24.01.2012

Birgit Kelle: Grundschüler brauchen keinen Sexualkundeunterricht

Denn sie wissen nicht, was sie tun

Birgit Kelle: Grundschüler brauchen keinen Sexualkundeunterricht

Woher weiß eine Bande von Achtjährigen eigentlich, wie man einen Sechsjährigen sexuell missbraucht? Sie denken, das sei eine absurde Fragestellung? Seit dieser Woche leider nicht mehr, denn wie bekannt wurde, kam es genau zu solch einem Vorfall im Landkreis Unna. Eltern, Kinderschutzbund, Polizei – alle sind entsetzt und fassungslos. Und es wirft die Frage auf, was muss eigentlich schief laufen, damit Kinder in der Lage sind, anderen Kindern derartiges anzutun?

Wir wissen nicht viel über den Vorfall in Unna. Im Sinne des sechsjährigen Opfers, ein Junge aus, wie man sagt, gutem Elternhaus, ist das auch richtig so. Wir wissen nur, dass die vier Achtjährigen, die ihm das angetan haben, aus weniger guten Verhältnissen stammen. Die Polizei spricht von zerrütteten Verhältnissen und dass einige der Familien wohl schon länger beim Jugendamt bekannt sind.

Wenn Kinder anderen Kindern sexuelle Gewalt antun, dann möchte man sich am liebsten wegducken, so unfassbar erscheint es. Sexuelle Gewalt ist etwas, was wir normalerweise – soweit man hier überhaupt von normal sprechen kann –im Verhältnis des Erwachsenen als Täter und dem Minderjährigen als Opfer kennen. Einigkeit herrscht auch darüber, dass es sich bei Erwachsenen, die dies tun, um ein krankhaftes Verhalten handelt, dass nicht nur zu bestrafen, sondern auch zu behandeln ist. Wir können also davon ausgehen, dass auch diese Kinder zu behandeln sind, denn normal ist ihr Verhalten für Achtjährige nicht. Man fragt sich auch, wie es sein kann, dass die Hemmschwelle schon bei so jungen Kindern derart niedrig ist.

Kommen wir also zu Antwortversuchen. Wussten Sie mit acht Jahren, was „sexueller Missbrauch“ ist? Wussten Sie überhaupt, was Sex ist? Also mehr als das Wort, Gekicher, roter Kopf? Nein? Herrliche alte Zeit.

Heute wissen Achtjährige leider verdammt viel über Sex. Nicht, weil es sie so brennend interessiert, sondern weil es ständig auf sie einprasselt, ohne dass sie jemand davor schützt. Weil sie es im Fernsehen zu sehen bekommen, weil sie es in der Werbung zu sehen bekommen, weil man es im Internet schnell auch aus Versehen schon bekommt und nicht zuletzt, weil es in unserem Land als Schulfach gelehrt wird.

Ich weiß schon, ich mache mir nicht überall Freunde mit dieser Einstellung, aber als Mutter kann ich das mit voller Überzeugung sagen: Grundschüler brauchen keinen Sexualkundeunterricht. Sie müssen nicht wissen, wie man Kondome benutzt, wie man Abtreibungen bewerkstelligt, was Homosexualität ist oder was Onanieren bedeutet. Das sind keine Dinge für Grundschüler. Sie sind geistig nicht in der Lage, zu begreifen, was es damit auf sich hat und in der Regel interessieren sie sich auch nicht dafür – es sei denn, man drängt ihnen das Thema auf. Und nichts anderes ist Sexualkundeunterricht. Alles, was es in dem Alter zu klären gibt, kann und muss von Elternseite her geschehen.

Leider wissen wir, dass das manche Pädagogen anders sehen. Manche wollen schon im Kindergarten unsere Kinder mit diesen Themen behelligen. Teilweise geschieht dies schon. Den traurigen Höhepunkt in diesem Bereich bietet uns derzeit das Bundesland Berlin, das in einem neu erstellten Handkoffer Materialien zur Verfügung stellt für den Sexualkundeunterricht, die vermutlich nicht nur den Lehrern die Schamesröte ins Gesicht schießen lassen.

In der Schweiz formiert sich derzeit massiver Widerstand gegen die sexuelle Früherziehung von Kindern. Mit fast 92 000 Unterschriften ist die Petition «gegen die Sexualisierung der Volksschule» Anfang Oktober  der Schweizerischen Erziehungsdirektoren-Konferenz übergeben worden.

Nun gab es schon immer Handgreiflichkeiten und Grausamkeiten unter Kindern, das wird auch immer so sein. Mit sexueller Gewalt von Kindern gegen andere Kinder unter 10 Jahren bekommt das eine ganz neue Qualität. Wir sind jetzt eine Stufe weiter. Ein befragter Psychologe zum „Fall Unna“, der sich mit Sexualtätern im Kindesalter befasst hat, versucht zu erklären, was da passiert. Seiner Meinung nach, handelt es sich bei den Übergriffen nicht unbedingt um sexuell motivierte Taten, sondern um reine Machtausübung, allerdings in Form von sexuellen Übergriffen. Man kann also sagen: „Sie wissen nicht, was sie tun“. Man kann auch sagen, sie haben offensichtlich irgendwo schon mitbekommen, dass sexuelle Gewalt etwas ist, was andere erniedrigt. Woher wissen diese Kinder das?

Wer dazu Erhellendes wissen will, dem empfehle ich dringend die Lektüre des Buches „Deutschlands sexuelle Tragödie – Wenn Kinder nicht mehr lernen, was Liebe ist“ von Bernd Siggelkow, Pastor und Gründer des Kinderprojektes „Arche“ in Berlin und anderen Großstädten. Er beschreibt dort anhand von Beispielen, die ihm persönlich bekannt sind, wie Kinder und Jugendliche in vernachlässigten Zuständen in eine Spirale von Sexualität geraten. Er schreibt von Jungs, die beim Spielen Mädchen bedrängen und gar nicht wissen, was sie dabei tun. Er schreibt von Kindern, bei denen zu Hause pornografische Filme im Kreise der Familie geschaut werden, er schreibt von jungen Mädchen, die, bevor sie im Teenageralter sind, schon mehrfache Sexualpartner hatten und von jungen Mädchen, die ihre Liebhaber schon mal an die eigene Mutter, die oft nicht gerade viel älter ist, weiter gereicht haben. Und die Zahl dieser Kinder wächst in diesen Milieus.

Nun kann man sagen, ist ja gut, dass diese Kinder Sexualkunde haben, damit sie dann wenigstens Kondome benutzen. Ich glaube, das ist genau der falsche Weg. Wir müssen wieder dahin kommen, dass Sexualität ein Thema ist für eine Altersklasse, in der man dafür geistig reif ist. Dazu gehört auch, dass solche Themen nicht im Nachmittagsprogramm der Talkshows lang und breit diskutiert werden. Dazu gehört auch, dass in der Schule ein Zusammenhang zwischen Sexualität und Liebe gelehrt wird. Dazu gehört, dass die Schule Dinge gerade rückt, wenn das Elternhaus aus den Fugen geraten ist. Auf keinen Fall jedoch brauchen wir für Kinder und Jugendliche noch mehr Beschäftigung mit dem Thema Sexualität, denn unsere einzige Funktion als verantwortliche Erwachsene kann es sein, sie vor zu früher Sexualität zu schützen.

Der Beitrag erschien zuerst auf frau2000plus.net

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Kommentare

  • 12.02. 13:40

    Elke Kopp

    Sehr geehrte Frau Kelle,
    das ist ja völlig krank, jeder der Kinder hat weiß, dass man Kinder aufklären soll wenn Fragen kommen und dann altersentsprechend. Ich fand schon die 'Erziehung zur Leiblichkeit' in der GS unserer Kinder zu früh, die sind nun 17/19, finde es sowieso schlimm, dass uns da zuvor gekommen wird, da nicht jedes Kind in einer Klasse die selbe Reife hat. Aus Erfahrung kann ich sagen, dass zu frühe Aufklärung in der Schule 'Zwänge' hervorrufen können. Bei unserem Jüngsten, der nun 11 ist, wurde auch schon früher aufgeklärt als bei den 'Großen', da die Früheinschulung / Grundschulreform seit 2003/4 nicht berücksichtigt wird, werden unsere Kinder viel zu früh aufgeklärt. Es geht ja schon so weit, dass sich ein Grundschulkind nach der Aufklärung im Schulunterricht nicht mehr traut mit den Eltern zu Schmusen!!! Als ich meinen Kindern das Buch kaufte: Ach so ist das! Das Aufklärungsbuch für Kids von Loewe Verlag, ab 10 Jahre, dachte ich noch es ist zu früh mit 10! Lasst uns unsere Kinder selbst erziehen und aufklären! Wir haben nämlich die Konsequenzen zu tragen und die notwendige psychologische Behandlung zu begleiten, wenn es zu früh war!!!
    Herzliche Grüße
    Elke Kopp

  • 10.02. 16:53

    Dani Fabiani

    Erwachsene mit gesundem Menschenverstand würden keine Sexualerziehung fördern. Diese pseudo Aufklärung ist für die Kindesentwicklung sehr gefährlich und kommt wahrscheinlich nur aus der Pädophilen- und Pornoszene.
    Viele Erziehungsexperten wie z.B. Wolfgang Bergmann kritisieren sogar jegliche Kinderförderung als "Förderungswahn".

    Buchtipp: "Lasst eure Kinder in Ruhe!"
    Gegen den Förderwahn in der Erziehung
    http://www.medizin-im-text.de/blog/2011/10286/buchtipp-lasst-eure-kinder-in-ruhe/

    "Der Erziehungsexperte Wolfgang Bergmann zeigt, warum Frühförderung die kindliche Intelligenz sogar eher behindern kann, und was Kinder wirklich brauchen. Eine Ermutigung für alle, die sich gegen den allgegenwärtigen Förderwahn in der Erziehung zur Wehr setzen wollen. Damit wir Kindern nicht die Kindheit stehlen."

    Wolfgang Bergmann belegt in der Cicero-Intellektuellenliste zu Deutschlands wichtigsten Vordenkern Platz 20 im Bereich der Gesellschaftswissenschaftler.

  • 10.02. 15:38

    Daniel

    Es ist richtig das Sexualunterricht in der Schule stattfindet ! Besonders über Homosexualität und Bisexualität sollte gesprochen werden , denn die Natur hat Homosexualität und Bisexualität sowie Asexualität. Deutschland ist noch zu konservativ und sollte sich beispiele bei Juden und Indianern und anderen Völkern suchen . Man kann keine sexuelle Orientierung leugnen , wenn auf der Welt über 50 Millionen Menschen Bisexuell und Homosexuell sind und das war auch schon immer so , nur wurde es von Seiten des Staates kriminalisiert. Wie erkären Sie denn Ihrem Kind wenn sich zwei Männer in der Öffentlichkeit küssen weshalb die sich lieben? Denn auch Liebe geht nicht ohne Sexaulität ! Es gibt ja einen Grund weshalb man seinen Partner liebt . Das ist die Persönlichkeit , aber auch körperliche Merkmale die man an seinem Partner liebt seine Haare , seinen Körper den man anziehend findet , seine Augen seinen Style usw. Man sucht sich nicht nur einen Partner um Kinder zu zeugen , denn dann benutzt man den Partner nur um Ihn für andere Zwecke zu nutzen !Und unter Familie definiert man eine Gruppe von Menschen zu denen man eine intime Verbindung hat z.B. persönliche Verbindung und nicht die Ehe zwischen Mann und Frau die eine künstlich geschaffene Sache ist , denn auch woanders z.B. bei Indianern gibt es keine Familie die aus mann und frau besteht ! Ein Kind braucht eine Gruppe aus Menschen und nicht nur zwei Erzeihungspartner.

  • 9.02. 15:19

    Familien-Unterstützer

    Ihrem Artikel kann ich nur zustimmen! Wo werden heutzutage noch "gesunde" Familien unterstützt, die es als ihre persönliche als auch gesellschaftspolitische Aufgabe ansehen, die Kinder mit christlichen Grundwerten zu erziehen? Diese Verantwortung ist durch den Einfluss gewisser Lobbys auf die Politik mittlerweile gar nicht mehr erwünscht. Die Früchte dieser Politik muss die Gesellschaft dann leider auch auslöffeln (siehe Unna). Wie gut, dass nicht alle Bürger sich diese Politik überstülpen lassen wollen!
    Danke, für jeden, der den Mut hat, sich für die Schwächsten in unserer Gesellschaft, die Seelen unserer Kinder, einzusetzen!

  • 5.02. 18:08

    Sterngucker

    Überzeugend geschrieben, verehrte Insiderin. Danke dafür!

  • 3.02. 11:07

    Insiderin

    Frau Kelle möchte ich hiermit zustimmen.

    Körperliches Schamgefühl ist natürlich und tritt mit einem Alter von ca. 2-3 Jahren erstmals auf. Jeder Mensch ist - angeborenen Tendenzen und sozialen Normen folgend - in unterschiedlichem Maße bestrebt sich gegen Eingriffe anderer in seine Intimsphäre abzusichern. So reagiert das Kind, welches sich erstmals als Persönlichkeit begreift, schamhaft.
    Das Schamgefühl ist sogar ein wichtiges Indiz für geistige Gesundheit; schwer Geisteskranke entwickeln kein Schamgefühl, weil sie eine bestimmte geistige Entwicklungsstufe nicht erreichen können.
    Die Zerstörung des Schamgefühls bei Kindern birgt die Gefahr von dauerhaften Persönlichkeitsstörungen.
    Eine wenig behutsame Sexualaufklärung im Kindesalter kann zu schweren psychischen Belastungen des Kindes führen, welche von den Eltern nicht erkannt werden, weil das Kind seine traumatischen Erlebnisse oft verschweigt. So leiden betroffene Kinder oft noch im Erwachsenenalter an einer unsensiblen Sexualaufklärung.
    Die Entwicklungsgeschwindigkeit und individuelle Sensibilität des einzelnen Kindes wird zudem im Klassenverband nicht berücksichtigt.
    Die schulische Sexualaufklärung schafft es nur selten, eine adäquate Einstellung zu Liebe und Sexualität zu schaffen. Sie reduziert einen zutiefst intimen Akt auf den Faktor "starkes Gefühl" und die Vermittlung von Techniken zur Verhütung von Krankheiten und Schwangerschaften. Sie erweckt den Eindruck, Sexualität sei einzig dem Zweck der Triebbefriedigung zugeordnet. Sie raubt dem Jugendlichen somit die notwendige seelische Reifungszeit und letztendlich jegliche Romantik. Warten können, Achtung vor dem anderen haben, sich erst kennen und schätzen lernen vor der sexuellen Hingabe, tieferes Verständnis für die elementare menschliche Bedeutung des natürlichen "Zeugungsakts" sind Fremdwörter im Sexualkundeunterricht und in der Lebenswelt der Jugendlichen. So werden sie allenthalben zu triebgesteuerten, seelischen Mängelwesen erzogen.

  • 28.01. 23:02

    Zeitgeistkritiker

    Auch ich danke Ihnen, Frau Kelle. Ich habe schon vieles von Ihnen gelesen und stimme Ihnen jedes Mal zu. Sie urteilen - wie ich finde - mit gesundem Menschenverstand und ausgeprägter Intuition. Warum heute so viele lebens- und kindfremde Erziehungsmethoden von der Politik gefördert und gefeiert werden, ist mir schleierhaft - oder besser gesagt: suspekt. Die schlimmsten Irrwege brauchen nur mit Stempeln wie "zeitgemäß", "wissenschaftlich erwiesen", "fortschrittlich" und vor allem "kindgerecht" versehen zu werden und schon lässt sich die Allgemeinheit von lobbyistischen Interessen, die mit Kindern gar nichts zu tun haben, hinters Licht führen. Und die Leidtragenden sind nicht wir, die Erwachsenen, sondern unsere Kinder. Darum ist es unsere Aufgabe, kritisch zu sein und nicht alles für bare Münze zu nehmen, was man uns als solche andrehen will.

  • 27.01. 16:00

    Helga Schulz

    Danke, Frau Kelle, für diese besonnenen und richtigen Worte. Auch ich halte expliziten "Sexualkundeunterricht" für Kinder in diesem Alter für übergriffig. Das ist eine Qual für die Unbelasteten und den zuhause Fehlgezogenen hilft es mehr, wenn ihnen erstmal sonstige Verhaltensweisen zwischen Männlein und Weiblein beigebracht werden.

  • 26.01. 20:24

    Ursula Prasuhn

    @Jaqueline Krüger
    Ausgangspunkt für die heiße Diskussion ist und war das Berliner Modell der Sexualkunde mit seinem viel zitierten Medienkoffer.
    Sie haben Recht, dass Sexualkunde nicht gleich Sexualkunde ist. Gegen eine behutsame und altersgerechte Aufklärung durch die Schule haben wahrscheinlich nur wenige etwas. Aber gucken Sie sich mal den Medienkoffer an - auch mit seinen Themen und Methoden für etwas ältere Schüler.
    Ist das eine Aufklärung, wie Sie sie für notwendig und richtig halten?

  • 26.01. 12:24

    Maria Müller

    Das Problem der Sexualerziehung ist nicht in der Schule zu suchen, sondern bei den falsch und unzureichend Aufgeklärten Erwachsenen. Wenn Kindern beigebracht wird, das sie generell Angst vor dem Fremden Mann haben sollen und Ihnen zusätzlich ein Schamgefühl beigebracht wird. Dann ist das schon eine falsche Aufklärung und einer der Gründe warum sexueller Missbrauch in der eigenen Familie so oft vorkommt 90 %. Das Kind denkt sexuelle Handlungen, die in der Familie vorkommen sind OK aber nur bei Fremden ist das nicht OK. Daher muss um unsere Kinder zu schützen, leider eine staatliche Instanz und das kann nur Schule sein, die sexuelle Aufklärung übernehmen.
    Es wäre viel schöner wenn das nicht der Fall sein müsste. Es ist aber die Regel, dass die Eltern die sexuelle Aufklärung nicht betreiben und letztendlich nur vor dem Fremden warnen und nicht einmal erklären warum. Da wie hier im Fall Kinder mit sexuellen Machtspielen auftreten, zeigt das doch ganz klar, die sexuelle Aufklärung wurde nicht richtig durchgeführt und die Kinder durch die Medien und oder Eltern auf solche Ideen gebracht werden.

    Hier muss tatsächlich ein Umdenken in der Erziehung stattfinden. Die Erziehenden müssen geschult werden wie und was sie dem Kind zur welcher Zeit beibringen. Aufklärung ist nicht ein Gespräch von 30 min. sondern ein Weg der über mehrere Jahre, möglichst früh ab 5 Jahren begonnen werden muss.
    Das kann Schule so gar nicht leisten. Die Schule soll aber möglichst alle Probleme lösen, Gewalt, Einnässen, Einkoten, Klauen, ADS usw.. Die Aufgaben die auf Lehrer von Eltern abgegeben werden steigen. Statt über Sexualkunde für Grundschüler nachzudenken, wäre die Einführung einer Pflichtschulung für Eltern über Erziehung, wesentlich sinnvoller und viele Probleme würden gar nicht erst entstehen.

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