21.12.2011
Die Europäische Zentralbank (EZB) hat die Schleusen geöffnet und flutet den Bankenmarkt mit Liquidität. Angeschlagene Banken Europas, die selbst nicht mehr an Geld kommen, soll so geholfen werden. Diesen Geldhäusern soll völlig unbeschränkt und umsonst Geld zur Verfügung gestellt werden für die nächsten drei Jahre. Heute am Mittwoch können sich Kreditinstitute für ein Prozent Zinsen so viel Geld leihen, wie sie wollen.
Dieser Geldsegen bedeutet nichts anderes als dass die EZB nun unbegrenzt Spielgeld drucken wird.
Die Zentralbank erhofft sich damit auch, dass die Banken das von ihr umsonst verliehene Geld dafür zu nutzen, um Staatsanleihen zu kaufen. Dies scheint jedoch mehr als unwahrscheinlich, da der Schrottwert der Papiere der Krisenstaaten allen bekannt ist. Die Notenbank erklärte in ihrem jüngsten Bericht, dass die Nervosität an den Finanzmärkten momentan die Dimension einer systemischen Krise annehme, "wie sie seit dem Zusammenbruch von Lehman Brothers vor drei Jahren nicht zu beobachten waren".
Mehr unter: Spiegel Online
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