23.11.2011
EU-Kommissionspräsident Barroso will mit Euro-Bonds Europa "retten". Die Rechnung begleichen soll Deutschland: mit absurden Strafzahlungen für seine vermeintliche Stabilität.
Schwächere Länder zahlen dann weniger, als sie müssten. Stärkere Staaten zahlen entsprechend mehr, als bisher am Kapitalmarkt notwendig. Die Folge: Schwache Länder haben weniger Grund zum Sparen.
Außerdem soll die EZB auf Wunsch der meisten Eurokraten unbegrenzt Staatsanleihen maroder Euro-Länder aufkaufen. Eine Lizenz zum Gelddrucken, eine Mega-Inflation wäre nur eine Frage der Zeit.
Das Nachrichtenmagazin Focus berichtet darüber hinaus über einen perfiden Plan der Eurokraten: Weil Deutschland aktuell zu Niedrig-Zinsen Geld am Kapitalmarkt erhält, soll es mit Ausgleichzahlungen nach Brüssel bestraft werden.
Mehr dazu auf focus.de
(Bildquelle: pixelio)
Kommentar schreiben
Kommentare
23.11. 18:52
Dr. Schmidt
Sehen Merkel, Schäuble und die vielen anderen deutschen angeblichen "Spitzenpolitiker" nicht, wie die nur aus europäischen Pleiteländern stammenden EU-Granden, die in Brüssel und der EZB das Sagen haben, Deutschland wie eine Weihnachtsgans ausnehmen?
Zu den EU-Plänen nur in höflicher Form "Nein" zu sagen ist nicht genug. Die Bundesregierung muß diese dreisten und unverschämten, durch keine demokratische Legitimation installierten Figuren mit sehr deutlichen Worten in ihre Schranken verweisen.
Mein Gott, wann hört diese devote Haltung gegenüber dem Ausland endlich auf?
Der verlorene Weltkrieg II ist 66 Jahre vorbei. Die letzten Reparationen für den vor 93 Jahren verlorenen Weltkrieg I sind in diesem Jahr auch bezahlt.
Wieso wollen unsere "Freunde" immer noch mehr Geld?
23.11. 10:12
Leopold
Da sollte Deutschland doch erst einmal alle Überweisungen an die EU einstellen und die Bürgschaften zurücknehmen. Dann mit der EU über eine gerechte Stimmverteilung reden und dann erst mit Herrn Barroso Verhandlungen über sogenannte Strafzahlungen aufnehmen.
Seiten: 1