29.11.2011
In Brüssel verhandeln heute die Finanzminister der Euro-Staaten über die Ausweitung des Schuldenschirms EFSF. Mittels Hebelung soll der EFSF auf eine Billion Euro aufgeblasen werden. Es wird erwartet, dass von Deutschland große Zugeständnisse gemacht werden. Polens Außenminister Sikorski sagte, Deutschland müsse den Euro-Kollaps stoppen.
Zur Debatte stehen zwei "Alternativen": eine Kreditgarantie seitens der EZB, was der Lizenz zum Geld drucken gleich käme, oder die Einführung von Euro-Bonds, was eine Vergemeinschaftung der von einzelnen Staaten aufgehäuften Schulden entspräche.
Auf der Tagesordnung stehen zudem die nächsten Griechenland-Notkredite, da dem Pleite-Staat sonst auch der offizielle Bankrott droht.
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(Bildquelle: pixelio)
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Kommentare
30.11. 9:23
Mathes
Diese "Finanzmittel" wurden noch bei der letzten Bankenkrise verteufelt. Jetzt will man diese Mittel selbst einsetzen und spricht noch von Vertauensbildung. Die Gier nach neuem Geld ist zwar in der EU sehr groß, aber etwas Verstand und Verständnis sollte man doch erwarten können. Vertrauen ist nur noch über sparen herbeizuführen.
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