12.12.2011
Parteichef Philipp Rösler handelt sich mit seiner Mißachtung der FDP-Basis Kritik ein. Bereits vier Tage vor Beendigung der Stimmabgabe zum Euro-Mitgliederentscheid hatte Rösler sich zum Sieger ausgerufen. Am Samstag sagte Rösler der "Bild am Sonntag", dass die Mindestbeteiligung von 30 Prozent nicht erreicht werde. Rösler diskreditiere die Parteibasis, sagte Schäffler der Nachrichtenagentur Reuters.
"Für viele der ehrenamtlichen Mitglieder, die in über 200 Veranstaltungen bis zum Schluss dafür geworben haben, aus dem Mitgliederentscheid einen Erfolg für die FDP insgesamt zu machen, sind diese Aussagen ein Schlag ins Gesicht", kritisierte Schäffler.
Laut Rösler sind rund 16.000 Stimmen eingegangen, während 21.500 notwendig seien: "Frank Schäffler ist gescheitert", sagte der Parteivorsitzende mit Blick auf den Initiator der Befragung.
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(Bildquelle: wikipedia)
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Kommentare
13.12. 16:06
Gerhard Haßlocher
Rösler ist eine Schande für die FDP. In seiner Verzweiflung greift er jetzt anscheinend sogar zu Methoden einer Diktatur und manipuliert die Abstimmung. Selbst Ulbricht und Genossen waren schlauer als Rösler, denn wenn sie Wahlschwindel begangen haben, haben sie wenigstens bis zum Wahlende gewartet und dann erst das von ihnen erschwindelte Wahlergebnis bekanntgegeben. Rösler macht sich mit solch dummdreister Manipulation lächerlich und zeigt, dass er völlig unfähig ist. Die FDP braucht eine andere Parteiführung.
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