27.09.2011

Familien- und Jungunternehmer unterstützen Willsch

CDU-MdB Willsch kritisiert Schulden-Lobbyismus der Groß-Verbände

Familien- und Jungunternehmer unterstützen Willsch

Der CDU-Abgeordnete Klaus-Peter Willsch kritisiert einen offenen Brief der Spitzenverbände der deutschen Wirtschaft. In diesem fordern BDA, BDI, DIHK und ZDH die deutschen Parlamentarier  auf, den Euro-„Rettungsschirm“ zu erweitern und ihm mehr Kompetenzen zu übertragen. Insbesondere solle dem „Rettungsschirm“ erlaubt werden, die Defizite der EU-Schuldenländer zu übernehmen. Der CDU-Haushaltsexperte bezeichnet dies als offensiven Lobbyismus für eine EU-Transferunion. Es zeige, wie kurzfristig diese Verbände ihre Politik betrieben.

Allerdings sind sich die deutschen Unternehmer keineswegs einig. Eine gänzlich andere Position als BDA & Co vertritt  der Verein der hessischen Unternehmerverbände (VhU).  Dieser warnt vor Fehlanreizen, die ein dauerhafter „Rettungsschirm“ setzten würde, wie es der sog. „Europäische Stabilitätsmechanismus (ESM-Vertrag)“ vorsieht . Man müsse dem Prinzip der Haftung wieder Geltung verschaffen. Willsch begrüßt diese klaren Worte. Ebenso begrüßt der fünffache Vater, dass der Verband der Familienunternehmer und der Verband der Jungunternehmer dem offenen Brief widersprechen.  Es sei eben ein Unterschied, ob jemand mit seinem eigenen Herzblut und Vermögen für ein Unternehmen einsteht oder nicht.

Für den Diplom-Volkswirt Willsch sind ESM und ESFS „ein Versuch Schulden mit noch mehr Schulden zu bekämpfen.“ Das einzige was die Euro-„Retter“ in Griechenland  erreicht hätten,  wäre Gläubiger wie z.B. Privatbanken zu befriedigen – während sich die Lage im Land verschlechtere. Der CDU-Abgeordnete hält es für das Beste, wenn die Griechen es außerhalb des Euroraums versuchen. So könnten sie sich Spielraum in der Finanzpolitik schaffen und ihre Krise selbst in den Griff bekommen.

 

Lesen Sie hierzu mehr auf: Klaus-Peter-Willsch.de und dradio.de

 

 

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Kommentare

  • 28.09. 7:20

    Trunk

    Natürlich geht es nicht um die Menschen, sondern nur darum das Kapital der Mächtigen zu schützen und zu mehren. Aber das Volk als Melkkuh, hat solange nichts anders verdient, wie es dieses Vorgehen erduldet und nahezu klaglos akzeptiert. Es läßt sich von den längst von staatl. Zuschüssen abhängigen Mainstreammedien (Spiegel, Stern, öffentlich Rechtlichen) erzählen was gut ist. Statt sich Gedanken zu machen weshalb Politiker über nahezu alle Fraktion, sich gegen die Meinung des Volkes stellen. Den meisten ist sogar ein Mausklick als Aktivität zu viel. Es könnte ja negative Folgen haben, wenn ich etwas unternehme. Das kurzfristige Ego ist wichtiger als die langfristige Perspektive. Dies in einem Land in dem die Eltern, immer nur das Beste für "Seine" Kinder will.

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