28.09.2011
Wolfgang Bosbach (CDU) kündigt an, bei der Abstimmung über den vorläufigen Euro-„Rettungsschirm“ EFSF morgen mit NEIN zu stimmen. Mit dem EFSF und dem ESM würde die Regierung lediglich ein wenig Zeit gewinnen - dabei aber enorme Haftungsrisiken für künftige Generationen in Kauf nehmen. Es fehle an einem schlüssigen Konzept.
Unklar bliebe, wie die EU mit Schuldenstaaten wie Griechenland zukünftig umgehen wolle. Sollte es bei der Aussage bleiben „niemals darf ein Staat im Euro-Raum insolvent werden“, würde dies immer mehr Rettungsbemühungen nach sich ziehen. Gegenüber AbgeordnetenCheck.de erklärte der Betriebswirt, es sei vor allem Aufgabe Griechenlands, seine Staatsdefizite in Ordnung zu bringen. Hilfe dürfe es nur dann geben, wenn die Defizite eines Landes die Stabilität der EU-Einheitswährung als Ganzes gefährden.
Bisher galt der Rechtsanwalt als loyaler Gefolgsmann seiner Parteivorsitzenden Angela Merkel. In der Vergangenheit hat er allen Rettungsmaßnahmen zugestimmt. Er habe die Hoffnung gehabt die Währungskrise ließe sich durch die Maßnahmen bewältigen. Inzwischen allerdings, hätten sich die Verhältnisse dramatisch verändert. Nach gründlicher Abwägung aller Argumente, könne er seinen bisherigen Kurs nicht beibehalten. Allerdings sei für ihn eine Stimme gegen den Rettungsschirm nicht automatisch eine Stimme gegen die Kanzlerin.
Weitere Informationen erfahren Sie hier: focus.de und abgeordneten-check.de
(Bildquelle: Deutscher Bundestag)
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Kommentare
1.10. 21:57
Willi
FSF bedeutet "enorme Haftungsrisiken für zukünftige Generationen"
Außerdem ist es eine Feudalisieruhng mit ausschaltung der Staaten.
Es war eigentlich bei der FDJ Sekreterin für Agitprop eiegentlich absehbar.
Wir können uns die "Volkszertreter" einfach sapren.
Oder diese unterstellen sich der Diktatur.
Was diese bereits getan haben.
Auch der BGH hat jedem der es garnicht wissen wollte demonstriet dass es in der Brd keinen Rechtsstat gibt. Das kann mann auch schon lange auf den seiten des des DRB.de nachlesen. Suchwort: Selbstbestimmung der Justiz.
Es ist das Ergebniss von 60 Jhren verhinderung des grundgesetzlichen Auftrags eine unabhängige Justiz zu schaffen.
28.09. 19:48
Thomas Titz
Sehr geehrter Herr Bosbach,
vielen Dank für Ihren Einsatz.
Dies sollten Sie Ihren Kollegen mal zum lesen geben:
http://www.welt.de/wirtschaft/article13631508/Griechische-Behoerden-ignorieren-Sparanweisungen.html
Wir werden ausgeluscht und die lachen sich schlapp.
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