20.10.2011

Sind Verbote die Lösung?

EU will ab 2012 Länder-Ratings verbieten

Sind Verbote die Lösung?

Nach den Herabstufungen der Bonität mehrerer Euro-Länder und den damit verbundenen Turbulenzen an den Kapitalmärkten will die EU offenbar Länder-Ratings zumindest zeitweise verbieten. Nach einem Bericht der "Financial Times Deutschland" arbeitet EU-Binnenmarktkommissar Michel Barnier an entsprechenden Plänen.
 

Demnach soll die neue Wertpapieraufsicht ESMA das Recht erhalten, die Veröffentlichung von entsprechender Bewertungen "vorübergehend zu untersagen". Das Verbot könnte schon 2012 in Kraft treten.

 

Mehr dazu auf ftd.de

(Bildquelle: Pixelio.de)

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Kommentare

  • 26.10. 9:40

    Alfred Horn

    Einerseits:
    warum schielen A l l e auf die Urteile der Ratings und bilden sich kein eigenes Urteil ?
    Andererseits:
    Ist eine "staatliche" oder "brüsselgesteuerte" Rating objektiver, d.h. wahrheitsgerechter ? Das zeigt doch in aller Deutlichkeit der letzte Bankenstresstest oder noch deutlicher die Hilflosigkeit bzw. Widersprüchlichkeit der Brüsseler Bürokraten in den letzten Wochen und Monaten.
    Fehlt nur noch eine Ratingagentur unter (Mit-)Aufsicht eines Berlusconi.

  • 20.10. 19:30

    nawerwohl

    mmmhh,
    wer will was verbieten, eine bürokraten und lobbyistengruppe auch EUDSSR genannt, die eigentlich absolut pleite ist will jemandem verbieten über deren liquidtät zu urteilen ?

    das wäre dann so, als wenn ich meinen nachbar in der mülltonne nach leeren flaschen suchen sehe, und das darf nicht kommentiert werden ?

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