7.11.2011

Muß die Deutsche Bundesbank für den Euro bluten?

Angriff auf deutsche Goldreserven

Muß die Deutsche Bundesbank für den Euro bluten?

Die USA, England und Frankreich wollen, das Deutschland, genauer die Deutsche Bundesbank, seine Goldreserven als "Pfand" für den "Euro-Rettungsschirm" EFSF zur Verfügung stellt. Bundesbankchef Jens Weidmann hatte eine solche Möglichkeit bereits letzte Woche als indiskutabel erklärt. Am Wochenende geriet die Bundesregierung auf dem G20-Gipfel nun unter Druck, die Goldreserven Deutschlands zur Verfügung zu stellen.

Regierungssprecher Seibert erklärte jedoch, dass der "Vorstoß abgelehnt worden" sei. Hintergrund ist die Tatsache, dass bislang kaum Investoren Geld in den EFSF einzahlen. Mit der Golddeckung, so der Plan, soll diese Möglichkeit attraktiver gestaltet werden. Die Finanzminister der Eurozone treffen sich heute, um eine "Optimierung" des EFSF zu besprechen, ob die Option deutscher Goldreserven vom Tisch ist, wird sich dann zeigen.

Für die EFSF-Befürworter ist die Bereitstellung von Goldreserven, nach der bereits erfolgten Bereitstellung von Devisenreserven durch die Notenbanken offenbar nur der logische nächste Schritt. 

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(Bildquelle: pixelio)

 

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Kommentare

  • 16.05. 10:31

    houston

    Es wieder ein zeichen das die BRD nicht souverän ist. USA,GB und F sind die Siegermächte des 2 WK.Diese haben bis zum heutigem Tage hoheitrechte in der BRD.
    jeder kann durch Google und dem suchbegriff " souveränität der BRD" sich sein eigenes Bild von der lage hier in deutschland machen

  • 8.11. 10:44

    Fahtz

    Eine Ungeheuerlichkeit der USA,GB und F. Wir würden uns jeder Möglichkeit berauben in einem kommenden sachwertgedeckten Geldsytem einen guten Start hinzulegen. Die Forderungen zeigen, daß das anglo- amerikanische auf Scheingeld beruhende Finanzsystem seinem Ende zugeht.Ein verzweifeltes Bemühen der jetzigen Politiker und ihrer Großbanken noch ein paar Monate mehr Zeit zu gewinnen. Dafür soll unser wertvollstes Volksvermögen geopfert werden. Ich hoffe nur es ist noch was von unserem Gold an diesem Ort 26 Meter unter den Strassen von Manhattan in den Händen des großen Bruders.
    M.Fahtz

  • 7.11. 21:18

    Dr. Schmidt

    Mir ist völlig unverständlich, daß die Bundesbank damals zustimmte, deutsches Gold in USA, GB und Frankreich lagern zu lassen und es im Laufe der Jahrzehnte - wie andere Länder - nicht "heimzuholen". Zaghafte Versuche, dies nachzuholen, wurden offenbar regelmäßig abgelehnt. Warum besteht unsere tolle Regierung nicht energisch auf Rückgabe?
    Im übrigen ist es mehr als nur eine dreiste Unverschämtheit der drei, daß ausgerechnet Deutschland sein Gold verpfänden soll. Die USA, GB und F haben doch auch Gold!
    Wieso wird Griechenland nicht aufgefordert, sein Gold zu verpfänden?
    Offenbar glaubt man, Deutschland wegen eines vor 66 Jahren verlorenen Krieges immer noch erpressen zu können; und wir können uns mit unserer nur für Friedenszeiten vorgesehenen Bundeswehr nicht verteidigen.

  • 7.11. 21:16

    Dr. Schmidt

    Mir ist völlig unverständlich, daß die Bundesbank damals zustimmte, deutsches Gold in USA, GB und Frankreich lagern zu lassen und es im Laufe der Jahrzehnte - wie andere Länder - "heimzuholen". Zaghafte Versuche, dies nachzuholen, wurden offenbar regelmäßig abgelehnt. Warum besteht unsere tolle Regierung nicht energisch auf Rückgabe?
    Im übrigen ist es mehr als nur eine dreiste Unverschämtheit der drei, daß ausgerechnet Deutschland sein Gold verpfänden soll. Die USA, GB und F haben doch auch Gold!
    Wieso wird Griechenland nicht aufgefordert, sein Gold zu verpfänden?
    Offenbar glaubt man, Deutschland wegen eines vor 66 Jahren verlorenen Krieges immer noch erpressen zu können; und wir können uns mit unserer nur für Friedenszeiten vorgesehenen Bundeswehr nicht verteidigen.

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