26.01.2012
Die Linken-Politikerin Marion Platta bekräftigte in ihrem Antwortschreiben an die Initiative Familienschutz ihre ablehnende Haltung zur Online-Aktion „Staatliche Sexualisierung der Kindheit – Schützt uns davor!“. Die Auffassungen, die hinter der Initiative stünden, hält Platta für nicht „zeitgemäß“. Deshalb hoffe sie, daß die Online-Aktion „keinen Erfolg haben“ möge.
Gleichzeitig empfahl sie „eine Offensive gegen die sexistischen Inhalte mancher Tageszeitung oder diverser TV-Senden“. Hierin seien ihrer Ansicht nach eher „Gefährdungen von Kindern vorhanden als im Berliner Bildungsprogramm.“
Marion Platta (Wahlkreis Berlin-Lichtenberg) ist Mitglied im Ausschuß für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz sowie dem Ausschuß für Bauen und Wohnen.
Zur Antwort von Marion Platta.
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Kommentare
26.01. 14:21
Ursula Prasuhn
"Nicht zeitgemäß" ist ein typischer Ersatz für fehlende Argumente und ein Armutszeugnis für jeden, der seine Einstellung so platt begründet.
Frau Platta für die Aktion gegen Staatliche Sexualisierung interessieren zu wollen, scheint darum aussichtslos. Sie hat ihr bequemes Totschlagsargument gefunden und wird an ihm alle noch so berechtigten Einwände kurzerhand abprallen lassen.
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