28.09.2011

Merkel verspielt Deutschlands Zukunft

Auch HSH Nordbank fürchtet wegen EFSF um deutsche Bonität

Merkel verspielt Deutschlands Zukunft

Nach der Ratingagentur Standard & Poor`s sieht nun auch die HSH Nordbank Deutschlands Bonität an den Geldmärkten gefährdet, sollte der Bundestag, wie von Kanzlerin Merkel geplant, am Donnerstag für den "erweiterten Euro-Schirm" EFSF stimmen. Deutliches Fazit: Die harmlos verklausulierte Idee der EFSF-Hebelung widerspricht ausdrücklich den Interessen Deutschlands.

Das öffentliche Geldinstitut betont in seinem aktuellen Devisenbericht vom 27. 9.2011, dass mit der Annahme des EFSF das Risiko für Garantiegeber wie Deutschland vervielfacht werden. Die abgegebenen Garantien würden ausschließlich die erwarteten Verluste aus Kreditgewährungen Dritter an die Risikoländer abdecken. Eine erhöhte deutsche Beteiligung am EFSF gefährde letztlich die Bonität Deutschlands.

Der Bericht der HSH Nordbank im Wortlaut

 

(Bildquelle: Pixelio.de)

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Kommentare

  • 29.09. 21:22

    Gerhard Rohlfs

    WIR ZAHLEN NICHT FÜR EURE BÜRGSCHAFT
    Schwarzer Tag für Deutschland: Aber wie geht es nun weiter?
    .
    DASS man von Deutschland die Auszahlung der 400 Milliarden Euro - bzw. mit Hebelwirkung sogar noch mehr - verlangen wird ist sicher: Sowohl die Spielbanken als auch die Euro-Südstaaten sind zahlungsunfähig.
    Wann? Vermutlich schon sehr bald.
    .
    Ausserdem: Auch Steinbrücks Bankenbürgschaft von 2008 von 480 Mrd. Euro wird dem Steuerzahler noch präsentiert werden. Die ist nicht verjährt, falls das jemand glauben sollte.
    .
    Die politische Klasse macht aber die Rechnung ohne den Wirt:
    Als Wirtschaftsminister Rösler Zweifel an den Rettereien äusserte, versuchten Merkel und Schäuble ihm den Mund zu verbieten, Trittin verlangte seine Entlassung usw.
    Merkel sagte damals, eine Verunsicherung der Märkte wäre das letzte, was sie brauchen könnte.
    .
    Dann wissen wir doch, was zu tun ist.
    Nämlich genau das: Die "Märkte" verunsichern.
    Indem wir auf unserem Recht bestehen:
    Ohne Volksentscheid nach Artikel 146 GG sind die Bürgschaften NICHTIG.
    .
    Auch die "Märkte" wissen, dass das jetzige Parteienkartell die durch die "Rettungen" verursachte kommende Staatspleite und Verarmung der Bevölkerung nicht überstehen wird.
    Wenn also klar wird, dass Deutschland nicht zahlt, wird es Kursstürze geben,
    was zumindest WEITERE Bürgschaften unmöglich macht (es geht um 4600 Mrd. Euro, wissen wir seit gestern - Dieter Spethmann zitierte diese neue Information aus der Tagesschau-Mittagsausgabe).
    Und wodurch die Saugpumpe der Euro-Banken-Rettungen, die Transferunion, zum Erliegen kommt.
    Wodurch wiederum WENIGSTENS EIN TEIL des deutschen Volksvermögens vor dem Zugriff der "Retter" in Sicherheit gebracht werden könnte.
    Wir müssen es nur laut und deutlich sagen:
    WIR ZAHLEN NICHT FÜR EURE BÜRGSCHAFT.

  • 29.09. 9:48

    Eckehard Scholz

    Mir ist ganz schlecht von dem was da im Moment abläuft. Jeder der bis drei zählen kann
    weiß, daß das nicht gut geht. Weshalb macht es
    unsere Regierung trotzdem? Was steckt wirklich dahinter? Und wieso traut sich die Regierung
    nicht, es der Bevölkerung zu sagen? Und, das allertollste: weshalb macht die Opposition da mit? Die SPD könnte bei 45 % stehen, würde sie
    die Interessen der Bevölkerung vertreten. Mit Demokratie hat das Ganze sowieso nichts mehr zu tun! Kann es sein, deaß es in Wirklichkeit nur um Frankreich geht? Aber weshalb sollen wir
    unsere Zukunft für Frankreich opfern? Wieso???

  • 28.09. 21:25

    Schmidt

    Gegen die Verbortheit von Merkel und Schäuble kann man im Moment wohl kaum etwas machen.
    Aber eines Tages kommt sicher die Gelegenheit zur Abrechnung, dann können sie sich vor dem Kadi verantworten (Verschleuderung deutschen Volksvermögens). Das gilt auch für diesen Sonnyboy vom BVG.

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