29.09.2011

Bundesregierung verschweigt fatale Hebelwirkungen

Kolbe (CDU): NEIN zur "Blackbox EFSF"

Bundesregierung verschweigt fatale Hebelwirkungen

 Der sächsische CDU-Bundestagsabgeordnete Manfred Kolbe warnt vor einer "Blackbox EFSF". So soll der EFSF ("Euro-Rettungsschirm") eine Banklizenz erhalten, mit der fast unbegrenzt Anleihekäufe bei der EZB refinanziert und monetäre Staatsfinanzierung in Billionen (sic!) -Höhe betrieben werden können. 

Diese abenteuerlichen Hebelwirkungen (leverage) lassen nach Auffassung des CDU-Politikers Schlimmstes befürchten. Hierzu habe die Bunderegierung den Abgeordneten bisher keinerlei Erläuterungen abgegeben. Damit werden der Öffentlichkeit wichtige Fakten mit äußerst weitreichenden Konsequenzen vorenthalten.

 

Weitere Infos unter manfred-kolbe.de

 (Bildquelle: Deutscher Bundestag)

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Kommentare

  • 10.10. 21:34

    ah

    Am Vorabend der Bundestagsabstimmung zur Erweiterung des EFSF auf 211 Mrd. Euro, sagte Hr. Schäuble im Interview, dass Deutschland nicht mehr als für diese Summe maximal haften wird. Er sprach zwar auch von effizienter Nutzung dieser Summe mit Hebelung und so über Finanzinstrumente aber die Gesamthalftung für 211 Mrd. Euro würde nicht überschritten.
    Nachdem ich die Drucksachen und die Eingaben für das Gesetz der Haushaltsausschüsse gelesen habe, frage ich mich wie Hr. Schäuble das allen Ernstes behaupten kann. Mit den darin erwähnten Aktionen zur Hebelung ist auch das Risiko gegeben des Totalverlustes. Bei Hebeln von 5 und höher, wie die z.Zt. genannten sind wir dann mindestens bei > 1 Bill. Euro.
    Bitte stellen Sie Hr. Schäuble zur Rede!

  • 4.10. 8:27

    Klaus Kempe

    Dadurch das uns mit diesen Massnahmen alle Hoheitlichen Rechte über unsere Währung selber zu bestimmen ab genommen werden, verlieren wir
    die Demokratie und werden zu ausgeplünderten Leibeigenen. Viele Weltreiche sind an der Ausplünderung durch Steuer - den die Staatsschulden von heute sind die Steuern von morgen - zerbrochen.

  • 1.10. 18:22

    Werner

    Leider gibt es eine große Diskrepanz zwischen dem was Brüssel will und macht und was unsere Politik den Bürgern erzählt! Ehrlichkeit wäre sinnvoller!

  • 30.09. 10:44

    Horst

    Präsident Obama sollte alle Insassen von Guantanamo entlassen und dafür die wahren (Finanz-)Terroristen - Spekulanten und am besten auch die Ratingagenturen - dort unterbringen. Dann wäre ein großer Schritt zur Gesundung aller Staaten vollzogen.

  • 30.09. 10:18

    Sonnenblume

    Wollt Ihr unser Land denn ganz kaputt machen?

    16 Monatsgehälter in Griechenland- ...!? Und vieles andere mehr... Diese Menschen haben im Überfluss gelebt und leben noch! Und da sollen wir jetzt den Karren aus dem Dreck ziehen? Wie man hört, hauen jetzt dort die Reichen mit ihrem Geld ab.-
    Andere Länder - wie Spanien . sind die Nächsten ... Alle warten auf unsere Hilfe! Wer hilft uns einmal, wenn alles verfahren ist?
    Schaut doch zur Schweiz. Die sorgt in "erster Linie" für ihr eigenes Land! BRAVO !
    Sollen wir denn für die ganze Welt Schulden machen - bis wir gar ganz kaputt sind!!? - und nur deshalb weil keiner dieser Länder sparen und sich ändern möchte?
    Frau Merkel, denken Sie doch an unsere Kinder und Enkelkinder! Wir hinterlassen denen kein gutes Erbe!!
    Die Versprechungen, die wir täglich in den Medien zu hören bekommen, dass diese Pleite-Länder, sich zur Sparsamkeit ändern, sind doch nur Täuschung! Da braucht man kein Studium um das nicht zu merken...
    Ich bin gegen den Rettungsschirm!
    Wir haben doch mit Berlin genug zu tun.....!

  • 29.09. 21:11

    Gerhard Rohlfs

    EFSF: NICHTIG ohne Volksentscheid
    .
    Interessant ist auch die Frage,
    warum man bereits jetzt so sehr auf die Schaffung des Nachfolgefonds ESM drängt:
    Offenbar rechnet man fest damit, dass das EFSF-Kapital komplett verloren geht,
    so dass, wenn der EFSF 2013 endet, nichts mehr zum zurückzahlen da ist.
    Was man natürlich den Wählern und Steuerzahlern, die dies abarbeiten sollen, so nicht sagen kann.
    Und weshalb wiederum man bis zu diesem Zeitpunkt bereits den permanenten (= Rückzahlung von vornherein nicht vorgesehen) Rettungsfonds ESM geschaffen haben will. Daher auch die im ESM-Vertrag, Artikel 10 Absatz 1 vorgesehenen unbegrenzten Nachschussforderungen. "Unwiderrruflich und bedingungslos" in jeder Höhe innerhalb von sieben Tagen (Art. 9.3).

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