18.10.2011
„Die Kanzlerin“, ließ ihr Sprecher Steffen Seibert verlauten, „kann auch persönlich verstehen, dass Menschen auf die Straße gehen.“ Ihrer Meinung nach drücke sich darin „auch ein berechtigtes Gerechtigkeitsverlangen der Menschen“ aus und das „nachvollziehbare Gefühl.., dass in der internationalen Finanzwelt nicht diejenigen Regeln gelten, die wir in Deutschland dem Kapitalismus gegeben haben.“ Es sei nötig „dieser Finanzwelt Zügel anzulegen“. Nach diesem Geschwurbel muss man direkt fürchten, dass sich Angela als deutsche Marianne mit bloßer Brust an die Spitze der Bewegung auf die Barrikaden steigt, um den Finanzhaien höchstpersönlich die Zügel anzulegen.
Nach vollbrachter Tat würde sie sich allerdings fragen müssen, woher die neuen Kredite für die nächste Schuldenrunde kommen sollen, die eben diese zügellose Finanzwelt bisher brav zur Verfügung gestellt hat.
Unsere Kanzlerin könnte den Demonstranten am besten erklären, dass der Finanzmarkt bereits so streng reguliert ist, dass von Markt kaum noch die Rede sein kann. Tatsächlich haben die gegenwärtigen Turbulenzen im Finanzsektor hauptsächlich ihre Ursache in politischen Fehlanreizen und Fehlentscheidungen.
Nun, da der Politik ihre Fehler um die Ohren zu fliegen beginnen, versucht sie, den Volkszorn auf die Banken zu lenken.
Die Staatstransfer- gemästeten Aktivisten von Attac, die immer eine Flasche, einen Ziegelstein, ein Molotow- Coctail bereit liegen haben, wenn die Politik einen Vorwand braucht, um etwa Überwachungsmaßnahmen wegen „Terrorgefahr“ zu rechtfertigen, sind auch diesmal zur Stelle, um dem politischen Ablenkungsmanöver auf der Straße eine kräftige Stimme zu verleihen.
Wes Geistes Kind sind die Demonstranten, für die unsere Kanzlerin so viel Verständnis hat? Am Anfang hielten sie sich bedeckt, aber so langsam lassen sie die Katze aus dem Sack: sie fordern höhere Steuern und mehr Regulierung. Weiter aus dem Wunschkatalog der sozialistischen Globalisten: „Einleitung einer sozial-ökologischen Transformation der europäischen Wirtschaft, Einführung einer Finanztransaktionssteuer, für ein verfassungsmäßig garantiertes Recht auf tariflich entlohnte Arbeit“. Das sind alles Zwangsmaßnahmen gegenüber dem Bürger, den die Bewegung zu vertreten behauptet. In Wahrheit liefert sie den Vorwand für die weitere Enteignung des Steuerzahlers, die von der Politik längst geplant ist. Nachdem die „Zensus“ genannte Wohneigentumszählung, als Volkszählung getarnt, abgeschlossen ist, wird nur auf einen günstigen Zeitpunkt für eine Wohneigentumssteuer gewartet. Das könnte schneller kommen, als gedacht, denn den Möchtegern- Rettern des Euros geht das Geld schneller aus, als die Notenpresse nachdrucken kann.
Hat die Kanzlerin auch Verständnis für George Soros, den Guru und vermutlichen Sponsor der amerikanischen Occupy- Bewegung, der sein Milliarden-Vermögen bekanntlich damit machte, dass er mit den Schulden der Staaten jonglierte und ganze Volkswirtschaften um des eigenen Gewinnes willen an die Wand fahren ließ? Eine Schuldenbremse würde Soros und Konsorten die Geschäfte verhageln. Deshalb unterstützt er die Demonstranten, deren Forderungen auf weiteres Schuldenmachen hinaus laufen. Setzen sie sich durch, sind die künftigen Gewinne von Soros gesichert.
Das als „Gerechtigkeitsverlangen“ zu bezeichnen, hört sich dumm an. Aber da unsere Kanzlerin nicht dumm ist, ist es einfach nur zynisch.
Beitrag erschien zuerst auf achgut.com
Kommentar schreiben
Kommentare
20.10. 7:47
Trunki
@Leopold
mach Dir bitte keine weiteren Gedanken, Hauptsache du vertraust und verstehst Madam Hosenanzug. Dann erfüllst du Deine Pflicht als guter Staats B Ü R G E r.
18.10. 15:34
Leopold
Geschwurbel?
Sorry, aber ich habe leider nicht verstanden, was diese Dame hier eigentlich sagen will!
Seiten: 1