1.09.2011
Simon Kowalewski, Direktkandidat der Piraten-Partei in Tempelhof-Schöneberg, lehnt die Forderungen der Initiative gegen die „Staatliche Sexualisierung der Kindheit“ ab. Kinder entwickelten sich so „zu noch verklemmteren ... Kindern“ und die Zahl der Teenangerschwangerschaften würde zunehmen, begründete er seinen Standpunkt.
Die „Vermittlung der verschiedenen Spielarten der Liebe ist immens wichtig“, so Kowalewski in seiner Antwort auf den Fragebogen und das Anschreiben der Initiative Familienschutz. Viele Eltern seien damit allerdings oft „überfordert oder ideologisch zu engstirnig“.
Zur Antwort von Simon Kowalewski
(Bildquelle: berlin.piratenpartei.de)
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Kommentare
21.05. 11:25
Leopold
Statt Sexregel sollte die Schule Strassen-Verkehrs-Regeln unterrichten, damit es in Zukunft weniger Unfälle und Schäden gibt.
In Anbetracht dessen, dass wir nicht in der Steinzeit leben und alle schon mit 18 Führerschein machen, soll die Schule alle Kinder dafür vorbereiten und Fahrlehre als Fach mit Noten einführen.
Vor allem weil sich viele Kinder schon mit 5 Jahren für das Autofahren interessieren und sogar Flugzeuge fliegen wollen.
Mein Sohn will nichts von Sex hören, sondern nur wie man Auto und Motorrad fährt. Warum soll er also über Sex lernen müssen anstatt zu lernen wie man richtig Auto fährt ?
29.03. 21:05
Bernd
Herr Kowalewski ist ja noch jung. Ich hoffe er nimmt sich die Zeit, sich ein wenig über Staatstheorie zu informieren.
Sobald ein Staat versucht, die Weltanschauung seiner Bürger zu beeinflussen, ist das IMMER ein sicheres Zeichen für eine (beginnende) Diktatur.
In der BRD sind für die Weltanschauung politische Parteien und weltanschauliche Gemeinschaften (Kirchen, Bund der Humanisten usw.) zuständig, NIEMALS der Staat.
Weltanschauung durch staatliche Zwangsmaßnahmen an Kindern gab es im 3. Reich, in der DDR, unter Stalin und gibt es noch in China, Nordkorea, aber in KEINEM freien Land der Welt, obwohl eben immer mehr Länder zu solchen letztlich verfassungfeindlichen Mitteln greifen.
Insofern hat Herr Kowalewski einen wichtigen Dienst geleistet. Er hat enttarnt, dass es hier um "Ideologie", also un Weltanschauung geht und hat damit - jenseits jeder moralischen Fragestellung - aufgezeigt, aus welchem Geist dieses Gesetz stammt.
Ich hoffe aber aufrichtig, dass er seine Meinung revidiert und lernt, was es bedeutet, Pirat zu sein.
Ein Mitpirat
28.03. 16:48
Rehdanz
Sehr geehrter Herr Kowalewski,
Sie schreiben: „Vermittlung der verschiedenen Spielarten der Liebe ist immens wichtig“ und viele Eltern seien damit allerdings oft „überfordert oder ideologisch zu engstirnig“.
Darf ich annehmen, daß Sie dabei von sich selbst ausgehen? SIE sehen SICH SELBST damit überfordert und möchten deshalb, daß der Staat diese Aufgabe FÜR SIE übernimmt, richtig?
Genau damit würde der Staat in das verfassungsmäßig garantierte Elternrecht zur Erziehung der eigenen Kinder unzulässig eingreifen. Haben Sie das jetzt verstanden?
Studien in aller Welt beweisen zudem, daß frühkindliche Sexualerziehung eben nicht zu weniger, sondern sogar zu mehr "Teenager-Schwangerschaften führen, zudem zu größerer sexueller Enthemmung und damit mehr Sexualstraftaten.
Liebe und Verantwortung für eine Familie ist kein Supermarkt, in dem man sich jeden Tag etwas anderes kaufen kann. Lesen Sie mal bei Marx/Engels was Familie bedeutet.
Wenn Sie Ihre Kinder so erziehen wollen - bitte sehr. Aber schreiben Sie das anderen nicht vor. Die meisten Eltern wollen das nicht.
15.02. 14:37
cebelle
Er hat doch garkeine Ahnung von Pädagogik und Psychologie!
E n t w i c k l u n g s pädagogik nennt man DAS !
falls er diese begriffe noch nie gehört hat, kann er es nachlesen etwa bei:
dem Kinderpsychologen und Kinderpsychiater:
Dr.WOLFGANG BERGMANN
JETZT spätestens weiß ich persönlich, warum ich die
Piratenpartei NIE wählen werde!! Mundpropaganda!
29.01. 15:38
Heike
"Die „Vermittlung der verschiedenen Spielarten der Liebe ist immens wichtig", so Kowalewski..."
Und zeigt mit seinem Kommentar, dass er nicht einmal in der Lage ist, Liebe von Sex zu unterscheiden!
Viele der Menschen, die noch Kinder bekommen, müssen seiner Meinung nach also bevormundet werden, weil sie "oft überfordert und engstirnig sind"?
Da kann man ihm eigentlich nur wünschen, dass er niemals Kinder bekommt!
Diese versuchte Sexualisierung der Kinder schon im Grundschul- und Kindergartenalter ist so was von abartig, dass man sich eigentlich nur wundern kann, wie Leute, die das befürworten, sich auch noch "Volksvertreter" zu nennen wagen können!
"Engstirnig" ist genau das richtige Wort für das, wozu solche Perverslinge die Kinder machen wollen,wenn sie ihnen z.B. beibringen wollen, dass Liebe und Sex das selbe wären und sie vom Babyalter an auf niedrigste Instinkte festlegen wollen!
Absolut erbärmlich!
3.10. 16:26
Markus Kenn
Sexualität lässt sich nicht in verschiedene Spielarten aufteilen; Sexualität gehört in die Ehe zwischen einem Mann und eine Frau. Das hat auch etwas mit der eigenen Geschlechteridentität zu tun. Die Sexualisierung einer Gesellschaft, in der nach der Devise gehandelt wird "Was beliebt, ist auch erlaubt!" richtet sich genauso selbst zugrunde wie einst das Alte Rom
26.09. 13:57
Hans Peter
Als ehemaliger Wähler der Piratenpartei, bin ich über diese krumme Aussage von Simon Kowalewski und seine widerliche Unterstützung für die „Staatliche Sexualisierung der Kindheit“ schwer entsetzt.
Deswegen wird diese Partei von mir und sicherlich von vielen aufrichtigen Menschen nicht mehr gewählt.
Ich kann nur noch dazu sagen:
Piraten und Pädophile Hände weg von Kindern!
Gib Pädophilen keine chance!
14.09. 1:42
Jens Veit Günther
Ihrer Haltung zur Sexualaufklärung und der konkret geplanten Ausgestaltung durch staatliche Stellen liegt zwar sicher eine gute Absicht, möglicherweise aber zu wenig Wissen zugrunde.
Haben Sie Kinder? Ich vermute: nein. In beiden Fällen (ja und nein) stellen Sie sich doch bitte mal vor, sie lieben Ihr Kind, und möchten, daß es gesund und behütet aufwächst. Sie werden im Rahmen Ihrer Erfahrungen, Kenntnisse, Fähigkeiten alles dafür tun. Und dann kommt ein anonymer Staat mit Kindererziehern und Lehrern, die Sie nicht kennen und auch niemals richtig kennenlernen können. Und die haben (das Themengebiet ist egal) eine andere Meinung zur Erziehung als Sie und zwingen gegen IHR besseres Wissen IHR Kind in Situationen, die IHR Kind Schaden zufügen wird. Was tun Sie dann? Wenn das Gesetz ist? Schwätzen sicher nicht mehr.
Die Wahrscheinlichkeit, daß Eltern ihren Kindern Werte besser vermitteln, ist ungleich höher, als bei Menschen, die Erziehung für Geld „anbieten“. Das richtet sich nicht gegen Lehrer und Erzieher. Nur werden die in der Regel alles (auch Unsinn) tun, was man von oben vorsagt. Im Zweifel ist denen die eigene Haut und der Verdienst lieber, den sie für ihre eigenen Kinder benötigen. Denken Sie nur an die deutsche Geschichte.
Lesen Sie, was der Jesuitengründer Loyola zur Kindererziehung vor dem 6. Lebensjahr gesagt hat. Sie sind Pirat und werden es leicht finden. Lesen Sie "Schöne neue Welt" von Aldous Huxley und recherchieren Sie über dessen Familie. Schauen Sie sich die Vorträge von Manfred Spitzer und Wolfgang Bergmann an.
Wissen ist Macht. Und die Piraten verlieren bei solch einer Haltung potentielle Stimmen. Schade. Da nützt auch das Abschalten der Kommentarfunktion auf der Piratenseite nichts. Piraten für Zensur?
13.09. 10:02
Helena
Worum geht es hier eigentlich wirklich ?
Ich bin fest überzeugt dass es nicht nur um Sexualisierungs-Erziehung alleine geht, sondern es geht noch viel tiefer (Politik und Machenschaften)....
wer hat interesse daran unsere Kinder zu verderben ?
Wer oder was steckt wirklich dahinter ????
Wenn die Kinder schon von klein auf verdorben werden, kann man ganze Völker später manipulieren wie man will...
der Punkt Beziehung, Liebe und Sex ist doch nun mal der wunderste Punkt der Menschheit und wenn jeder seinen Trieben nach geht was wird dann aus der Menschheit werden ????
Ein jeder denke nach.....
12.09. 21:01
Isabell
Diese Antwort beantwortet meine Befürchtung, dass linke Parteien langsam aber sicher unsere Kinder zu Sexualobjekten abstempeln möchten. Wenn sie dann gehörig gemacht wurden sind sie willig, da sie es interessant finden.
Das was hier abgeht ist eine Folge der extremen Wende nach 1968. Bei uns ist immer alles nur extrem aber nie etwas in Maßen.
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