13.01.2012

Staatspleite Mitte März?

Griechenland: Privat-Investoren wollen Schulden nicht erlassen

Staatspleite Mitte März?

Offenbar sind nicht alle Banken und Fonds bereit, den geplanten freiwilligen Schuldenerlass für Griechenland mitzutragen. Beobachter befürchten, dass nicht die angepeilten neunzig, sondern lediglich 75 Prozent der privaten Investoren willens sind auf ihre Forderungen zu verzichten. Insbesondere die Hegefonds stellen sich quer. Viele von ihnen haben Ausfallversicherungen (CDS) auf griechische Staatsanleihen gekauft und somit nur noch wenig Interesse  das Land zu retten. Je schlechter es Griechenland geht,  desto wertvoller werden die Versicherungen. 

Der Nachrichtenagentur Dow Jones News zufolge, könnten bis zu 15 Milliarden Euro zusätzliche Subventionen notwendig sein, um eine Staatspleite Griechenlands abzuwenden. Laut Reuters prüfen die Regierungen bereits, wie sie zusätzliche Gelder aufbringen können.

Sollte die Regierungen sich entschließen den ausstehenden Betrag nicht zu zahlen, wird Griechenland voraussichtlich ab Mitte März seine Verbindlichkeiten nicht mehr bedienen können. Dann muss das Land eine Anleihe über knapp 15 Milliarden Euro zurückzahlen. Diese Anleihe wird derzeit unter 45 Prozent ihres Nominal-Wertes gehandelt. Dies deutet darauf hin, dass die Anleger nicht damit rechnen, dass Griechenland die Anleihe vollständig bedienen kann.

Lesen sie mehr auf: boerse.ard.de 

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