27.09.2011
Die Ratingagentur Standard & Poor’s sieht Deutschlands Triple-A Bonität gefährdet, sollte der "erweiterte Euro-Schirm" EFSF in Kraft treten. S&P fürchtet eine Überlastung der "Euro-Retter". Der Bundestag stimmt am Donnerstag über die Annahme des EFSF und damit die Ausweitung der EU-Schuldenunion ab. Mit einer Zustimmung riskieren die Abgeordneten somit nicht nur den Verlust deutscher Steuergelder für die "Euro-Rettung", sondern auch die Kreditwürdigkeit Deutschlands und somit das wirtschaftliche Wohlergehen.
Die Triple-A Bonität ist die höchste erreichbare Kreditwürdigkeit eines Staates. Sie garantiert niedrige Zinsen bei der Kreditaufnahme. Bei einer Herabsetzung drohen höhere Zinsen und damit ein schnelleres Ansteigen der öffentlichen Schulden.
(Bildquelle: Pixelio.de)
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Kommentare
28.09. 7:08
Trunk
Das ist "leider" nicht das Ende des Euros. Sondern es ist, nachdem Merkel und Schäuble zuerst Geithner, dann Obama nicht verstehen wollten, die letzte und klarste Anweisung aus den USA Eurobonds einzuführen. USA wollen keinen gehebelten Rettungsschirm, die wollen Eurobonds zu 4%. Zinsen kassieren und damit F (eh schon am Abgrund) und D ins verderben zu treiben. So funktioniert das Spiel. Und es steht immer fest wer gewinnt. Aber Merkel und Schäuble wettern weiter über die bösen Spekulanten. Bin mal gespannt wie unser Hosenanzug uns die Eurobonds die "keinesfalls kommen sollten" dann verkauft. Die Aktienmärkte wird es freuen. Die Amis kaufen den Dax dann nochmals bis auf 6670 hoch um ihn dann gnadenlos fallen zu lassen.
27.09. 22:11
EURO-Kritiker
Der entscheidende Schlag gegen den EURO habe ich vor 4 Wochen bereits vorausgesagt. Die Abstufung Deutschlands durch die amerikanischen Rating-Agenturen ist das Ende des EURO.
27.09. 20:58
Marianne Schwegler
Rettungsschirm verbieten, dann haben wir eventuell auch noch etwas Zeit, uns im Lande zu erholen, wenn wir auch den anderen Staaten keine Gelder mehr "nach schmeißen". Denn zurück werden wir diese "Spenden" nie mehr bekommen.
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