23.01.2012
In der Münchner Abendzeitung bringt der bayerische Unionspolitiker Peter Gauweiler (CSU) eine Loslösung Bayerns von Restdeutschland ins Gespräch (sog. „schotttische Lösung“). Vorbild ist Schottland, wo 2014 eine Abstimmung über die Unabhängigkeit von London stattfinden soll. Grund für diesen radikalen Vorschlag Gauweilers dürfte der real existierende deutsche und geplante EU-Länderfinanzausgleich sein, der besonders zu Lasten des Freistaates Bayern geht. So legte der konservative Haudegen gleich nach und verurteilte die Europäische Union (EU) als „Rühreiunion“.
Gauweiler wörtlich zur „Rührei-Doktrin“ der Euro-Utopisten:
„Das Ende der Rührei-Doktrin, nach der eine Rückkehr zur alten Währung so unmöglich ist, wie zurück vom Omelett zum Ei... Durch die Rührei-Doktrin war der Blick auf den vom Linde-Chef gezeigten Ausweg verklebt worden. Von einer Alternative zum Währungs-Mix durfte nicht gesprochen werden. Die Rühreiunion ist alternativlos ist alternativlos ist alternativlos und es besteht doch nun wirklich keine Möglichkeit, das Euro-Omelett wieder in einzelne Eier zurückzukochen. Logo! Wie treffend. Das Beispiel war gut und es gibt es auch als Fischsuppe. Ich arbeite gerne damit. Allerdings muss man die Quirl-Metapher zu Ende denken. Soll der europäische Mensch lebenslang nur Rührei essen müssen?“.
Der vierfache Familienvater und Rechtsanwalt hat gegenüber Abgeordneten-Check.de angekündigt, den ESM-Vertrag im Bundestag ablehnen zu wollen. Zuvor stimmte er zusammen mit einer kleinen, aber wachsenden Gruppe von Unionsabgeordneten gegen sämtliche Euro-„Rettungsschirme“.
Weitere Infos finden Sie hier: peter-gauweiler.de und abgeordneten-check.de
(Bildquelle: peter-gauweiler.de)
11.07.2011, handelsblatt.com
Eurokrise: Italiens Regierung kann interne Risse kaum verbergen
11.07.2011, spiegel.de
Euro-Krise: Merkel drängt Italien zu Sparkurs
8.07.2011, tagesschau.de
Merkel stellt Urteil von Ratingagenturen in Frage
Kommentar schreiben
Kommentare
26.01. 10:46
peter Blond
Naja wie auch immer wenn man was abgeben muss, ist es schwer, auch Bayern hat Jahrelang Subventionen vom Bundesfinanzausgleich bekommen. Heute wäre Bayern ohne die Föderungen ein Bauern Staat. Also heute fördern wir andere Länder und sichern uns und Europa die Zukunft
25.01. 16:27
Roland Rolfsohn
Roland Rolfsohn sagt:
Aus welchem Grund sollte ich nach Bayern ziehen?
Die einzige und logische Konsequenz ist doch, das Brandenburg sich aus der Rest – BRD löst und Potsdam zur Hauptstadt ernennt.
Berlin wäre dann immer noch Reichshauptstadt, jedoch, da auf brandenburgischem Staatsgebiet liegend, nicht Hauptstadt der Rest – BRD.
Brandenburg weist dann die gesamte Regierung der Rest – BRD aus brandenburgischem Staatsgebiet ( Berlin ) aus.
Damit hätte sich innerhalb kürzester Zeit das Thema BRD erledigt.
Der zukünftige Staat Brandenburg liegt innerhalb des Deutschen Reiches ( gemeint ist nicht das 3. Reich !!! ).
Damit kann Brandenburg, anders als die Rest - BRD, als souveräner Staat auftreten.
Dann müsste nur noch Preußen neu gegründet werden.
Welche Möglichkeiten sich daraus ergeben sei dem geneigten Leser überlassen.
Gruß an alle aufrechten Deutschen
RR
25.01. 14:00
Fred Feuerstein
Antwort zu münsing 24.01.12
1. Zu so einer Entscheidung könnte ich nur gratulieren. Bayern, als eines der reichsten deutschen Länder unabhängig, mit einer eigenen Verfassung, wie in der Schweiz (wo die wirkliche Demokratie schon seit über 700 Jahren funktioniert, das wäre wie ein neuer Stern am politischen Himmel. Aber auch alle anderen würden davon profitieren, denn damit wäre die EU, samt € endlich am Ende angekommen.Es könnte auch ein Fingerzeig und eine Richtungsänderung in Österreich und in Südtirol bewirken.Dort fehlt es ja nur an der Orientierung.
In einem Buch habe ich gelesen, dass Stalin nach dem Ende des 2.WK den anderen Allierten vorgeschlagen hat, Bayern, Österreich und Ungarn zu einer Donau-Republik zusammen zu fassen. Interessante Idee, wurde aber abgelehnt.
25.01. 9:16
Neo Yang
man höre und staune Gauweiler ist immer noch in der CSU !? Ist das nicht die Partei die maßgeblich an den jetzigen Zuständen mitschuldig ist ?! Noch nicht einmal ein Gedanke, daß er sich von der Besatzerpartei verabschieden möchte, ist von ihm zu hören. Könnte ihm wohl den Dienstwagen kosten.
Als Abstimmminderheit kann er stimmen was er will, da er ja weiß, daß er mit Sicherheit überstimmt wird.
25.01. 8:23
Rolf
Es darf keine Denkverbote geben, und die gebetsmühlenartige Euro-Propaganda "Krieg" und "zu klein um in der Welt eine Rolle zu spielen" verdeckt nur, dass die ganze Euro-Politik der Hochfinanz in die Hände spielt - auf Kosten des Wohlstands des Volkes, ja der Völker.
Das Rührei-Argument ist wie der Rest der Euro-Ideologie nicht haltbar: das Dinar-Rührei in Ex-Jugoslawien wurde doch auch aufgelöst. Ein Rührei, das aus faulen Eiern gemacht ist, soll entsogt werden.
24.01. 23:40
Franz Schmid
Fortsetzung
Nur nach Volksabstimmung, die grundsätzlich für alle grundlegenden Fragen eingeführt werden sollten dürfen bayerische Gebirgsjäger militärisch außerhalb Bayerns eingesetzt werden. Katastrophenhilfe sollte in der Genehmigung der Bayerischen Staatsregierung freigestellt bleiben.
Für bayerische Staatsangehörige bleibt es straffrei in Söldnertruppen, wie der Bundeswehr, der Legion Etrange, der spanischen Fremdenlegion zu dienen. Bei überhandnehmenden unrechtmäßigen Handlungen dieser Söldnertruppen, sind Soladtendienste dort unter Strafe zu stellen.
Die Währung ist zweckmäßig, so zu gestalten,
daß sie der Mentalität der beteiligten Staaten
enspricht.
Innerhalb Bayerns wird Franken vereinigt und erhält Autonomie.
Bayern entsendet Abgeordnete in den Deutschen Reichstag und beteiligt sich an deutschen und anderen insb. europäischen Einrichtungen, die per Volksentscheid als sinnvoll beschieden wurden.
Bis zu einer Europäischen NeuOrdnung bleiben bayerische bewaffnete Kräfte ausschließlich für Bayern (einschl. Franken) zuständig.
Amtssprache in Bayern ist Deutsch, auch für Gäste; der Staat fördert aber die Dialekte.
24.01. 23:19
Franz Schmid
Sicherlich versehen sich die Bayern und Süd-Tiroler als Angehörige des Deutschen Volkes.
Aus juristischen Gründen meide ich in dieser Beurteilung die anderen deutschen-(sprachigen )Österreicher, obgleich ich als Enkel (und Sohn) eines (sudeten-)deutschen Österreichers (Opa war sogar Kaiserjäger) und Vaters (der was TschechosSlovake) bevor er wieder "deutsche wurde", als Angehöriger des 4.Stammes Bayern, obwohl ich dort nicht mehr meinen Wohnsitz habe.
Schotten sind ein eigenes Volk, mit einer nahezu ausgerotteten eigenen Sprache, einem eigenen sogar königlichen Staatsrecht, das zusammen mit Wallisern und Engländern in erster Linie durch Fußball-Nationalmannschaften zum Ausdruck kommt. Ulster/Nord-Irland besitzt eine Sonderrolle wie seinerzeit Elsaß-Lothringen bis 1918 im Deutschen Reich. Kornwall hat seine Staatlichkeit verloren.
Findet Schottland zu einer Lösung (mit Personalunion der englischen und schottischen Krone; Kanada, Australien usw. die Krone betr.) so stellt sich Währungsfrage. Daß Schottland von einer weitestgehenden Unabhänigkeit, erhebliche Vorteile hätte liegt auf der Hand.....und um mal boshaft zu sein, wenn gar nix mehr geht, was weht denn dann für ne Flagge in London; "österreic-ungarisch" halb England/halb Wales und die Falkland-Inseln werden ein englisch-schottisches Condominium.
Zurück nach Bayern... Aus Kostengründen haben "uns" Obersparer, den Senat genommen.
Die Bayernhymne spricht von "deutscher Erde, Heimatland" und das ist auch gut so.
Herrn RA Gauweiler möchte ich bitten,die bayerische Staatsangehörigkeit einzufordern, den Senat wieder zu errichten, und Botschafter des Freistaates Bayern auszusenden, sowie den Chef des Hauses Wittelsbach zum Landesverweser Bayerns zu ernennen, der analog eines Ehrenvorsitzenden eines Vereines, bestimmt ein weltweit gesuchter ......Onkel aller Ehren wäre.
Der Freistaat Bayern reaktiviert einige Gebirgseinheiten zum ausschließlichen Heimatschutz.
Nur nach Volksabstimmung (die grundsätzlich für all
24.01. 22:56
andi
Einen Austritt von Deutschland würde ich sofort zustimmen!
Bayern kann aufgrund seiner Hightech-Industrie und seiner gesunden konservativen Ausrichtung jederzeit als selbstständiger Staat wunderbar leben!
- Auch ohne Hilfen wie die europäischen Balkan-Bananenrepubliken!
24.01. 21:46
münsing
Bayern losgelöst von der BRD und der EU, versehen mit einer Verfassung wie die der Schweiz und die Landkreise oder Regionen als eigenständige Kantone würde bei einer Volksabstimmung ohne Zweifel die Mehrheit der Bevölkerung befürworten. Höre gerne weiteres von Herrn Gauweiler in diese Richtung gehend.
24.01. 21:38
Habnix
Ja, wenn ich Bayern irgendwie helfen kann.
Seiten: 1 2 3