der ESM wird dem Durchschnittsbürger (also vor allem denen, die keine Diäten, sondern Löhne beziehen) das Leben nicht leichter, sondern schwerer machen. Nicht nur in Dtl.
    Alles Weitere entnehmen Sie bitte denjenigen Medien, die nicht unter der Fuchtel der ESM-Befürworter stehen.
    Denn gerade das Fehlen von Kritik an einer Sache sollte genügen, um sich diese noch einmal genauer zu besehen.

    MfG

  • 3.02. 12:46

    Jürgen

    Das Parlament ist nicht fähig wirtschaftliche Entscheidungen zu fällen, denn da sitzen nur Politiker, im Volksmund manchmal auch Wasserköpfe genannt ;-). Insofern ist es ganz richtig, wenn es den ESM nur einmal beschließt und danach Experten aus der Wirtschaft hier weitere Entscheidungen fällen.

    @Dr. Schmidt
    Was soll denn Herr Stübgen schreiben? Er wird doch egal was er Positives zum ESM sagt von Ihnen eh nicht verstanden werden. Deshalb hält er sich lieber aus der Diskussion raus, es hätte eh keinen Sinn.

  • 2.02. 19:18

    Hans

    Der ESM-Vertrag entmachtet die Parlamente.
    Herr Stübgen stimmt demnach für seine eigene
    Bedeutungslosigkeit.Mit seiner Einstellung wählt er ein Schrecken ohne Ende anstatt lieber ein Ende mit Schrecken. Der Euro wird nicht abgewickelt, er wickelt sich selber ab.
    Ich halte den ESM-Vertrag für russisch-Roulett
    mit voll geladenem Revolver.
    Herr Stübgen wird für den unausweichlichen Zusammenbruch- wie auch alle anderen "Verantwortlichen" - nicht haften.

  • 2.02. 18:55

    Dr. Schmidt

    Na, Jürgen, dann informieren Sie sich mal über den ESM.
    Im übrigen: ich habe mich nicht zum ESM geäußert, sondern über die problemferne Argumentation des finanzexpertlichen Pfarrers zum ESM. Er wurde zum ESM gefragt und reagiert, indem er Mißstände in der Steuererhebung aufzeigt (völlig zu recht übrigens!). Das hat aber mit der Knebelung der europäischen Parlamente durch die ESM-Bestimmungen nichts zu tun. Der Herr Pfarrer hätte nicht ablenken, sondern bei der Sache bleiben sollen.

  • 2.02. 12:38

    Jürgen

    Hallo Herr Dr. Schmidt,

    wo bleiben Ihre sachlichen Argumente? Herr Stübgen hat ein paar Argumente gebracht, die für mich plausibel sind. z.B. Steuersystem in den Ländern. Mehr hat er sicher nicht kund getan, weil er einfach seine Zeit für wichtigere Dinge braucht... Einfach nur Risiken des ESM zu vermuten, ist sehr einfach dahin gesagt. Was ist mit den Risiken, wenn der ESM nicht kommen sollte, sind die etwa nicht höher? Ginge es uns allen dann nicht etwa wesentlich schlechter?

  • 1.02. 21:05

    Dr. Schmidt

    Die im wahrsten Sinne blauäugige Naivität des Lausitzer Predigers ist kaum noch zu überbieten, wenn er meint, mit Plattitüden wie "daß man nicht mehr ausgeben kann als man einnimmt" den Euro retten zu können.
    Wo bleiben die Sachargumente in Hinblick auf den ESM und die damit verbundenen Risiken für Deutschland?
    Und solche "Finanzexperten" entscheiden mit über unser Geld!!! Es ist zum Haare ausraufen.

  • 1.02. 13:24

    Jürgen

    Finde ich toll, dass Sie sich von der jammernden Bevölkerung nicht einschüchtern lassen und stand halten. Jammern hat noch nie geholfen, es muss was getan werden. Ich hoffe, dass dies auch der andere Teil nun endlich mal einsieht. Aber ich fürchte, dass diese Politiker weiterhin nur auf Stimmenfang sind und die Ängste der Bürger dafür ausnutzen, so wie es damals auch Hitler getan hat. Der Vergleich ist sicherlich hart und hinkt, aber ein Teil wahres ist dran. Auch wenn diese Personen sich nun hart auf den Schlipps getrehten fühlen. Aber das liegt daran dass zuviel Emotionale Entscheidungen heute auch von Politikern getroffen, statt wieder sachlich zu handeln.

    Dass Sie selbst auf Stimmen verzichten würden, um die richtige Entscheidung durchzusetzen, zeigt wahre Größe. Danke ich wünsche mir mehr von Ihnen.

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