24.11.2011

Deutschland wird für Investoren unattraktiv

Auktion deutscher Staatspapiere endet mit Desaster

Deutschland wird für Investoren unattraktiv

Die Auktion deutscher Staatspapiere am 23.11. endete mit einem Desaster. Der Bund konnte nur zwei Drittel der von ihnen angebotenen Papiere platzieren.  Auf den Rest, im Wert von  2 Milliarden Euro, blieb er sitzen. Dies zeigt deutlich, dass die Zeiten Deutschlands als sicherer Hafen für die Anleger vorbei sind. Die Tageszeitung „Die Welt“ sieht einen entscheidenden Grund für das fehlende Vertrauen der Anleger in den milliardenschweren Risiken die Deutschland im Zuge der Eurorettung übernommen hat. 

Die im internationalen Vergleich sehr niedrigen Zinsen, die die Bundesrepublik bisher zahlte, reichen nicht mehr aus um die Verlustwahrscheinlichkeiten zu rechtfertigen. Daraus ergeben sich zwei Möglichkeiten für die Regierung. Entweder keine weiteren Staatspapiere zu veräußern oder höhere Zinszahlungen in Kauf nehmen. Ersteres ist nicht möglich, da Deutschland seinen Verpflichtungen nachkommen muss und letzteres würde gewaltige Mehrbelastungen bedeuten.

Auch international sorgt die Euro-Krise für Chaos an den Märkten. Die New Yorker Börse reagierte mit gewaltigen Kurseinbrüchen und der Japanische Niki (vergleichbar mit dem deutschen DAX) sank auf das niedrigste Niveau seit Jahren.  Der Finanzexperte Masayoshi Okamoto von Jujiya Securities erklärte gegenüber der „Welt“ die Verunsicherung wie folgt: „Die Welt versinkt im Chaos und jeder große Finanzplatz schaut und reagiert stärker auf Europa als auf seine eigenen Daten und seine eigene Wirtschaft.“

 Lesen sie mehr auf:  welt.de

 

(Bildquelle: pixelio)

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Kommentare

  • 27.11. 19:11

    htb

    Na klar, die Staatspaiere bleiben liegen, wo doch der deutsche Staat parallel für fremde Papiere höherer Rendide garantiert.

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