26.01.2012

Linken-Politikerin lehnt Aktion gegen „Staatliche Sexualisierung“ ab

Platta: Auffassungen der Initiative sind nicht zeitgemäß

Linken-Politikerin lehnt Aktion gegen „Staatliche Sexualisierung“ ab

Die Linken-Politikerin Marion Platta bekräftigte in ihrem Antwortschreiben an die Initiative Familienschutz ihre ablehnende Haltung zur Online-Aktion „Staatliche Sexualisierung der Kindheit – Schützt uns davor!“. Die Auffassungen, die hinter der Initiative stünden, hält Platta für nicht „zeitgemäß“. Deshalb hoffe sie, daß die Online-Aktion „keinen Erfolg haben“ möge.

Gleichzeitig empfahl sie „eine Offensive gegen die sexistischen Inhalte mancher Tageszeitung oder diverser TV-Senden“. Hierin seien ihrer Ansicht nach eher „Gefährdungen von Kindern vorhanden als im Berliner Bildungsprogramm.“

Marion Platta (Wahlkreis Berlin-Lichtenberg) ist Mitglied im Ausschuß für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz sowie dem Ausschuß für Bauen und Wohnen. 

Zur Antwort von Marion Platta.

 

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Kommentare

  • 5.02. 9:48

    Ingo Breuer

    Von seiten der Bibel muß ich sagen, daß die sexuelle Freizügigkeit, wie sie im Sündenbabel Berlin oft befürwortet wird, nicht mehr zeitgemäß ist seit den Ereignissen von Sodom und Gomorra. Deshalb ist es nicht zeitgemäß, wenn Linksliberale heute die staatliche Macht mißbrauchen und unsere Steuergelder für Sodomisierung und Gomorrisierung unserer Gesellschaft verschwenden. Wer heute noch staatliche Sexzalisierung oder Gender Mainstreaming fördert, der hat echt nichts aus der Geschichte gelernt. Hier ist großes Potential für den Rotstift. Mögen die Wähler wach werden!

  • 2.02. 20:52

    Alex Grasiko

    Die Schule hat weder eine Berechtigung noch irgend eine Fähigkeit Sexualaufklärung zu leisten, zumal tausende Kinder ausgerechnet durch die Pädagogen, Priester und Sozialarbeter sexual mißbrauch bzw. brutal vergewaltigt wurden. Darüber gibt es hunterte Presseberichte u.a. Kindesmißbrauch in der Odenwalder Schule.

    Missbrauch an der Odenwaldschule
    http://www.spiegel.de/thema/missbrauch_an_der_odenwaldschule/
    http://www.nzz.ch/nachrichten/kultur/aktuell/eros_auf_abwegen_1.5233026.html
    http://www.taz.de/Kindesmissbrauch-an-der-Odenwaldschule/!77630/
    http://www.zeit.de/gesellschaft/schule/2011-09/missbrauch-skandal-odenwaldschule

    Sexueller Missbrauch von Kindern
    http://www.spiegel.de/thema/kindesmissbrauch/
    http://www.spiegel.de/thema/kindesmissbrauch/dossierarchiv-2.html
    http://www.unzensuriert.at/category/tags/kindesmissbrauch
    http://www.derwesten.de/panorama/der-nette-paedagoge-mit-dem-grausigen-doppelleben-id4547120.html
    http://www.welt.de/vermischtes/weltgeschehen/article13337844/Heimleiter-wegen-Missbrauchs-erneut-vor-Gericht.html

    Knabenliebe zum pädagogischen Prinzip erhoben
    http://www.heise.de/tp/artikel/32/32212/1.html

    Kinderpornografie bei Realschulleiter gefunden
    http://www.welt.de/vermischtes/weltgeschehen/article10375701/Kinderpornografie-bei-Realschulleiter-gefunden.html

    Wenn Schüler unter Lehrern leiden
    http://www.focus.de/schule/schule/psychologie/psychoterror/gewalt-an-schulen-wenn-schueler-unter-lehrern-leiden_aid_375029.html
    http://www.focus.de/schule/schule/psychologie/psychoterror/tid-13404/mobbing-verletzende-worte-vom-lehrer_aid_362723.html

    Warum die Schule alles falsch macht: 
Sinnloser Drill, Die Hauptleistung der Schule besteht darin, Kindern den letzten Rest Wissensdurst gründlich auszutreiben. Neue Studien belegen das Totalversagen des Systems eindrucksvoll.
    http://www.profil.at/articles/0936/560/250393/warum-schule-eine-abrechnung-schulsystem

    Schule macht dumm
    http://www.sein.de/gesellschaft/zusammenleben/2009/schule-macht-dumm.html

  • 2.02. 11:28

    Harald Krämer

    Auch wenn sie mir nicht gefällt, so ist die Antwort von Frau Platta doch zurückhaltend. Ich muss andere Meinungen nicht für gut heißen, jedoch zunächst einmal tolerieren.
    Dass ich versuche, mit guten Gründen für eine Meinungsänderung zu werben, ist verständlich und zulässig.
    Vehement wehre ich mich aber gegen Aussagen wie die von "Gast" am 28.01. 20:18 gepostete.
    Hier werden nicht verifizierte Behauptungen undifferenziert verallgemeinert.(Ich gehe mal davon aus, dass er/sie vergessen hat, seinen Namen zu nennen; fehlenden Mut möchte ich nicht gleich unterstellen.)
    Es geht doch nicht um die Frage, ob aufgeklärt wird oder nicht, sondern dass von Politikseite einseitige Auffassungen über Sexualerziehung als allein selig machende verkauft wird und andere Auffassungen nicht mehr berücksichtigt werden sollen.Der Schritt zur Freigabe der sexueller Handlungen mit Kindern ist unter solchen Voraussetzungen auch nicht mehr weit. Und das wäre fatal.

  • 31.01. 10:31

    Annette Lehmann

    Außerdem, so möchte man hinzufügen, hat Frau Platta überhaupt geantwortet und sich damit der Gefahr einer Kritik ausgesetzt.
    Wer weiß, wie viele Abgeordnete sich die Sache leichter machen und überhaupt nichts von sich sehen und hören lassen.
    Mich haben auch die Worte des Gastes viel mehr erregt. Er argumentiert tatsächlich mit wilden Anschuldigungen, die den Meinungsgegner herabwürdigen und ihm die Berechtigung zu seiner Haltung absprechen.
    Wer so vorgeht, verschafft sich eine illegitime Meinungshoheit, die einer Narrenfreiheit gleichkommt.

  • 30.01. 21:05

    Ursula Prasuhn

    @Gast
    Mit Unterstellungen zu arbeiten, ist nicht die feine Art der Argumentation, verehrter Gast. So kann sich jeder auf ziemlich infame Weise Gründe für sein Votum aus den Fingern saugen.
    Im Vergleich zu Ihnen argumentiert Frau Platta geradezu ehrenhaft. Sie versucht wenigstens nicht, unbequeme Eltern in den Dreck zu ziehen.

  • 28.01. 20:18

    Gast

    Frau Platta hat doch absolut recht! Nicht der Staat "sexualisiert" Kinder, sondern die Werbung, entsprechende (überall frei zugängliche) Hochglanzmagazine, ebenso frei zugängliche Internetporno-Seiten usw. Das Schulsystem muss dem eine sachkundige, menschenfreundliche, ethische und schamfreie Sexualaufklärung entgegen setzen - für JEDES Kind. Diejenigen, die dagegen protestieren, tun das doch hauptsächlich, um Kinder überhaupt von diesem Thema abzuhalten, und eben nicht, weil sie selbst als Eltern die bessere Aufklärungsarbeit leisten könnten! Im Gegenteil, die bigotten Anti-Aufklärer reden ja eben gerade NICHT mit ihren Kindern menschenfreundlich und schamfrei über Sexualität!

  • 27.01. 16:55

    Maike Krause

    Sie glauben doch wohl nicht, Herr Süß, dass Frau Platta sich das angucken wird. Die dürftige Begründung ihrer Ablehnung zeigt doch zur Genüge, wie wenig ihr zum Thema einfällt und wie wenig ihr an Information gelegen ist.
    Andere(wie z.B. ich) werden sich die Dokumentation allerdings angucken. Darum danke für den Hinweis!

  • 27.01. 13:40

    Martin Süß

    Werte Frau Platta,
    ich wüsste gern, was sie detailiert über die auf youtube frei zugängliche Dokumentation "Die Vorväter der sexuellen Frühaufklärung", in der die Geschichte des Hrn. Kinsey, wie sein so genannter Report zustande kam und über die dort beschriebenen Praktiken der langfristigen Bindung der Mitarbeiter an sein 'Unternehmen' denken. Was für Schlussfolgerungen ziehen Sie aus der Dokumentation?

  • 27.01. 11:52

    AlterPreusse

    Schauen Sie sich die Frau Platta an,die Aussage passt zu Ihr!
    Keine weiteren Kommentare, Frau Mohringers und
    Frau Prasuhns Ausführungen ist nichts hinzuzufügen.

  • 26.01. 20:13

    Hannelore Mohringer

    Die "sexuelle Befreiung" der 68er mit ihren "Kinderläden" ist der Auslöser dieser Politik. Darin betätigte sich auch Daniel Cohn-Bendit und schreibt in seinem Buch "Der große Basar": "Mein ständiger Flirt mit allen Kindern nahm bald erotische Züge an .... Es ist mir mehrmals passiert, daß einige Kinder meinen Hosenlatz geöffnet haben..." Aber auch die CDU folgte dem Trend und gab im Familienministerium zu Zeiten von Schwarz-Gelb einschlägige Schriften heraus, in denen u.a. "Mädchen und Jungen von 8-12 Jahren"vin "Selbstbefriedigung" erklärt und für "ganz o.k." und "lesbisch sein" als etwas ganz Normales befunden wurden. Damals war Frau von der Leyen Familienministerin. Sie zog die Broschüren aus dem Verkehr, nachdem ich sie 2007 darauf angeschrieben hatte. - Die Frage lautet, welches Ziel verfolgt die Politik mit der Vernichtung natürlichen Schamgefühls?
    Hannelore Mohringer

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