1.12.2011
Angesichts EU-Schuldenkrise nimmt das Misstrauen der Großbanken untereinander zu. Kreditinstitute parken vermehrt Geld bei der Europäischen Zentralbank (EZB), anstatt es sich aneinander zu leihen. Momentan gehen die großen Notenbanken der Welt in die Offensive. Mit massiven Geldspritzen greifen sie nun am Geldmarkt ein. Damit sollen Mittel für das globale Finanzsystem bereitgestellt werden, um Finanzierungsengpässe bei Kreditinstituten zu verhindern.
Besonders die EZB und die Notenbanken der USA, Japan, der Schweiz und Großbritannien fluten die Märkte mit Geld. Doch laut Nachrichtenmagazin Forbes ist Panik der wahre Grund des Geldsegens:
In der Nacht vor der großen Geldspritze stand vermutlich eine große europäische Bank vor dem Kollaps: „Es scheint, dass eine große Bank in der vergangenen Nacht nahe an den Zusammenbruch geraten ist. Es scheint, dass eine größere Bank Schwierigkeiten in ihrer unmittelbaren Liquiditätsbeschaffung hatte. Die Kavallerie wurde gerufen und ist zur erfolgreichen Rettung geeilt", so Forbes.
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(Bildquelle: pixelio)
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